{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233233,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233233,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3233","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"F\u00fcr eine Anpassung des Gesundheitswesens an die Zunahme von Hitzewellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht \u00fcber die dringend notwendige Anpassung des Gesundheitssystems an die Auswirkungen der globalen Erw\u00e4rmung vorzulegen, insbesondere im Hinblick darauf, dass Hitzewellen voraussichtlich immer h\u00e4ufiger und extremer werden.</p>","ReasonText":"<p>Laut den Schweizer Klimaszenarien CH2018, die auf den Berichten des Weltklimarats IPCC von 2014 basieren, werden die Temperaturen im Sommer bis Mitte dieses Jahrhunderts durchschnittlich um 2,5 \u00b0C bis 4,5 \u00b0C steigen. In Anbetracht der starken Beschleunigung der globalen Erw\u00e4rmung m\u00fcssen diese Szenarien im Jahr 2024 nach oben korrigiert werden. Es gibt immer mehr Extremereignisse und sie werden auch dann noch deutlich zunehmen, wenn das 1,5-Grad-Ziel nicht \u00fcberschritten wird (was eine drastische Reduzierung der weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2025 erfordern w\u00fcrde). Insgesamt treten Hitzewellen, die zwischen 1850 und 1900 nur einmal alle 50 Jahre vorkamen, heute fast f\u00fcnfmal h\u00e4ufiger auf. Bei einer globalen Erw\u00e4rmung von 1,5 \u00b0C werden sie 8,6-mal h\u00e4ufiger auftreten. Bei einem Temperaturanstieg von 2 \u00b0C w\u00e4ren sie 14-mal h\u00e4ufiger und bei einem von 4 \u00b0C k\u00f6nnten sie sogar 40-mal h\u00e4ufiger auftreten (IPCC-Bericht 2022).</p><p>Hitzewarnungen werden herausgegeben, sobald an drei aufeinanderfolgenden Tagen 30 \u00b0C am Tag erreicht werden und die Temperatur nachts nicht unter 20 \u00b0C sinkt. Jedoch gibt es in der Schweiz bereits jetzt und auch im bestm\u00f6glichen Szenario immer mehr Momente, in denen 40 \u00b0C am Tag und 30 \u00b0C in der Nacht erreicht oder sogar \u00fcberschritten werden. Unter solchen Bedingungen, umso mehr bei hoher Luftfeuchtigkeit, sind die Anpassungsf\u00e4higkeiten des menschlichen Organismus an die Hitze \u00fcberfordert. So sind im Sommer 2022 selbst in Regionen, die an starke Hitze gew\u00f6hnt sind, wie Spanien, mehrere tausend Menschen daran gestorben.</p><p>In der Schweiz hat die Hitzewelle von 2003 gezeigt, dass \u00e4ltere Menschen und Menschen mit chronischen Krankheiten besonders gef\u00e4hrdet sind. Heute sind allerdings 20 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung \u00e4lter als 60 Jahre und 42 Prozent \u00fcbergewichtig. Auch bei Menschen mit niedrigem Einkommen war die hitzebedingte \u00dcbersterblichkeit h\u00f6her. Das Ph\u00e4nomen von st\u00e4dtischen W\u00e4rmeinseln versch\u00e4rft die meteorologischen Verh\u00e4ltnisse zus\u00e4tzlich. Letztendlich ist bekannt, dass Hitzetage die Luftverschmutzung und ihre Auswirkungen auf die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System deutlich erh\u00f6hen.</p><p>Der Bundesrat hat ein Pr\u00e4ventionssystem eingef\u00fchrt, das sich auf ein besseres Hitzewarnkonzept f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung konzentriert, aber wie steht es um die Anpassung des Gesundheitssystems an diese neue Realit\u00e4t? Welche Massnahmen m\u00fcssen jetzt ergriffen werden, um das Gesundheitssystem auf eine so radikale Ver\u00e4nderung der Gesundheitsrisiken durch starke Hitze vorzubereiten?</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) setzt aktuell zwei Forschungsvorhaben um, die sich mit der Resilienz des Gesundheitssystem bei Hitze auseinandersetzen. Zum einen im Rahmen des Netzwerks des Bundes f\u00fcr Klimadienstleistungen (National Centre for Climate Services (NCCS), angesiedelt bei Meteo Schweiz. Hier l\u00e4uft aktuell das Forschungsprogramm \"Entscheidungsgrundlagen zum Umgang mit dem Klimawandel in der Schweiz: Informationen zu sektoren\u00fcbergreifenden Themen\". Eines der sechs Projekte fokussiert auf die gesundheitlichen Auswirkungen mit einem Schwerpunkt auf die Hitzethematik. Das zweite Forschungsvorhaben wird im Rahmen des \"Aktionsplans Anpassung an den Klimawandel 2020-2025\" umgesetzt, angesiedelt beim Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) in Zusammenarbeit mit diversen Bundesstellen. Die Ergebnisse dieser beiden Forschungsvorhaben werden wichtige Antworten auf die Fragen des Postulats liefern und gestaffelt bis 2026 vorliegen. Das BAG wird die Erkenntnisse anschliessend in einem Kurzbericht im Sinne des Postulats zusammenfassen.</p><p>F\u00fcr die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in Hitzeperioden sind jedoch die Kantone zust\u00e4ndig.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1684886400000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1694631688000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522940050)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678924800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Umwelt|Gesundheit"}}