{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233232,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233232,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3232","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie beurteilt das SBFI die Empfehlungen f\u00fcr eine nachhaltige Ern\u00e4hrungszukunft der Schweiz und was macht es daraus?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Beim Schweizer Ern\u00e4hrungssystemgipfel in Bern wurden Bundesrat Guy Parmelin zwei Berichte zur Ern\u00e4hrungszukunft der Schweiz vorgelegt. Der eine Bericht enth\u00e4lt die Empfehlungen des \"wissenschaftlichen Gremiums Ern\u00e4hrungszukunft Schweiz\" mit \u00fcber vierzig Forscherinnen und Forschern f\u00fchrender Institutionen der Schweiz, der andere enth\u00e4lt die Empfehlungen des repr\u00e4sentativen \"B\u00fcrger:innenrats f\u00fcr Ern\u00e4hrungspolitik\", der aus 80 Mitgliedern besteht. Diese beiden Gremien haben sich mit einer Ern\u00e4hrungspolitik f\u00fcr die Schweiz besch\u00e4ftigt, \"die bis 2030 allen Menschen nachhaltige, gesunde und tierfreundliche Lebensmittel zur Verf\u00fcgung stellt, die unter fairen Bedingungen f\u00fcr alle Beteiligten im Ern\u00e4hrungssystem produziert wurden\".</p><p>Der Schwerpunkt ist eine nachhaltige Entwicklung entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette des Ern\u00e4hrungssystems unter Ber\u00fccksichtigung \u00f6kologischer, wirtschaftlicher, gesundheitlicher und sozialer Aspekte. Der Bundesrat stellt in seiner Antwort auf meine Fragen 23.7258 und 23.7259 fest, dass dazu ein systemischer Ansatz, der alle Akteure und Interessengruppen einbezieht, notwendig ist. Weiter sagt er, dass das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft und das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen die Empfehlungen der beiden Gremien pr\u00fcfen werden.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. Die Notwendigkeit einer Transformation des Ern\u00e4hrungssystems und eines Ansatzes, der alle Akteure und Interessengruppen einbezieht, steht laut Bundesrat im Einklang mit seinem Bericht \"Zuk\u00fcnftige Ausrichtung der Agrarpolitik\". Welche Empfehlungen der beiden Gremien h\u00e4lt er in dieser Hinsicht f\u00fcr besonders relevant und wieso?</p><p>2. Welche bestehenden Strategien, Pl\u00e4ne, Projekte und bisherigen \u00dcberlegungen im Bereich Bildung, Forschung und Innovation weisen \u00dcberschneidungen mit dem beschriebenen systemischen Ansatz auf?</p><p>3. Wird das SBFI im Rahmen seiner Pr\u00fcfung der entsprechenden Empfehlungen jeweils eine Delegation des \"B\u00fcrger:innenrats f\u00fcr Ern\u00e4hrungspolitik\" und des \"wissenschaftlichen Gremiums Ern\u00e4hrungszukunft Schweiz\" einladen, um den Inhalt zu vertiefen? Wenn ja, bis wann und mit welchen konkreten Zielen? Wenn nein, wieso nicht?</p><p>4. Der Bundesrat hat gesagt, dass sich insgesamt jedoch alle politischen Bereiche, die einen Einfluss auf das Ern\u00e4hrungssystem haben, synchron und koh\u00e4rent entwickeln m\u00fcssen. Wie wird er konkret vorgehen, um dies zu erreichen und sicherzustellen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Arbeiten des wissenschaftlichen Gremiums und des B\u00fcrgerinnen- und B\u00fcrgerrates halten fest, dass eine Transformation der Ern\u00e4hrungssysteme und ein systemischer Ansatz unter Einbezug aller Akteure und Interessensgruppen notwendig ist. In diesem Punkt decken sich die Feststellungen mit dem Bericht zur zuk\u00fcnftigen Ausrichtung der Agrarpolitik, den der Bundesrat am 22. Juni 2022 verabschiedet hat. Allerdings sehen die Empfehlungen des wissenschaftlichen Gremiums, insbesondere in Bezug auf den Transformationsfonds und die Gouvernanz, eine \"Zentralisierung\" der Transformation von Ern\u00e4hrungssystemen vor. Der Bericht des Bundesrates und die Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 sehen hingegen vor, die Transformation als gesamtgesellschaftliche Aufgabe breit und dezentral anzugehen.