{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233195,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233195,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3195","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Die Schweiz braucht einen nationalen Krebs- und Kontrollplan. Gleiche Versorgungs- und \u00dcberlebenschancen f\u00fcr alle Krebspatientinnen und -patienten in der Schweiz. Mehr Koordination lohnt sich","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweiz verf\u00fcgt derzeit \u00fcber keine Krebsstrategie, da die Nationale Strategie gegen Krebs (NSK) 2014-2020 im Jahr 2020 geendet hat. Die Interpellation von St\u00e4nder\u00e4tin Marina Carobbio (21.4454) vom 15. Dezember 2021 wurde vom Bundesrat ungen\u00fcgend beantwortet. Der BR schiebt den Ball an die Akteure der Krebsversorgung zur\u00fcck. Die Akteure sollen selber handeln. </p><p>Die WHO empfiehlt ihren Mitgliedsstaaten einen nationalen Krebs- und Kontrollplan zu erarbeiten. Die EU treibt seit Februar 2021 den \"Europe's Beating Cancer Plan\" voran. </p><p>In der Schweiz sind wir noch weit davon entfernt. Die Fragmentierung der Krebsversorgung und deren Akteure sowie die unterschiedliche Handhabe in den Kantonen verunm\u00f6glicht einen fairen Zugang zu Information, Pr\u00e4vention, Diagnose, Therapie und Nachsorge vollends. Die Akteure arbeiten teilweise in entgegengesetzte Richtungen, zuweilen auch gegeneinander. Das Misstrauen zwischen den einzelnen Akteuren ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gewachsen, so dass eine gemeinsame Stossrichtung auf freiwilliger Basis keine Chance hat. Ineffizienzen, Fehl-, Unter- und \u00dcberversorgung sind die Folgen. Dies zum grossen Leidwesen und Nachteil der Krebspatienten*innen in unserem Land. Es ist nun Zeit zu handeln. Der Bund muss die Krebsversorgung aktiv und zentral steuern, und zwar so, dass alle Krebsbetroffenen in unserem Land - unabh\u00e4ngig davon, ob sie in einem grossen oder kleinen Kanton, auf dem Land oder in der Stadt oder in einer bestimmten Sprachregion wohnen - die gleichen Versorgungs- und somit \u00dcberlebenschancen haben. </p><p>Die Pandemie hat der Bev\u00f6lkerung vor Augen gef\u00fchrt, was es bedeutet, wenn der \"Kant\u00f6nligeist\" in wichtigen Fragen um sich schl\u00e4gt. Das Thema Krebs ist zu wichtig, um es den Kantonen abzudelegieren. Hier braucht es eine kontrollierte, einheitliche und faire L\u00f6sung f\u00fcr alle Menschen in unserem Land. </p><p>Ich fordere daher den Bundesrat auf einen nationalen, verbindlichen Entwurf f\u00fcr einen Schweizerischen Krebs- und Kontrollplan auszuarbeiten und dessen Umsetzung gem\u00e4ss dem Vorbild des Europe's Beating Cancer Plans mit den 4 Pfeilern den Kantonen in Auftrag zu geben - damit unsere Schweizer Krebsbetroffenen im Netz der 26 Schweizer Kantone nicht benachteiligt sind. </p>","ReasonText":"<p>Krebs ist die zweith\u00e4ufigste Todesursache in der Schweiz. Bald leben in der Schweiz 400 000 Menschen mit einer Krebsdiagnose. 42 500 Menschen erkranken jedes Jahr neu an Krebs und 17 000 Menschen sterben daran. 2030 werden in der Schweiz rund 500 000 \"Cancer Survivors\" leben. Das Risiko, vor dem 70. Lebensjahr an Krebs zu sterben, betr\u00e4gt f\u00fcr M\u00e4nner 6 Prozent und f\u00fcr Frauen 5 Prozent. </p><p>Gem\u00e4ss einer repr\u00e4sentativen Umfrage des Forschungsinstituts gfs.Bern bei rund 1500 Befragten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ist die Zufriedenheit des Krebsversorgungssystems in der Schweiz hoch bis sehr hoch. Dies spricht f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Schweizer Krebsversorgung. Vor allem die Versorgung im Spital sowie die Medikamenten- und Therapieversorgung geniessen ein hohes Ansehen