{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233347,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233347,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3347","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"\u00dcberm\u00e4ssiger Zuckerkonsum. Information und Aufkl\u00e4rung f\u00fcr eine bessere Pr\u00e4vention!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Schweiz wird derzeit gegen\u00fcber den Empfehlungen der WHO viel zu viel Zucker konsumiert und dies, obwohl erwiesen ist, dass der Zuckerkonsum der Gesundheit schaden kann. Trotz einiger freiwilliger Massnahmen der Industrie zur Verringerung des Zuckeranteils in Produkten und der freiwilligen Einf\u00fchrung des Nutriscores durch einige Hersteller und Grossverteiler liegt die Schweiz mit einem j\u00e4hrlichen Pro-Kopf-Konsum von 5  kg auf Platz 5 der Weltrangliste zum Zuckerkonsum, weit vor den USA.</p><p>Die breite \u00d6ffentlichkeit untersch\u00e4tzt die Auswirkungen des Zuckerkonsums. Zwar wissen die meisten Leute, dass Zucker \u00dcbergewicht und Fettleibigkeit sowie Karies f\u00f6rdert. Weniger bekannt ist hingegen, dass Zucker auch die Blutgef\u00e4sse sch\u00e4digt und damit unabh\u00e4ngig von einer Gewichtszunahme das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen erh\u00f6ht. Zu oft werden Zucker und S\u00fcssigkeiten als fester Bestandteil unserer Ern\u00e4hrung und der Ern\u00e4hrung von Kindern betrachtet. Um Ver\u00e4nderungen anzustossen und die Gesundheits- und Ern\u00e4hrungskompetenz zu erh\u00f6hen, ist eine differenzierte Information der Konsumentinnen und Konsumenten eine Grundvoraussetzung.</p><p>Die Eidgen\u00f6ssische Kommission f\u00fcr Konsumentenfragen (EKK) vertritt die Ansicht, die Bev\u00f6lkerung m\u00fcsse in erster Linie durch Information und Aufkl\u00e4rung zu einem ges\u00fcnderen Ern\u00e4hrungsverhalten bewegt werden. Besonders im Fokus stehen sollten einerseits Kinder und Jugendliche, die eine zu sch\u00fctzende Gruppe darstellen, und andererseits die zuckerhaltigen Getr\u00e4nke, die einen grossen Teil des Zuckerkonsums ausmachen.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um Antwort auf die folgenden Fragen:</p><p>1. Was gedenkt der Bundesrat zus\u00e4tzlich zu den bereits bestehenden Initiativen zu tun, um die Bev\u00f6lkerung auf verst\u00e4ndliche Weise \u00fcber die gesundheitlichen Auswirkungen von Zucker zu informieren?</p><p>2. Es ist erwiesen, dass ein Grossteil der zuckerhaltigen Getr\u00e4nke von jungen Menschen konsumiert wird. Wie gedenkt der Bundesrat, Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren, damit sie ihren Konsum von zuckerhaltigen Getr\u00e4nken einschr\u00e4nken?</p><p>3. Wie misst der Bundesrat den Erfolg der gew\u00e4hlten Strategie zur Verringerung des Zuckerkonsums der Bev\u00f6lkerung, also von Information und Aufkl\u00e4rung in Erg\u00e4nzung zu den freiwilligen Massnahmen der Industrie?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat ist sich der Problematik des \u00fcberm\u00e4ssigen Zuckerkonsums und dessen gesundheitlicher Folgen bewusst. Das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) misst daher diesem Thema bei der Umsetzung der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie 2017 - 2024 eine besondere Bedeutung zu, wie dies die Kantone bei der Umsetzung der kantonalen Aktionsprogramme ebenfalls tun. F\u00fcr die Information und Sensibilisierung stehen die Schweizer Lebensmittelpyramide mit den entsprechenden Botschaften, die App MySwissFoodPyramid sowie Nutri-Score f\u00fcr Jugendliche und Erwachsene zur Verf\u00fcgung. Gleichzeitig nutzt das BLV im Rahmen der Erkl\u00e4rung von Mailand zur Zuckerreduktion in verschiedenen Lebensmittelgruppen (Joghurts, Fr\u00fchst\u00fcckscerealien, Quark, Milchprodukte, Erfrischungsgetr\u00e4nke) die Gelegenheit, die Bev\u00f6lkerung regelm\u00e4ssig \u00fcber den zu hohen Zuckerkonsum und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit zu informieren.</p><p>2. Das BLV hat die Erarbeitung von Ern\u00e4hrungsempfehlungen f\u00fcr Kinder und Jugendliche von 4 bis 17 Jahren begonnen. Die in Zusammenarbeit mit den Fachpersonen aus den NGOs und den Kantonen entwickelten Ern\u00e4hrungsempfehlungen werden im Laufe des Jahres 2025 ver\u00f6ffentlicht. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk dem Zuckerkonsum.</p><p>3. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, den Konsum von Zucker auf maximal 10\u00a0Prozent der Energiezufuhr einzuschr\u00e4nken. Bei einer Zufuhr von 2000 kcal pro Tag bedeutet dies 50 g Zucker. Wie viel Zucker in der Schweiz konsumiert wird, ist nicht genau bekannt. Abgeleitet von Zahlen von Agristat, dem statistischen Dienst des Schweizer Bauernverbandes, sch\u00e4tzt das BLV den Konsum gegenw\u00e4rtig auf ungef\u00e4hr 100 g pro Person und Tag. Es ist vorgesehen, den Zuckerkonsum auch weiterhin via Agristat abzuleiten, um Aussagen \u00fcber den Trend (steigend oder sinkend) beim Zuckerkonsum machen zu k\u00f6nnen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1682467200000)\/","SubmittedBy":"Fehlmann Rielle Laurence","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1742544138000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523008530)\/","SubmissionDate":"\/Date(1679011200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}