{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233155,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233155,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3155","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Energiestrategie 2050. Sind die Kosten f\u00fcr die Anpassung des Netzes tragbar oder sehen sich Familien und KMU demn\u00e4chst mit enormen Mehrkosten konfrontiert?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Architektur des heutigen Schweizer \u00dcbertragungs- und Verteilnetzes ist auf eine zentralisierte Stromproduktion (grosse Kernkraftwerke und Wasserkraftanlagen) und auf den Stromaustausch mit dem Ausland (grenz\u00fcberschreitende Leitungen) ausgelegt.</p><p>Auf der Grundlage der Energiestrategie des Bundes, die von einer starken Zunahme der dezentralisierten Produktion mittels Windkraftparks und insbesondere Photovoltaikanlagen ausgeht, wird die Netzarchitektur bzw. die Netzdimensionierung im grossen Mass angepasst werden m\u00fcssen.</p><p>Bei der heutigen Sch\u00e4tzung der Investitionen in die erneuerbaren Energien werden die Kosten und die Investitionen f\u00fcr die Anpassung der Strom\u00fcbertragungs- und verteilnetze nicht thematisiert.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen: </p><p>1. Wurde auf der Grundlage der in der heutigen Energiestrategie des Bundes vorgesehenen dezentralisierten Produktion ein neues Fachkonzept entwickelt?</p><p>2. Wie hoch werden die gesamten Investitionen und Kosten ausfallen f\u00fcr die Anpassung und die \u00c4nderung des \u00dcbertragungsnetzes (H\u00f6chst- und Hochspannung) und des Verteilnetzes (Mittel- und Niederspannung), einschliesslich der Transformatorenstationen?</p><p>3. Wie hoch wird der durchschnittliche Netztarif pro kWh k\u00fcnftig sein und wie hoch wird die Erh\u00f6hung in Prozent im Vergleich zum heute geltenden durchschnittlichen Tarif ausfallen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid untersucht die Auswirkungen eines gr\u00f6sseren Winterstromzubaus auf das \u00dcbertragungsnetz in der laufenden Aktualisierung ihres Mehrjahresplans f\u00fcr die langfristige Netzplanung (Strategisches Netz 2040). Sie st\u00fctzt sich dabei auf den Szenariorahmen, welchen der Bundesrat am 23. November 2022 genehmigt hat. Die Ergebnisse des Mehrjahresplans sollen gegen Ende 2024 ver\u00f6ffentlicht werden. Zum Verteilnetz hat das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) am 30. November 2022 eine Studie ver\u00f6ffentlicht. Diese sch\u00e4tzt in verschiedenen Szenarien und Variationen ab, wie sich die Elektrifizierung im W\u00e4rme- und Verkehrsbereich und der starke Ausbau der erneuerbaren Energien auf die Verteilnetze auswirken.</p><p>2. Im Szenario \"Weiter wie bisher; WWB\" der BFE-Studie sind bis 2050 auch ohne weitergehende energiepolitische Ziele Investitionen von rund 45 Milliarden Franken (real, zu Preisen von 2020) f\u00fcr den Erhalt und den Ausbau der Verteilnetzinfrastruktur notwendig. Im Szenario \"Zero Basis\", mit dem das Netto-Null-Ziel erreicht wird, fallen gegen\u00fcber \"WWB\" zus\u00e4tzlich 30 Milliarden Franken an. Gem\u00e4ss einer Variation, das den Zubau-Pfad der Photovoltaik (PV) ber\u00fccksichtigt, wie ihn National- und St\u00e4nderat im Rahmen des Bundesgesetzes \u00fcber eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien beschlossen haben (\"PV-Variation\"), ist gegen\u00fcber \"WWB\" mit zus\u00e4tzlichen 37 Milliarden Franken an Investitionen zu rechnen. Die Aufteilung auf die verschiedenen Verteilnetzebenen sieht dabei wie folgt aus: 25 Mrd. auf der Hochspannungsebene, 27 Mrd. auf der Mittelspannungsebene und 19 Mrd. auf Niederspannungsebene. Auf Transformatorenebene belaufen sich die Kosten auf eine, vier und sechs Mrd. (Transformation zwischen Hoch-, Mittel- und Niederspannung).</p><p>Ein erheblicher Anteil der Gesamtinvestitionen f\u00e4llt in allen Szenarien f\u00fcr altersbedingte Ersatzinvestitionen und Erneuerung von Bestandsanlagen an; weitere Kosten kommen hinzu durch Verkabelungen auf den unteren Netzebenen und den Ausbau der Stromverteilnetze. Der Eigenverbrauch kann den Investitionsbedarf senken, weil er Verbrauchsspitzen gl\u00e4ttet. Die M\u00f6glichkeit von Einspeisemanagement (Steuerung der Einspeisung) und netz- bzw. marktdienliche Verbrauchssteuerung (Flexibilit\u00e4t) k\u00f6nnen sich senkend auswirken; die Studie sieht hier ein Einsparpotenzial von rund einem Viertel. Im Bundesgesetz \u00fcber eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien haben National- und St\u00e4nderat denn auch verschiedene Massnahmen beschlossen, um die Netzkosten zu reduzieren.</p><p>3. Durch die oben beschriebenen Investitionen steigen auch die durchschnittlichen Netznutzungstarife bis 2050 an: Gem\u00e4ss BFE-Studie (und ohne kostensenkende Flexibilit\u00e4tsmassnahmen) steigen sie im Szenario \"WWB\" f\u00fcr Haushalte und KMU um 27 Prozent, in \"Zero Basis\" um 63 Prozent und in der PV-Variation gem\u00e4ss National- und St\u00e4nderat um 70 Prozent. In der PV Variation bedeutet dies beim heutigen W\u00e4lzungsmechanismus einen Anstieg auf Niederspannungsebene von heute durchschnittlich 9.8 Rp/kWh auf 16.6 Rp/kWh im Jahr 2050. Dabei handelt es sich um schweizweite Mittelwerte. Auch heute bestehen unterschiedliche Netzkosten aufgrund von topografischen Gegebenheiten des Versorgungsgebiets, unterschiedlichem Konsumverhalten der Endverbraucherinnen und Endverbraucher oder Effizienzunterschieden der Netzbetreiber. Des Weiteren werden Endverbraucher mit Solaranlagen im Umfang ihres Eigenverbrauchs von den steigenden Netzgeb\u00fchren befreit und somit die Netzkosten auf weniger Endverbraucher verteilt. Beim Einsatz kostensenkender Flexibilit\u00e4tsmassnahmen ist der Anstieg der Netznutzungstarife allerdings generell deutlich geringer: So betr\u00e4gt der durchschnittliche Anstieg etwa bei der PV-Variation lediglich rund 40 Prozent.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Marchesi Piero","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686873600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1763108524517)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678838400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Energie"}}