{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233261,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233261,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3261","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Nationaler Aktionsplan f\u00fcr eine Weiterbildungsoffensive f\u00fcr Erwachsene mit tiefem Bildungsstand, prek\u00e4rem Arbeitsmarktstatus und niedriger beruflicher Stellung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in einem Bericht zur Erh\u00f6hung der Wirksamkeit der vielf\u00e4ltigen Bestrebungen zur Weiterbildungsteilnahme von Erwachsenen mit tiefem Bildungsstand, prek\u00e4rem Arbeitsmarktstatus und niedriger beruflicher Stellung eine \u00fcbergeordnete Strategie mit ehrgeizigen institutionellen, qualitativen und quantitativen Zielsetzungen zu entwickeln und in einem nationalen Aktionsplan (NAP) die n\u00e4chsten Umsetzungsschritte darzulegen</p>","ReasonText":"<p>In der Schweiz k\u00f6nnen 800 000 Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben, 400 000 haben M\u00fche mit einfachen Rechenaufgaben und rund 500 000 haben keine Berufsbildung auf Sek-II-Stufe. Mangelnde Grundkompetenzen und Berufsbildung schr\u00e4nken die Alltagsbew\u00e4ltigung ein, vermindern die Arbeitsmarktf\u00e4higkeit, erschweren den Zugang zu Weiterbildung und erh\u00f6hen das Risiko, von Sozialleistungen abh\u00e4ngig zu werden. Das heutige, von sechs verschiedenen Bundesgesetzen geregelte und untereinander kaum koordinierte System zur Weiterbildung Erwachsener von den Arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) \u00fcber die Kantonalen Integrationsprogramme (KIP) bis zur IV, der Sozialhilfe und subsidi\u00e4r dem Weiterbildungs- und Berufsbildungsgesetz erreichen oft jene am wenigsten, die diese am n\u00f6tigsten h\u00e4tten. Je niedriger Bildungsstand und berufliche Stellung und je prek\u00e4rer der Arbeitsmarktstatus, desto weniger nutzen Erwachsene Weiterbildungsangebote, wie auch der Mikrozensus Aus- und Weiterbildung 2021 einmal mehr best\u00e4tigte. </p><p>Aufgrund von Fachkr\u00e4ftemangel, Digitalisierung und sozialen Gr\u00fcnden braucht es f\u00fcr die erw\u00e4hnte Zielgruppe eine Weiterbildungsoffensive:</p><p>- Eine \u00fcbergeordnete Strategie und ein Aktionsplan mit ehrgeizigen und operationalisierbaren Zielen;</p><p>- eine periodische \u00dcberpr\u00fcfung der Wirksamkeit der Massnahmen mittels Monitoring und Controlling;</p><p>- eine konsequente Umsetzung der Empfehlungen der im Februar 2023 ver\u00f6ffentlichten Studie der Interinstitutionellen Zusammenarbeit \u00fcber Schnittstellen und Qualit\u00e4t; </p><p>- mehr Koordination zwischen Bund, Kantonen, Organisationen der Arbeitswelt und privaten Anbietern;</p><p>- eine gesicherte Finanzierung auch indirekter Kosten; </p><p>- eine einheitliche Statistik: Wer ist wie und warum betroffen? Wer bietet was in welchem Kontext an? Wie viele nutzen die Angebote? In welchem Verlauf?</p><p>- ein Berichtsystem \u00fcber Leuchtturmprojekte und Best Practices.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht des Postulanten, dass Weiterbildung f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige ein wichtiges Instrument ist, um deren Position auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Sowohl mit Blick auf die beruflichen und sozialen Chancen von Erwachsenen mit prek\u00e4rem Arbeitsmarktstatus als auch aus Sicht der Wirtschaft, die in vielen Branchen mit einem Fachkr\u00e4ftemangel konfrontiert ist, f\u00f6rdert der Bund die Weiterbildung \u00fcber die Sozial-, Wirtschafts-, Migrations- und Bildungspolitik. Die Zielsetzungen des staatlichen Handelns sind in den entsprechenden gesetzlichen Grundlagen festgehalten, so zum Beispiel die Ziele f\u00fcr Weiterbildung in Art. 4 des Bundesgesetzes \u00fcber die Weiterbildung (WeBiG, SR 419.1).