{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233243,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233243,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3243","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"TGV-Linie von Neuenburg und Biel nach Paris. Die Crux mit dem grenz\u00fcberschreitenden Regionalverkehr (Fortsetzung)","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden und den betroffenen Bahnunternehmen geeignete Massnahmen zu ergreifen, um den Anschluss an die TGV-Linien f\u00fcr die Verbindungen Neuch\u00e2tel-Frasne-Paris und Biel/Bienne-Meroux/Belfort-Montb\u00e9liard-TGV-Paris zu verbessern.</p><p>Er soll dabei insbesondere Folgendes anstreben:</p><p>- Gew\u00e4hrleistung eines schnellen und leicht bedienbaren Buchungssystems f\u00fcr Reisende auf diesen Linien, mit dem die durch unterschiedliche Buchungs- (und Stornierungs-)Systeme auf TGV- und Anschlussverbindungen bedingten Erschwernisse vermieden werden k\u00f6nnen;</p><p>- Abschaffung des Quotensystems, das die Verbindungen Neuch\u00e2tel-Paris (via Frasne) und Biel/Bienne-Paris (\u00fcber Meroux/Belfort-Montb\u00e9liard-TGV) beeintr\u00e4chtigt;</p><p>- Erleichterung des Umsteigens in Frasne von und nach Neuch\u00e2tel, ohne den Bahnsteig wechseln zu m\u00fcssen;</p><p>- Sicherstellung, dass die Sichtbarkeit dieser Linien durch die Erw\u00e4hnung von \"Paris\" auf den Fahrpl\u00e4nen, in den Bahnh\u00f6fen und auf den Bahnsteigen erh\u00f6ht wird;</p><p>- Sicherstellung, dass diese Linien in den Mitteilungen der betreffenden Bahnunternehmen klar aufgef\u00fchrt sind.</p><p>Generell d\u00fcrfen diese Anschlussverbindungen im Vergleich zu den anderen TGV-Linien ab der Schweiz nicht benachteiligt werden, insbesondere was die Reservierung und die Sichtbarkeit betrifft. Die Interessen der Fahrg\u00e4ste m\u00fcssen an erster Stelle stehen.</p>","ReasonText":"<p>Zahlreiche R\u00fcckmeldungen von Reisenden sowie Untersuchungen zeigen, dass die Buchungssysteme nach wie vor zu komplex sind und verbessert werden m\u00fcssen (siehe Anfrage 22.1053 und Antwort des Bundesrates).</p><p>Ausserdem sind Pl\u00e4tze, die ab Frasne als reserviert angezeigt werden, in Wirklichkeit verf\u00fcgbar, aber f\u00fcr Reisende ab Lausanne oder Vallorbe reserviert. Dies f\u00fchrt zu einer unn\u00f6tig komplizierten Buchung. Die gleichen Probleme bestehen bei Abfahrt von Biel/Bienne aus. Die Fahrg\u00e4ste sind manchmal gezwungen, eine l\u00e4ngere Fahrt zu buchen, um - tats\u00e4chlich oder nur auf dem Billett - von anderen Bahnh\u00f6fen (z. B. Vallorbe) abzufahren. Dies ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass TGV Lyria die Quotenpolitik verfolgt, dass nur eine bestimmte Anzahl an Reservierungen aus der Schweiz garantiert wird. Die Linien Neuch\u00e2tel-Paris (via Frasne) und Biel/Bienne-Paris (via Meroux) fallen jedoch nicht unter diese Kontingente, da sie als franz\u00f6sische nationale Bahnlinien gelten. Durch die restriktive Kennzeichnung von Bahnlinien als \"international\" werden Quoten angewandt, die das eigentliche Ziel verfehlen. Daher ist es notwendig, dass der Begriff \"internationale Bahnlinie\" breiter ausgelegt wird, um die Linien ab Neuch\u00e2tel und Biel/Bienne einzuschliessen.</p><p>F\u00fcr eine gute Sichtbarkeit der Linien sollten auf dem Fahrplan (einschliesslich der Anzeigetafeln im Bahnhof und auf den Bahnsteigen) auch die internationalen Reiseziele erw\u00e4hnt werden, zu denen diese Linien letztlich f\u00fchren (z. B. Frasne-Dijon-Paris). Diese zus\u00e4tzlichen Informationen werden den Fahrg\u00e4sten Klarheit verschaffen. Der Anschluss an den TGV nach Paris ist ein wichtiges Ziel dieser Bahnlinien; die Haltestellen Frasne oder Meroux sind f\u00fcr die Reisenden nicht aussagekr\u00e4ftig.</p><p>Der Anschluss in Frasne sollte auch ohne Bahnsteigwechsel m\u00f6glich sein, um das Umsteigen der Fahrg\u00e4ste zu erleichtern.</p><p>Schlussendlich w\u00e4re noch zu korrigieren, dass diese Bahnlinien aus den \u00dcbersichtskarten des TGV-Lyria-Netzes per Anfang 2023 verschwunden sind.