{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233129,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233129,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3129","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Zukunftsf\u00e4hige W\u00e4lder sind nur mit gesetzeskonformem Wildverbiss m\u00f6glich","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen eines Berichtes darzulegen:</p><p>a. Mit welchen konkreten Massnahmen der Wildeinfluss auf die Waldverj\u00fcngung innert weniger Jahren fl\u00e4chendeckend auf ein gesetzeskonformes Mass reduziert werden kann. </p><p>b. Wie ein fundiertes und aussagekr\u00e4ftiges Controlling des Wildeinflusses auf den Schweizer Wald ausgestaltet sein muss, welches neben forstlichen und jagdlichen Indikatoren und Erfassungsmethoden auch konkrete und terminierte (Zwischen-)Ziele enth\u00e4lt.</p>","ReasonText":"<p>Der Wald erbringt unverzichtbare Leistungen f\u00fcr die Schweiz. Dies gilt ganz besonders f\u00fcr die Schutzw\u00e4lder. Die Anpassung des Waldes an den Klimawandel ist eine sehr grosse Herausforderung. Die Baumarten-Zusammensetzung muss sich grossfl\u00e4chig und rasch ver\u00e4ndern. Ein zentrales Hemmnis f\u00fcr diese Anpassung ist der vielerorts deutlich zu starke Wildverbiss an den Jungb\u00e4umen. Fakt ist, dass ein Grossteil der klimafitten Baumarten vom Schalenwild bevorzugt abgefressen wird. Das Waldgesetz legt fest, dass der Bundesrat Vorschriften \u00fcber Massnahmen zur Verh\u00fctung von Waldsch\u00e4den erl\u00e4sst. Die Kantone sind beauftragt, den Erfordernissen des naturnahen Waldbaus Rechnung zu tragen und die minimale Pflege der Schutzw\u00e4lder sicherzustellen. Im Wald- wie im Jagdgesetz ist festgelegt, dass der Wildbestand so zu regeln sei, dass die Verj\u00fcngung des Waldes ohne Schutzmassnahmen gesichert ist. Weiter fordert das Subventionsgesetz, dass der Bund sicherstellt, dass die in den Wald investierten Steuergelder effizient und wirksam eingesetzt werden.</p><p>Der tats\u00e4chliche Wildeinfluss auf die W\u00e4lder ist jedoch v.a. im Alpenraum grossfl\u00e4chig und teilweise seit Jahrzehnten viel zu hoch und eindeutig nicht gesetzeskonform. Ein Teil der mit Beitr\u00e4gen unterst\u00fctzten Massnahmen erreicht ihre Ziele nicht. Dies ist die unmissverst\u00e4ndliche Fachmeinung von zentralen Gremien wie dem Verbund Waldbau Schweiz und der Schweizerischen Gebirgswaldpflegegruppe. Die dadurch verursachten volkswirtschaftlichen Kosten sind immens, wie Studien an der Rigi oder im Kanton Graub\u00fcnden aufzeigen. Die Fachwelt fordert daher eindringlich rasche und konsequente Verbesserungen. Auch das Landesforstinventar erkennt keinerlei Trendumkehr, sondern berichtet von stark steigendem Wildverbiss. In der aktuellen Waldpolitik des Bundes und dem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Bericht des Bundesrates zur Anpassung des Waldes an den Klimawandel werden die wildbedingten Verj\u00fcngungsprobleme zwar genannt, die Ziele des Waldgesetzes wiederholt und Verbesserungen gefordert. F\u00fcr die konkrete Umsetzung wird aber lediglich auf die Kantone verwiesen und bestehende L\u00f6sungsans\u00e4tze aufgelistet, welche seit Jahren insgesamt nicht erfolgreich sind, bzw. weitere Verschlechterungen nicht verhindern konnten. Dringend notwendig sind jedoch substanzielle Ver\u00e4nderungen im forstlichen und v.a. jagdlichen Vollzug des Bundes und der Kantone sowie klare Zwischenziele, um den Wildeinfluss auf den Schweizer Wald rasch und deutlich zu reduzieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Kantone haben gem\u00e4ss Jagdgesetz (SR 922.0) und Waldgesetz (SR 921.0) den Auftrag, den Wildbestand so zu regeln, dass die Erhaltung des Waldes und seine nat\u00fcrliche Verj\u00fcngung mit standortgerechten Baumarten ohne Schutzmassnahmen sichergestellt ist. Wo dies nicht m\u00f6glich ist, treffen sie Massnahmen zur Verh\u00fctung von Wildsch\u00e4den. Der Vollzug im Bereich Wald-Wild liegt in der Kompetenz und Verantwortung der Kantone. Sie sind in der Pflicht, die gesetzlichen Auftr\u00e4ge nach Massgabe ihrer kantonalen Vorgaben umzusetzen (Art. 25 JSG und Art. 50 WaG). Der Bund unterst\u00fctzt und ber\u00e4t die Kantone bei ihrer Aufgabe; unter anderem hat er dazu die Vollzugshilfe Wald-Wild zusammen mit den Kantonen erarbeitet. Diese Vorgehensweise ist nach wie vor situationsgerecht; es existieren regional Wald-Wild-Probleme, jedoch nicht schweizweit. Basierend auf den rechtlich festgelegten Zust\u00e4ndigkeiten erkennt der Bundesrat keinen Handlungsbedarf f\u00fcr weitergehende Massnahmen oder einen Bericht auf Stufe Bund.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1684281600000)\/","SubmittedBy":"Reichmuth Othmar","BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1779311290637)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678752000000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Umwelt"}}