in unserem Land. Wichtig ist aber auch: Krebsfr\u00fcherkennung bzw. Krebspr\u00e4vention sowie die fr\u00fche Therapierung von Krebs haben f\u00fcr die Mehrheit der Schweizer Bev\u00f6lkerung einen sehr hohen Stellenwert. So w\u00e4ren die Schweizer Krebsbetroffenen froh gewesen, wenn ihr Krebs fr\u00fcher entdeckt worden w\u00e4re und sie mehr Pr\u00e4ventionsinformationen gehabt h\u00e4tten. </p><p>Trotz hoher Zufriedenheit mit der Versorgung insgesamt gibt es Kritik bei der Koordination der verschiedenen Stellen, der Dienstleistungen im Nicht-medizinischen-Bereich und der Unterst\u00fctzung der pflegenden Angeh\u00f6rigen. Bem\u00e4ngelt wird auch die Hilfestellung und das Angebot f\u00fcr die so genannten Krebs\u00fcberlebende. Diese dank des Fortschritts von Forschung und Entwicklung stetig wachsende Gruppe f\u00fchlt sich in der Schweiz nicht gen\u00fcgend betreut bzw. vernachl\u00e4ssigt. 84 Prozent der Befragten sagen aus, dass es mehr Koordination der Akteure im Kampf gegen Krebs braucht und dass sie der Meinung sind, dass sich Pr\u00e4vention und Fr\u00fcherkennung von Krebs finanziell langfristig lohnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Anliegen der vorliegenden Motion sind zu grossen Teilen identisch mit den Anliegen der Motion 23.3014 SGK-S Nationaler Krebsplan.</p><p>Der Dialog Nationale Gesundheitspolitik hat im November 2017 entschieden, die Nationale Strategie gegen Krebs (NSK) nach Ende 2020 nicht weiterzuf\u00fchren.</p><p>Zum einen ist diese Entscheidung darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass einige der heute geltenden allgemeinen nationalen Strategien bereits die wichtigsten Problematiken im Bereich der Krebsbek\u00e4mpfung abdecken. So befasst sich die Nationale Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD) mit den Herausforderungen der Pr\u00e4vention, w\u00e4hrend die Qualit\u00e4tsstrategie des Bundes f\u00fcr das schweizerische Gesundheitswesen auf eine systematische und strukturierte Verbesserung der Qualit\u00e4t der Leistungen abzielt. Zum anderen wurde mit der gestaffelten Inkraftsetzung des Bundesgesetzes \u00fcber die Registrierung von Krebserkrankungen (KRG, SR 818.33) per 1. Juni 2018 (Art. 31 und Art 33) und 1. Januar 2020 (restliche Bestimmungen) ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Datenlage umgesetzt.</p><p>Dar\u00fcber hinaus \u00fcbernimmt das Oncosuisse Forum seit 2020 die Koordination der relevanten Projekte und Aktivit\u00e4ten unter den Akteuren und f\u00fchrt somit die Arbeit der NSK weiter. Das Oncosuisse Forum hat sich von Anfang an als zust\u00e4ndige Netzwerkorganisation gut etabliert. Es bietet Themenplattformen an, organisiert nationale Netzwerkanl\u00e4sse und arbeitet aktuell am Masterplan 2030. Dieser soll eine praktische Bestandsaufnahme der Aktivit\u00e4ten und Herausforderungen im Bereich Krebs in der Schweiz beinhalten und als Diskussions- und Handlungsgrundlage f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Aktivit\u00e4ten des Oncosuisse Forums dienen. Die Koordinationsarbeit des Oncosuisse Forums wird von den involvierten Akteuren als gut beurteilt.</p><p>Wie bereits in der Stellungnahme auf die Motion 23.3014 SGK-S eingebracht, besteht nach Ansicht des Bundesrates auf politischer Ebene daher aktuell kein weiterer Koordinationsbedarf, welcher \u00fcber die genannten Aktivit\u00e4ten und Arbeiten hinausgeht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1684886400000)\/","SubmittedBy":"Fiala Doris","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1701934174000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522576110)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678924800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}