</p><p>Im Rahmen der nationalen Interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) stimmen die zust\u00e4ndigen Bundesstellen den Einsatz der verschiedenen F\u00f6rderinstrumente aufeinander ab und koordinieren die Bundesaktivit\u00e4ten mit den Kantonen und Gemeinden. Dieses Vorgehen bew\u00e4hrt sich. Es kommt auch in der Weiterbildungsf\u00f6rderung zur Anwendung: Die gemeinsame Verst\u00e4ndigung \u00fcber die Zielerreichung erm\u00f6glicht ein einheitliches und strategisches Vorgehen. Zudem k\u00f6nnen Schnittstellen sowie allf\u00e4llige L\u00fccken und \u00dcberlappungen von Aufgaben eruiert und behoben werden. Dank der interinstitutionellen Zusammenarbeit k\u00f6nnen die Massnahmen zur F\u00f6rderung der Weiterbildungsteilnahme von Erwachsenen mit tiefem Bildungsstand im bestehenden rechtlichen Rahmen, nach den geltenden Zust\u00e4ndigkeiten und mit den vorhandenen finanziellen Mitteln zielgerichtet umgesetzt werden.</p><p>Als Beispiel kann das Projekt \"F\u00f6rderung von Grundkompetenzen: Schnittstellen und Qualit\u00e4t\" der nationalen IIZ genannt werden. Die analysierten Aspekte zu den Schnittstellen und zur Qualit\u00e4t und die abgeleiteten Empfehlungen unterst\u00fctzen eine koordinierte Grundkompetenzf\u00f6rderung auf allen staatlichen Ebenen, namentlich im Rahmen der IIZ. Damit sollen ein bedarfsorientiertes und wirksames Angebot bereitgestellt sowie der Zugang der Zielgruppen zu diesen F\u00f6rderangeboten nachhaltig verbessert werden. Die Co-Projektleitung (SBFI und Staatssekretariat f\u00fcr Migration) begleitet die Umsetzung der Empfehlungen und erstattet dem Steuerungsgremium der nationalen IIZ Bericht \u00fcber die Fortschritte.</p><p>Des Weiteren wurde die Thematik im Rahmen der Nationalen Plattform gegen Armut als Schwerpunkt bearbeitet. Sie wurde mit einer Studie untersucht und an einer Nationalen Fachtagung im M\u00e4rz 2023 breit diskutiert.</p><p>Einsicht in die Auswirkungen der F\u00f6rdermassnahmen bietet das bereits bestehende Monitoring gem\u00e4ss Art. 19 WeBiG. Ausserdem machen die diversen f\u00fcr Weiterbildungsf\u00f6rderung zust\u00e4ndigen Stellen Best Practice sichtbar, zum Beispiel zu den F\u00f6rdermassnahmen im Rahmen von \"Einfach besser!... am Arbeitsplatz\" oder den Kantonalen Integrationsprogrammen (KIP). Mit dem Mikrozensus Aus- und Weiterbildung des Bundesamts f\u00fcr Statistik stehen umfassende Informationen zum Verhalten der Bev\u00f6lkerung der Schweiz in Bezug auf Weiterbildung zur Verf\u00fcgung. Diese Erhebung erm\u00f6glicht es zudem, zus\u00e4tzlichen Handlungsbedarf aufzudecken.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die Zielsetzungen zur Weiterbildungsteilnahme von Erwachsenen mit tiefem Bildungsstand, prek\u00e4rem Arbeitsmarktstatus und niedriger beruflicher Stellung klar sind. Die Strategien, Strukturen und Instrumente f\u00fcr eine ad\u00e4quate, koordinierte F\u00f6rderung der Weiterbildungsteilnahme sind vorhanden und werden umgesetzt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Atici Mustafa","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1710256881000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522415883)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678924800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Kultur"}}