{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233133,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233133,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3133","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Steigerung von Volumen, Kosten und Qualit\u00e4t. Daten und Fakten zum Anordnungsmodell","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im M\u00e4rz 2021 hat der Bundesrat die Zusammenarbeit zwischen Psychiaterinnen und Psychiatern und Psychotherapeutinnen und -therapeuten neu geregelt. Das Delegationsmodell wurde durch das Anordnungsmodell ersetzt. Dieses ist am 1. Juli 2022 in Kraft getreten, die \u00dcbergangsfrist dauerte bis Ende 2022. Im Sommer 2022 mussten die Kantone rasch die Zulassung von psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten gew\u00e4hrleisten, die nun zulasten der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) abrechnen k\u00f6nnen, sofern sie \u00fcber die entsprechenden Qualifikationen und eine kantonale Berufsaus\u00fcbungsbewilligung verf\u00fcgen.</p><p>Ich stelle dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Welche zus\u00e4tzlichen Kosten hatte er f\u00fcr das erste Jahr nach Inkrafttreten des neuen Anordnungsmodells erwartet?</p><p>2. Welche Verbesserung hat er sich in der Versorgung erhofft?</p><p>3. Erweisen sich die vom Bundesrat ergriffenen Massnahmen unter dem Gesichtspunkt des Leistungsvolumens als wirksam?</p><p>4. Wie viele neue Bewilligungen wurden Psychotherapeutinnen und -therapeuten seit dem 1. Juli 2022 erteilt? Und wie viele neue Praxen haben diese er\u00f6ffnet?</p><p>5. Wie verteilen sich die Er\u00f6ffnungen von psychologischen Praxen zwischen Stadt- und Landregionen?</p><p>6. Wie viele Psychotherapeutinnen und -therapeuten unter dem Anordnungsmodell befinden sich noch in Weiterbildung?</p><p>7. Wie beurteilt der Bundesrat den Vorschlag, dass sich die Kantone k\u00fcnftig an den Kosten der Weiterbildung von psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten beteiligen sollen, nach dem Modell der Finanzierung der Weiterbildung von Assistenz\u00e4rztinnen und -\u00e4rzten?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die erwarteten kurzfristigen Kostenauswirkungen auf die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) durch den Wechsel vom Delegations- auf das Anordnungsmodell wurden im Bericht zur vom 26. Juni bis 17. Oktober 2019 erfolgten Vernehmlassung f\u00fcr die Neuregelung der psychologischen Psychotherapie dargelegt (www.fedlex.admin.ch &gt; Vernehmlassungen &gt; Abgeschlossen &gt; 2019 &gt; Vernehmlassung 2019/52). Die durch die Verlagerung von privat oder \u00fcber Zusatzversicherungen bezahlten Leistungen bedingten Mehrkosten f\u00fcr die OKP wurden auf ca. CHF 100 Mio. gesch\u00e4tzt. Darin nicht ber\u00fccksichtigt sind allf\u00e4llige Preiseffekte aufgrund der zu vereinbarenden Tarife.</p><p>2. Im begleitenden Bericht zur Neuregelung (www.bag.admin.ch &gt; Versicherungen &gt; Krankenversicherung &gt; Laufende Revisionsprojekte &gt; \u00c4nderung KVV und KLV betreffend Neuregelung der psychologischen Psychotherapiewurde) wurden Ziel und Zweck der Neuregelung beschrieben. Zusammenfassend wird von einer Verbesserung der Versorgungssituation in den Bereichen des Zugangs zur Psychotherapie, Versorgung in Krisen- und Notfall-Situationen sowie in der Qualit\u00e4t der Leistungserbringung in der psychologischen Psychotherapie ausgegangen. Mit einer fr\u00fchzeitigeren Behandlung werden weitere langfristige Verbesserungen und eine Verminderung des Risikos f\u00fcr eine Berentung seitens Invalidenversicherung erwartet.</p><p>3 und 5. Wie der Bundesrat in seiner Medienmitteilung vom 19. M\u00e4rz 2021 und als Antwort auf das Postulat 21.3524 de Courten \"Vereinfachter Zugang zur Psychotherapie. Finanzielle Konsequenzen f\u00fcr Krankenkassenpr\u00e4mien und Invalidenversicherung\" ausgef\u00fchrt hat, werden ein Monitoring und eine Evaluation mit Berichterstattung im Jahr 2025 erfolgen, um die Auswirkungen der Neuregelung auf die Kosten und die Versorgung zu \u00fcberwachen und falls n\u00f6tig eine Anpassung der Regelung vorzunehmen.</p><p>4. Die Zulassung von psychologischen Psychotherapeuten zur T\u00e4tigkeit zu Lasten OKP liegt in der Hoheit der Kantone. Bekannt ist, wie viele Zahlstellenregister-(ZSR-) Nummern von Seiten der Sasis AG bis zum 9. Februar 2023 zur Abrechnung in der OKP vergeben worden sind: 4'816 f\u00fcr psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, 295 f\u00fcr Organisationen der psychologischen Psychotherapie. Weiter waren 831 Personen im Anstellungsverh\u00e4ltnis in Organisationen der psychologischen Psychotherapie registriert.</p><p>Bei diesen ZSR-Nummern handelt es sich nicht grunds\u00e4tzlich um eine Zunahme der zu Lasten der OKP t\u00e4tigen Fachpersonen, sondern um einen Effekt, der die Neuorganisation der Berufsgruppe widerspiegelt, da die Personen nicht mehr wie vorher als Angestellte arbeiten, sondern neu als eigenst\u00e4ndige OKP-Leistungserbringer t\u00e4tig sein k\u00f6nnen.</p><p>Dies st\u00fctzt auch die Anzahl der im Psychologieberufe-Register registrierten Bewilligungen. Im M\u00e4rz 2023 sind 7752 kantonale Berufsaus\u00fcbungsbewilligungen (BAB) registriert (davon neu registriert seit Juli 2022: 940). Zu beachten ist, dass die Anzahl Bewilligungen h\u00f6her ist als die Anzahl Personen: Einige Personen besitzen mehrere (teils bis 10) BAB in verschiedenen Kantonen. Nicht alle Personen mit einem Eintrag sind auch zur T\u00e4tigkeit zu Lasten der OKP zugelassen oder aktiv in der Gesundheitsversorgung berufst\u00e4tig.</p><p>6. Die \u00dcbergangsregelung zum Delegationsmodell ist Ende 2022 abgelaufen. Wie bereits in der Antwort auf die Anfrage 22.1064 Roth Franziska \"Abbruch von Therapien, welche von psychologischen Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen in Weiterbildung durchgef\u00fchrt werden, verhindern\" ge\u00e4ussert, werden von der OKP grunds\u00e4tzlich nur Leistungen von zugelassenen Leistungserbringern verg\u00fctet. Wurde eine Leistung von einer Person in Weiterbildung erbracht, gilt sie als von der Person erbracht, welche mit der Beaufsichtigung betraut war. Gem\u00e4ss einer Erhebung der F\u00f6deration der Schweizer Psychologinnen und Psychologen im Januar 2023 befinden sich aktuell gut 2500 Personen in Weiterbildung.</p><p>7. Entsprechende Forderungen hinsichtlich Beteiligung der Kantone an den Kosten der Weiterbildung f\u00fcr psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind dem Bundesrat bekannt. Es obliegt nicht dem Bundesrat, sich zu m\u00f6glichen kantonalen finanziellen Beteiligungen zu \u00e4ussern.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1684281600000)\/","SubmittedBy":"Nantermod Philippe","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686873600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1712761274577)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678752000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}