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Analyse der Bedingungen und Bek\u00e4mpfung von unlauteren Praktiken des \u00f6ffentlichen Sektors","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Arbeitsbedingungen im \u00f6ffentlichen, halb\u00f6ffentlichen und privaten Sektor f\u00fcr vergleichbare Stellen auf Bundes- und Kantonsebene miteinander zu vergleichen. Neben dem Lohn sollen hierbei auch nicht lohnabh\u00e4ngige Leistungen (Ferien, Arbeitszeiten, Rente usw.) ber\u00fccksichtigt werden.</p><p>Dieser Bericht soll sich insbesondere auf die Bundesangestellten, die Angestellten der vom Bund kontrollierten Unternehmen und die Kantonsangestellten beziehen. Die Folgen des Wettbewerbs durch den \u00f6ffentlichen Sektor sollen untersucht und L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Bek\u00e4mpfung jeglicher Form von Dumping oder unlauterem Wettbewerb sollen ausgearbeitet werden.</p>","ReasonText":"<p>Laut einer Studie der Universit\u00e4t Luzern werden Staatsangestellte oft besser bezahlt als Personen mit gleichen Eigenschaften in der Privatwirtschaft. Dieser Lohnunterschied hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Privatunternehmen stehen in der Personalanwerbung in direktem Wettbewerb mit dem \u00f6ffentlichen Sektor, verf\u00fcgen dabei aber in der Regel nicht \u00fcber die gleich umfangreichen Mittel wie der Staat. Das gilt insbesondere f\u00fcr KMUs.</p><p>Ausserdem ist es besonders schockierend, dass die Privatwirtschaft im dualen Bildungssystem einen erheblichen Teil des Personals ausbildet und dass dieses Personal dann zu wettbewerbssch\u00e4digenden Bedingungen von staatlichen Stellen angestellt wird.</p><p>Dadurch wird der drastische Arbeitskr\u00e4ftemangel, der mittlerweile viele Wirtschaftszweige trifft, noch versch\u00e4rft. Die Folgen eines solchen Wettbewerbs k\u00f6nnen dramatisch sein: Inflation, Verlust der Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Schweizer Unternehmen, Wachstumsbremse.</p><p>Unter diesen Umst\u00e4nden erscheint es notwendig, sicherzustellen, dass der Bund und andere \u00f6ffentlich-rechtliche K\u00f6rperschaften ihre Position nicht ausnutzen, um auf dem Arbeitsmarkt unlauteren Wettbewerb zu betreiben. Denn in diesem Wettbewerb kann der Privatsektor nicht mithalten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist bereit, den im Postulat angeregten Vergleich aus Sicht der Arbeitgeberin Bundesverwaltung durchzuf\u00fchren. Welche Konsequenzen dieser haben wird, bleibt abzuwarten und h\u00e4ngt vom Ergebnis des Vergleichs ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Bauer Philippe","BusinessStatus":216,"BusinessStatusText":"Abschreibungsantrag liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1779311259780)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678233600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}