{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233293,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233293,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3293","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Numerus clausus. Schluss mit dem Ausschluss von Medizinstudierenden aufgrund anderer Kriterien als Kompetenzen und Qualit\u00e4t","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Bereich der universit\u00e4ren medizinischen Aus- und Weiterbildung in Absprache mit den Kantonen Massnahmen zu ergreifen, sodass die Zulassung von Studierenden haupts\u00e4chlich auf Kompetenz- und Qualit\u00e4tskriterien beruht. Zu diesem Zweck soll er insbesondere in der Grundversorgung und im ambulanten Bereich f\u00fcr ein besseres Angebot an Studienpl\u00e4tzen und klinischen Praktika sorgen. Gemeinsam mit den Kantonen sollen die daf\u00fcr notwendigen Mittel bereitgestellt werden.</p>","ReasonText":"<p>In seiner Antwort auf die Frage 22.7629 r\u00e4umt der Bundesrat ein, dass trotz der Erh\u00f6hung der Anzahl Studienpl\u00e4tze in der Medizin die Nachfrage die Kapazit\u00e4t der Universit\u00e4ten \u00fcbertrifft und dass bei weitem weder gen\u00fcgend Studienpl\u00e4tze noch gen\u00fcgend klinische Praktika vorhanden sind. Dies hat zur Folge, dass an den Universit\u00e4ten sehr selektive schriftliche Eignungstests durchgef\u00fchrt werden oder die Selektion nach dem ersten Studienjahr stattfindet. In der Tat werden dadurch viele Studierende (2022 haben sich auf 2172 Studienpl\u00e4tze 6147 Personen eingeschrieben) vom Studium abgehalten, ohne dass qualitative Kriterien vorhanden w\u00e4ren. Schlimmer noch: Die Studierenden beschweren sich regelm\u00e4ssig \u00fcber einen unerbittlichen Konkurrenzkampf. Die Medien berichten ebenfalls von kompetenten abgewiesenen Studierenden, die im Ausland (z. B. in Rum\u00e4nien) ein nach Bologna zertifiziertes Diplom erwerben, bevor sie in die Schweiz zur\u00fcckkehren und hier ihren Beruf aus\u00fcben.</p><p>Gem\u00e4ss dem Bericht 4/2022 des Gesundheitsobservatoriums Obsan wird das Sonderprogramm Humanmedizin (2016-2025) des Bundes zur Erh\u00f6hung der Abschl\u00fcsse in Humanmedizin an Schweizer Universit\u00e4ten von 850 im Jahr 2014 auf mindestens 1350 im Jahr 2025 allein nicht ausreichen, um die Auslandabh\u00e4ngigkeit der Schweiz gen\u00fcgend zu senken. Derzeit hat fast die H\u00e4lfte der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte mit einem schweizerischen Weiterbildungstitel ihr Medizinstudium im Ausland absolviert. Daher m\u00fcssen der Bund und die Kantone weitere Massnahmen ergreifen, um die Zahl der Absolventinnen und Absolventen in der Humanmedizin zu erh\u00f6hen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit dem Motion\u00e4r einig, dass die Ausbildung von gen\u00fcgend \u00c4rztinnen und \u00c4rzten in der Schweiz ein wichtiges Anliegen ist. Dank den grossen Anstrengungen der Kantone, welche haupts\u00e4chlich f\u00fcr die universit\u00e4ren Ausbildungen zust\u00e4ndig sind und des vom Bund mit 100 Millionen Franken unterst\u00fctzten Sonderprogramms \"Erh\u00f6hung der Anzahl Abschl\u00fcsse in Humanmedizin\" (SPHM) konnten die Studienplatzkapazit\u00e4ten an den bestehenden Standorten weiter ausgebaut sowie neue Studieng\u00e4nge und Kooperationen an der ETH Z\u00fcrich, den Universit\u00e4ten Freiburg, Luzern, St. Gallen und Tessin aufgebaut werden. Diese Massnahmen sollen dazu f\u00fchren, dass sich die Anzahl der Master-Diplome