</p><p>Um den Bahnverkehr zu f\u00f6rdern, muss gegen einen schrittweisen Abbau dieser als zweitrangig empfundenen Linien zugunsten von Direktverbindungen ab Lausanne oder Basel gek\u00e4mpft werden. Der Geist der franz\u00f6sisch-schweizerischen Vereinbarung \u00fcber den Anschluss der Schweiz an das franz\u00f6sische Eisenbahnnetz, insbesondere an die Hochgeschwindigkeitslinien, die 2001 von der Bundesversammlung genehmigt wurde, muss wieder ins Leben gerufen werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat f\u00fchrt die SBB mit strategischen Zielen. Er macht der SBB keine detaillierten Vorgaben zur operativen Betriebsf\u00fchrung und Vermarktung von einzelnen Linien oder Verbindungen. Der Bundesrat erwartet von der SBB, dass sie ihre Marktstellung insbesondere durch Kooperationen st\u00e4rkt und so den Zugang zum europ\u00e4ischen Hochgeschwindigkeitsnetz sowie gute Verbindungen zu wichtigen Wirtschaftszentren sicherstellt.</p><p>Nach Angaben der SBB bestanden in den Buchungssystemen der Transportunternehmen tats\u00e4chlich Schwierigkeiten, die allerdings in der Zwischenzeit behoben werden konnten. Der Verkauf von Billetten auf der Website sbb.ch und an den bedienten Verkaufsstellen in der Schweiz f\u00fcr die Linien Neuenburg-Frasne-Paris sowie Biel/Bienne-Meroux-Paris ist nun gew\u00e4hrleistet. Seit die letzten Fehler Ende 2022 behoben wurden, arbeiten die Systeme stabil. Sowohl der Kauf als auch der Kundendienst erfolgen gem\u00e4ss den Tarifbestimmungen der Bahnunternehmen SBB und SNCF.</p><p>Fahrg\u00e4ste auf den Linien Neuenburg-Frasne und Biel/Bienne-Meroux werden in die franz\u00f6sischen nationalen Quoten eingerechnet, da sie in Frasne oder Meroux (Bahnhof Belfort-Montb\u00e9liard) auf Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge auf franz\u00f6sischem Gebiet umsteigen. Die Verwaltung dieser Kontingente wird von Lyria und der SNCF vorgenommen. Mit dem Ziel, die Sitzplatzkontingente so weit wie m\u00f6glich zwischen internationalem und nationalem Verkehr auszugleichen, wird bei Verkaufsstart eine betr\u00e4chtliche Kapazit\u00e4t f\u00fcr den Inlandverkehr reserviert. Reisende auf den Linien von Belfort-Montb\u00e9liard und Frasne aus fallen in die franz\u00f6sische nationale Kontingentierung, w\u00e4hrend Fahrg\u00e4ste ab Lausanne, Vallorbe oder Genf zum internationalen Kontingent gez\u00e4hlt werden. Die jeweiligen Kontingentanteile k\u00f6nnen je nach Entwicklung der internationalen Nachfrage, an stark nachgefragten Reisedaten oder wegen Einschr\u00e4nkungen aufgrund von Bauarbeiten variieren.</p><p>Aus technischen Gr\u00fcnden ist es derzeit nicht m\u00f6glich, die ab den verschiedenen franz\u00f6sischen Bahnh\u00f6fen tats\u00e4chlich vorhandene Kapazit\u00e4t separat anzugeben. Dank eines neuen Erfassungsinstruments wird diese differenzierte Angabe jedoch voraussichtlich ab 2024 m\u00f6glich sein.</p><p>Es liegt nat\u00fcrlich im Interesse der SBB, der SNCF und von Lyria, den Kundinnen und Kunden ein m\u00f6glichst unkompliziertes Reiseerlebnis zu bieten. Das Umsteigen ohne Bahnsteigwechsel ist in Frasne nur f\u00fcr Reisende aus Paris in Richtung Schweiz m\u00f6glich. In umgekehrter Richtung m\u00fcssen die Fahrg\u00e4ste das Perron wechseln. Den TGV auf einem anderen Gleis einfahren zu lassen, w\u00fcrde zu einem Zeitverlust f\u00fchren, da der Zug weiter vor dem Bahnhof abbremsen m\u00fcsste, um mit einer geringeren Geschwindigkeit \u00fcber die Weichen fahren zu k\u00f6nnen. Diese zus\u00e4tzliche Fahrzeit kann mit den Fahrpl\u00e4nen auf der Jura-Linie nicht ausgeglichen werden.</p><p>Das Anliegen, die Sichtbarkeit der gesamten Linie zu verbessern - sei es auf den Anzeigetafeln oder in der Kommunikation der Eisenbahnunternehmen -, ist nachvollziehbar. Alle Kan\u00e4le zur Information von Kundinnen und Kunden (Bahnhof, Z\u00fcge, SBB Mobile etc.) funktionieren auf die gleiche Weise und k\u00f6nnen nur die Fahrt eines einzelnen Zuges aufzeigen. Ein Zug \"kennt\" nur sein Ziel. Dasselbe gilt f\u00fcr den Bahnhof, wo immer der Bestimmungsort des Zuges angegeben wird. Dass Paris auf den Fahrgastinformationsanzeigen als Reiseziel angezeigt wird, ist somit technisch nicht umsetzbar. Die Verbesserung der Sichtbarkeit dieser Verbindungen in den verschiedenen Kommunikationsmitteln k\u00f6nnten die SBB, die SNCF und Lyria SAS gemeinsam er\u00f6rtern.</p><p>Der Bundesrat erhofft sich einen zuverl\u00e4ssigen Betrieb mit den genannten Verbesserungen. Er hat jedoch keine direkte Interventionsm\u00f6glichkeit im Sinne dieser Motion.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Cottier Damien","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1742546448000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522775707)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678924800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Verkehr"}}