{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233102,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233102,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3102","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Mobilit\u00e4t der Hochschulstudierenden. Klar unbefriedigende Ergebnisse","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Rahmen des Bologna-Prozesses hat sich die Schweiz mehrfach verpflichtet, aktiv an der Schaffung des Europ\u00e4ischen Hochschulraums mitzuwirken. Als zentrales Instrument wurde die Mobilit\u00e4t der Studierenden ausgemacht; sie wird mit einem nationalen Mobilit\u00e4tsprogramm (Swiss-European Mobility Programme, SEMP) gef\u00f6rdert. Trotz diesen Bem\u00fchungen zeigt die j\u00fcngste Studie von Movetia, dass das Ziel einer Mobilit\u00e4tsquote von 20 Prozent von den meisten Hochschulen nicht erreicht wird.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>- Warum erreichen die Schweizer Hochschulen das Ziel einer Mobilit\u00e4tsquote von 20 Prozent nicht?</p><p>- Welche Wege gibt es f\u00fcr die Hochschulen, um dieses Ziel zu erreichen?</p><p>- Warum werden die verschiedenen Instrumente von Erasmus+ auf nationaler Ebene nicht st\u00e4rker gef\u00f6rdert, nach dem Vorbild des SEMP?</p><p>- Welche kurzfristigen Massnahmen sieht der Bundesrat vor, um die Anbindung der Schweizer Hochschulen an den Europ\u00e4ischen Hochschulraum sicherzustellen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bereich Mobilit\u00e4t wurde im Rahmen des Bologna-Prozesses mit einem quantitativen Ziel von 20\u00a0Prozent bis 2020 versehen. Die Studie von Movetia (www.movetia.ch &gt; News &amp; Events &gt; Grosse Unterschiede bei Mobilit\u00e4tschancen f\u00fcr Studierende Schweizer Hochschulen) zeigt auf, dass dieses Ziel nur von jeder neunten Hochschule in der Schweiz erreicht wird. Zudem variiert die Quote stark zwischen den Hochschulen. Betrachtet man die Mobilit\u00e4t jedoch in einem breiteren Sinne als im Bologna-Prozess (Mindestdauer von 3 Monaten und/oder 15 ECTS), so n\u00e4hert sich die Schweizer Quote den 20\u00a0Prozent an. Dies geht aus der Publikation \"Mobilit\u00e4t von Studierenden der Schweizer Hochschulen 2013-2016\" des Bundesamts f\u00fcr Statistik hervor, wonach sich die Auslandsmobilit\u00e4tsquote der Absolventenkohorten 2012, 2014 und 2016 zwischen 20\u00a0Prozent und 21\u00a0Prozent bewegte. Mit der Einf\u00fchrung der gestuften Studieng\u00e4nge hat das Bologna-Modell auch die vertikale Mobilit\u00e4t beim \u00dcbertritt von der Bachelor- auf die Masterstufe zwischen Hochschulen, Studienrichtungen oder Hochschultypen m\u00f6glich gemacht. Der letzte \"Bologna Process Implementation Report 2020\" zeigt, dass sich die Schweiz innerhalb des europ\u00e4ischen Hochschulraums im Mittelfeld befindet und der Zielwert f\u00fcr Masterstudierende erreicht bzw. f\u00fcr Doktorandinnen und Doktoranden sogar \u00fcbertroffen wurde, wenn auch vollst\u00e4ndig im Ausland absolvierte Studieng\u00e4nge (Degree-Mobilit\u00e4t) ber\u00fccksichtigt werden. Diese Aspekte sind in der Movetia-Studie nicht abgebildet, ebenso wenig wie die nationale Mobilit\u00e4t, z.B. zwischen verschiedenen Sprachregionen der Schweiz.</p><p>Der Bund leistete den Hochschulen zur Umsetzung der Bologna-Reform finanzielle Unterst\u00fctzung. Erg\u00e4nzend f\u00f6rdert er seit \u00fcber 30 Jahren auch die internationale Mobilit\u00e4t der Studierenden. Mit der Umsetzung dieser Aktivit\u00e4ten, namentlich dem Swiss-European Mobility Programme SEMP und weiteren Mobilit\u00e4tsaktivit\u00e4ten, ist Movetia betraut. Die Unterschiede in den Mobilit\u00e4tsquoten zwischen den einzelnen Hochschulen lassen vermuten, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, z.B. auch die jeweilige Situation der Studierenden und ihre Organisation des Studiums.</p><p>Seit Einf\u00fchrung der F\u00f6rderung von internationalen Austausch- und Mobilit\u00e4tsaktivit\u00e4ten in der Bildung durch den Bund wurde diese stark ausgebaut. Trotz der vorwiegend indirekten Beteiligung der Schweiz an Erasmus+ und dessen Vorg\u00e4ngerprogrammen ist das daf\u00fcr eingesetzte Budget von rund 7 Millionen im Jahr 1995 auf \u00fcber 50 Millionen Franken im Jahr 2023 gestiegen. Mehr als die H\u00e4lfte dieses Budgets wird f\u00fcr Hochschulmobilit\u00e4t im Rahmen des SEMP eingesetzt. Des Weiteren k\u00f6nnen sich Hochschulen an verschiedenen Arten von Kooperationsprojekten beteiligen, namentlich Kooperationspartnerschaften, Innovationsallianzen, Europ\u00e4ische Hochschulen und zukunftsweisende Projekte.</p><p>Ziel des Bundesrats bleibt eine Assoziierung der Schweiz an Erasmus+. Die Massnahmen zur F\u00f6rderung von Austausch und Mobilit\u00e4t in der Bildung geniessen weiterhin Priorit\u00e4t: Seit 2021 w\u00e4chst das Budget f\u00fcr diese Aufgabe mit rund 7\u00a0Prozent pro Jahr deutlich st\u00e4rker als die gesamte Bundesf\u00f6rderung im Bereich Bildung, Forschung und Innovation.</p><p>Die Schweiz ist seit Gr\u00fcndung des Europ\u00e4ischen Hochschulraums 1999 Mitgliedsstaat und hat die Reformen des Bologna-Prozesses z\u00fcgig umgesetzt. Auch in der Bologna Follow-up Group (BFUG), der Exekutivstruktur zur Unterst\u00fctzung des Bologna-Prozesses zwischen den Ministerkonferenzen, ist die Schweiz nach wie vor Mitglied. Trotz der bis anhin nicht realisierbaren Assoziierung an Erasmus+ kann die Schweiz die wesentlichen Entwicklungen und Aktivit\u00e4ten dieses Prozesses aktiv mitgestalten. Mit der Totalrevision der Rechtsgrundlagen f\u00fcr die F\u00f6rderung von Austausch und Mobilit\u00e4t in der Bildung per 1. April 2022 hat der Bund den strategischen Handlungsspielraum geschaffen, um Aktivit\u00e4ten im Rahmen der europ\u00e4ischen und internationalen Zusammenarbeit in der Bildung nachhaltig zu beg\u00fcnstigen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"de Montmollin Simone","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686873600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1712762071270)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678320000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Bildung"}}