in Humanmedizin von knapp 900 im Jahr 2016 nachhaltig auf \u00fcber 1300 im Jahr 2025 erh\u00f6hen und damit die Abh\u00e4ngigkeit der Schweiz von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten mit ausl\u00e4ndischem Diplom verringern wird. Die Umsetzung des Sonderprogramms verl\u00e4uft plangem\u00e4ss. 2021 konnten bereits 1'088 Masterdiplome in Humanmedizin vergeben werden. Gleichzeitig wurden auch die Hausarztmedizin und die Interprofessionalit\u00e4t im Medizinstudium mit besonderen Massnahmen wesentlich verst\u00e4rkt. Die vom SBFI 2022 durchgef\u00fchrte Evaluation und das Schlussreporting 2021 von swissuniversities zum SPHM haben die aktuelle Zielerreichung best\u00e4tigt und geben dem Massnahmenpaket gute Noten. 2025 werden Bund und Kantone die abschliessende Zielerreichung pr\u00fcfen.</p><p>Da die Anzahl Anmeldungen die Kapazit\u00e4ten der universit\u00e4ren Hochschulen weiterhin deutlich \u00fcbersteigen, beschr\u00e4nken diese in eigener Kompetenz den Zugang zum Medizinstudium mittels Eignungstest (EMS) und Numerus Clausus (Universit\u00e4ten Basel, Bern, Freiburg, Tessin, Z\u00fcrich und ETHZ) oder mittels Selektion nach dem ersten Studienjahr (Universit\u00e4ten Genf, Lausanne und Neuenburg). Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK), das h\u00f6chste hochschulpolitische Organ der Schweiz, hat 2017, gest\u00fctzt auf den Bericht des Schweizerischen Wissenschaftsrats (SWR, <a href=\"http://www.sbfi.admin.ch\">www.sbfi.admin.ch</a> =&gt; Publikationen =&gt; Publikationsdatenbank =&gt; Zulassungsverfahren f\u00fcr das Medizinstudium an den Universit\u00e4ten mit Numerus clausus), den kognitiv orientierten Eignungstest (EMS) als geeignetes Instrument zur Selektion der Medizinstudierenden untersucht und best\u00e4tigt. Die Vor- und Nachteile verschiedener Selektionsmethoden (Praktika, Wissenstests, etc.) wurden untersucht und im Ergebnis bekr\u00e4ftigt, dass es sich beim EMS um einen f\u00fcr beide Geschlechter fairen, kosteneffizienten und validen Test zur Ermittlung der Studieneignung handelt, der zudem m\u00f6glicherweise die soziale Selektivit\u00e4t verringert. Die Methode der Selektion nach dem ersten Studienjahr \u00f6ffnet zwar den freien Zugang zum ersten Studienjahr, birgt aber u.a. hohe Kosten und Anforderungen bez\u00fcglich der notwendigen Infrastruktur. Beide Zulassungsarten orientieren sich damit weitgehend an den Kriterien von Kompetenz und Qualit\u00e4t.</p><p>Im Bereich der Weiterbildung ist festzuhalten, dass der Bund, wie auch im Ausbildungsbereich, \u00fcber keine Kompetenzen verf\u00fcgt, Weiterbildungsst\u00e4tten zu verpflichten, eine bestimmte Anzahl an Weiterbildungsstellen festzulegen. Die Ausgestaltung der Lerninhalte und -formate der Weiterbildung erfolgt durch die Fachgesellschaften und das Schweizerische Institut f\u00fcr Weiter- und Fortbildung (SIWF). Der Bund beteiligt sich in spezifischen Arbeitsgruppen mit Stakeholdern des Gesundheitswesens an der Diskussion zur Qualit\u00e4t und zu innovativen Formaten der Weiterbildung.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Roduit Benjamin","BusinessStatus":209,"BusinessStatusText":"\u00dcberwiesen an den Bundesrat","BusinessStatusDate":"\/Date(1727119099000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2811|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522958650)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678924800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Migration|Gesundheit"}}