{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233190,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233190,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3190","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Sinkende Reall\u00f6hne f\u00fcr Absolventinnen und Absolventen mit einer Berufsbildung. Was unternimmt der Bund?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss Berechnungen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes haben sich in den letzten zwei Jahren die Reall\u00f6hne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Schweiz unterschiedlich entwickelt. Die L\u00f6hne der Lohnabh\u00e4ngigen ohne abgeschlossene Ausbildung und mit terti\u00e4rem Abschluss sind zwischen 2016 und 2020 real gestiegen. Jene der Besch\u00e4ftigten mit einem Fachhochschulabschluss, mit einem Abschluss der h\u00f6heren Berufsbildung oder mit Berufslehre hingegen sind gesunken. Angesicht der Einkommensverluste und der gestiegenen Lebenshaltungskosten seit 2020 d\u00fcrfte sich dieser Effekt eher noch verst\u00e4rkt haben. In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>- Teilt der Bundesrat die Ansicht, dass die negative Entwicklung der Reall\u00f6hne f\u00fcr Besch\u00e4ftigte mit einer abgeschlossenen Berufsbildung, mit h\u00f6herer Berufsbildung oder Fachhochschulabschluss die Attraktivit\u00e4t der Berufsbildung schm\u00e4lert? </p><p>- Teilt der Bundesrat die Ansicht, dass dies weder aus Perspektive der Besch\u00e4ftigten noch der Unternehmen noch volkswirtschaftlich w\u00fcnschbar ist?</p><p>- Sieht der Bundesrat Handlungsbedarf? Wenn ja, was tut er, um die Berufsbildung zu st\u00e4rken? Wenn nein, warum nicht?</p><p>- Verschiedene vom Bund unterst\u00fctzte Foren wie die verbundspartnerschaftliche Initiative \"Berufsbildung 2030\" oder das Nationale Spitzentreffen Berufsbildung besch\u00e4ftigen sich mit wichtigen Instrumenten zur St\u00e4rkung der Berufsbildung. Kein Diskussionsthema ist die Lohnentwicklung. Wir der Bundesrat die Frage der Lohnentwicklung in diesen Foren in Zukunft traktandieren?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p align=\"both\">F\u00fcr den Bundesrat ist das Lohnniveau ein wesentlicher Aspekt der Arbeitsbedingungen, der zusammen mit anderen Faktoren wie Karrierem\u00f6glichkeiten, Work-Life-Balance, Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitszeit oder Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit betrachtet werden muss. Gemeinsam mit den betroffenen Partnern setzt sich der Bund proaktiv f\u00fcr die Schaffung g\u00fcnstiger Rahmenbedingungen f\u00fcr die Bildung und insbesondere die Berufsbildung ein. Diese Bestrebungen widerspiegeln sich im Bildungssystem in vielf\u00e4ltigen Weiterentwicklungsm\u00f6glichkeiten. Daraus ergibt sich eine hohe berufliche Mobilit\u00e4t. Dank der Erhebungen des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS) verf\u00fcgen die interessierten Akteure im Bereich Bildung und Arbeitsmarkt \u00fcber regelm\u00e4ssig aktualisierte Daten. Letztere zeigen keine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen von Absolventinnen und Absolventen der Berufsbildung und unterstreichen die Durchl\u00e4ssigkeit des Systems.</p><p align=\"both\">Die Publikation des BFS \"Berufliche Situation von Absolventinnen und Absolventen der h\u00f6heren Berufsbildung 2020, vier Jahre nach dem Abschluss\" best\u00e4tigt denn auch die Wettbewerbsvorteile auf dem Arbeitsmarkt. Die Absolventinnen und Absolventen sind sehr gefragt und \u00fcben mehrheitlich eine T\u00e4tigkeit aus, die einen Bezug hat zu ihrer Ausbildung. Karrierebr\u00fcche kommen bei ihnen weniger h\u00e4ufig vor als bei Hochschulabg\u00e4ngerinnen und -abg\u00e4ngern, ausserdem ist die Arbeitslosigkeitsrate tiefer.</p><p align=\"both\">Inhaberinnen und Inhaber eines universit\u00e4ren Abschlusses verdienen zwar durchschnittlich mehr als jene mit einem Abschluss der h\u00f6heren Berufsbildung. Sie haben jedoch f\u00fcnf Jahre (h\u00e4ufig auch mehr) in ihr Studium investiert und dabei auf einen Lohn verzichtet. Der Bildungsbericht Schweiz 2023 zeigt \u00fcberdies, dass die Inhaberinnen und Inhaber eines Abschlusses der h\u00f6heren Berufsbildung pro Ausbildungsjahr die h\u00f6chste Bildungsrendite aufweisen. Des Weiteren belegt der Bericht, dass sich die Lohnunterschiede zwischen den Abg\u00e4ngerinnen und Abg\u00e4ngern einer Hochschule und der h\u00f6heren Berufsbildung in den vergangenen zehn Jahren verringert haben.</p><p align=\"both\">Dar\u00fcber hinaus weist eine Analyse der Zahlen des BFS nach Branchen nicht auf ein tieferes Lohnniveau hin zwischen Inhaberinnen und Inhabern eines Abschlusses der h\u00f6heren Berufsbildung und Inhaberinnen und Inhabern eines Hochschulabschlusses. Ein Vergleich der Medianl\u00f6hne in verschiedenen Branchen ein Jahr nach Ende der terti\u00e4ren Ausbildung zeigt beispielsweise, dass Abg\u00e4ngerinnen und Abg\u00e4nger der h\u00f6heren Berufsbildung in Branchen wie dem Bauwesen oder Information und Kommunikation vergleichbare oder gar h\u00f6here L\u00f6hne erzielen als Hochschulabg\u00e4ngerinnen und -abg\u00e4nger.</p><p align=\"both\">L\u00f6hne werden \u00fcber den Markt und den Einsatz der Sozialpartner geregelt. Der Bund unterst\u00fctzt die Berufsentwicklung im Rahmen seiner Kompetenzen und f\u00f6rdert insbesondere die Durchl\u00e4ssigkeit, die sowohl der Wirtschaft als auch den Arbeitnehmenden zugutekommt. Die Initiative \"Berufsbildung 2030\" ist eines der Instrumente, das den Verbundpartnern zur Verf\u00fcgung steht und die Umsetzung von Projekten erm\u00f6glicht, um Ver\u00e4nderungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft Rechnung zu tragen. Das Spitzentreffen der Berufsbildung befasst sich \u00fcbergreifend mit allen politischen Aspekten, die von den Verantwortlichen der Berufsbildung vertreten werden. Diesbez\u00fcglich k\u00f6nnen die Arbeiten zur besseren Positionierung der h\u00f6heren Fachschulen und ihrer Abschl\u00fcsse genannt werden. F\u00fcr Lohnfragen gibt es indes andere Verhandlungsm\u00f6glichkeiten, beispielsweise im Rahmen von Gesamtarbeitsvertr\u00e4gen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1684281600000)\/","SubmittedBy":"Aebischer Matthias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1742547700000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522717730)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678838400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}