{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233303,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233303,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3303","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Verbot der tierqu\u00e4lerischen Baujagd","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt die Bestimmungen der Jagd- und Schutzverordnung (JSV) so anzupassen, dass die Baujagd bis auf Ausnahmef\u00e4lle verboten ist.</p>","ReasonText":"<p>Die Baujagd ist eine Jagdmethode, bei der ausgebildete Hunde, meist Terrier oder Dackel, in nat\u00fcrlich oder k\u00fcnstlich angelegte Fuchsh\u00f6hlen geschickt werden, um den Fuchs aus dem Bau und vor die Flinte des J\u00e4gers zu treiben. Dabei ist das Risiko f\u00fcr Fuchs und Hund gleichermassen gross, dass sie sich gegenseitig in unterirdischen K\u00e4mpfen stark verletzen. Trotz Ausbildungspflicht und gleichzeitigem Einsatz von nur einem Jagdhund pro Bau kann eine ungerechtfertigte Belastung der Tiere in einem ethisch vertretbaren Rahmen im Sinne des Tierschutzgesetzes nicht verhindert werden.</p><p>F\u00fcr die Regulierung des Fuchsbestandes ist die Baujagdmethode unbedeutend. Es handelt sich um eine veraltete Tradition und eine tierqu\u00e4lerische und \u00fcberfl\u00fcssige Jagdmethode, die nicht mehr zeitgem\u00e4ss ist. </p><p>F\u00fcr die F\u00fcchse ist diese Bejagung mit gravierendem Stress verbunden, da sie in ihrem vermeintlich sicheren R\u00fcckzugsort angegriffen werden. Es kommt auch immer wieder vor, dass Hunde im Bau stecken bleiben, ausgegraben werden m\u00fcssen oder gar qualvoll darin ersticken. Weil der Fuchs oft blitzschnell und unvermittelt aus dem Bau springt, besteht ein grosses Risiko, dass der Fuchs nur angeschossen wird und erst nach langem Leiden an den Verletzungen qualvoll verendet. Auch die Ausbildung der Hunde in Schliefanlagen am lebenden, eingesperrten Fuchs ist f\u00fcr das Wildtier mit grossem Stress, Angst und Panik verbunden. Die Verwendung eines Fuchses f\u00fcr diese Ausbildung f\u00e4llt unter Artikel\u00a080 BV und ist demnach durch den Bundesrat zu regeln. Ein Gutachten der Stiftung Tier im Recht zeigt klar auf, dass die Baujagd aus tierschutzrechtlicher Sicht der Tatbestand der Tierqu\u00e4lerei nach Artikel\u00a026 TSchG in mehrerlei Hinsicht erf\u00fcllt (Bolliger et al., 2012. Baujagd unter dem Aspekt des Tierschutzes- und Jagdrechtes. Schriften zum Tier im Recht, Band 10). </p><p>Bereits haben mehrere Kantone die Baujagd verboten oder diese zumindest stark eingeschr\u00e4nkt (BE, ZH, BL, VD, TG). Ein gesamtschweizerisches Verbot ist aus tierschutzrechtlichen Gr\u00fcnden angezeigt. F\u00fcr Ausnahmesituationen wie zum Beispiel im Seuchenfall, soll die Baujagd weiterhin m\u00f6glich sein.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat 2012 die Jagdverordnung (JSV) in Bezug auf eine tierschutzkonforme Aus\u00fcbung der Baujagd angepasst. Die bundesrechtlichen Bestimmungen zur Baujagd und zur Ausbildung der Jagdhunde verhindern, dass eine ungerechtfertigte Belastung der F\u00fcchse und Jagdhunde eintritt. Dies wurde in der Antwort des Bundesamts f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) vom 10. Februar 2014 auf eine Aufsichtsbeschwerde an die Gesch\u00e4ftspr\u00fcfungskommission der eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te best\u00e4tigt. Die Pr\u00fcfung der Notwendigkeit einer Bejagung von F\u00fcchsen und die Wahl der Jagdmethoden liegt in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. Wie die Motion\u00e4rin festh\u00e4lt, haben verschiedene Kantone bereits ein Verbot oder eine Einschr\u00e4nkung der Baujagd beschlossen. Der Bundesrat erkennt keinen weiteren Handlungsbedarf.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1742546652000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522847110)\/","SubmissionDate":"\/Date(1678924800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Umwelt"}}