</p><p>Im Rahmen der Motion 22.4251 \"Bericht zur zuk\u00fcnftigen Ausrichtung der Agrarpolitik. Konkretisierung des Konzepts\" hat der Bundesrat die Aufgabe erhalten, seine Strategie zur zuk\u00fcnftigen Ausrichtung der Agrarpolitik zu konkretisieren und dem Parlament bis sp\u00e4testens Ende 2027 eine diesbez\u00fcgliche Botschaft zu unterbreiten. In den Arbeiten dazu werden die Empfehlungen des wissenschaftlichen Gremiums analysiert.</p><p>2. Nachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme sind ein wichtiger Pfeiler f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung. In der BFI-F\u00f6rderperiode 2021-2024 ist die nachhaltige Entwicklung als transversales Thema verankert. Die BFI-Botschaft 2025-2028 wird sich an der SNE 2030 orientieren. Das SBFI wird das Thema der nachhaltigen Entwicklung als Querschnittsthema im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeiten weiterverfolgen. Im Forschungs- und Innovationsbereich verpflichten sich die durch den Bund unterst\u00fctzten Forschungsorgane gem\u00e4ss Forschungs- und Innovationsf\u00f6rderungsgesetz, bei der Erf\u00fcllung ihrer Aufgaben die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt zu ber\u00fccksichtigen. Entsprechend werden auch Themen zu nachhaltigen Ern\u00e4hrungssystemen bearbeitet. Die Bildung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung (BNE) ist bereits heute als Querschnittsthema in den regionalen Rahmenlehrpl\u00e4nen f\u00fcr die obligatorische Schule enthalten. Im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung spielen die Organisationen der Arbeitswelt (Tr\u00e4gerschaften) f\u00fcr die Definition der Bildungsinhalte die tragende Rolle. Bei der beruflichen Grundbildung und der h\u00f6heren Berufsbildung stellt das SBFI den Tr\u00e4gerschaften Informationen und Instrumente zur Verf\u00fcgung und unterst\u00fctzt sie bei der Ber\u00fccksichtigung der BNE.</p><p>Die Hochschulen sind autonom und geniessen die volle Lehr- und Forschungsfreiheit, sind aber den Grunds\u00e4tzen der Nachhaltigkeit verpflichtet.</p><p>3. Die zust\u00e4ndigen Bundes\u00e4mter (Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft, Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen, Bundesamt f\u00fcr Umwelt) haben im Rahmen der Umsetzung der Massnahme 4 \"Dialoge f\u00fcr nachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme\" des Aktionsplans 2021-2023 zur Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 den Prozess der Erarbeitung der Empfehlungen begleitet. Alle drei Bundesstellen haben in diesem Kontext Fachwissen zur Verf\u00fcgung gestellt. Die drei Bundesstellen haben zudem am nationalen Ern\u00e4hrungssystemgipfel vom 2. Februar 2023 teilgenommen und sich mit Akteuren, B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sowie Vertretenden des wissenschaftlichen Gremiums ausgetauscht. Dar\u00fcber hinaus sind keine weiteren Austausche vorgesehen, da das Projekt \"Ern\u00e4hrungszukunft Schweiz\" mit dem B\u00fcrgerinnen- und B\u00fcrgerrat sowie dem wissenschaftlichen Gremium abgeschlossen ist. Auch das SBFI hat die in dieser Interpellation genannten Berichte zur Kenntnis genommen.</p><p>4. Im Rahmen verschiedener Prozesse wie beispielsweise der Umsetzung der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 und der Legislaturplanung arbeiten die relevanten Bundesstellen bereits heute eng zusammen, um die Koh\u00e4renz zwischen den relevanten Prozessen und Politiken sicherzustellen. In der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 fordert der Bundesrat die Bundesstellen auf, die in der Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und in der Strategie festgehaltenen Grunds\u00e4tze und Ziele im Rahmen ihrer Zust\u00e4ndigkeiten umzusetzen und die Politikkoh\u00e4renz f\u00fcr nachhaltige Entwicklung zu erh\u00f6hen. Zudem tragen \u00e4mter\u00fcbergreifende Arbeitsgruppen und bundesverwaltungsinterne \u00c4mterkonsultationen dazu bei, dass sich die Politikbereiche mit Einfluss auf das Ern\u00e4hrungssystem koh\u00e4rent weiterentwickeln.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686873600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1715157004543)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678924800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}