{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233354,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233354,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3354","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"\u00d6kologische und soziale Auswirkungen der Unternehmen im Ausland besser erfassen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, wie die Nachhaltigkeits-Indikatoren erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnen, damit die sozialen und \u00f6kologischen Auswirkungen von in der Schweiz ans\u00e4ssigen Unternehmen im Ausland besser erfasst werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweiz hat mit Monet 2030 ein detailliertes Monitoring der nachhaltigen Entwicklung entwickelt. W\u00e4hrend viele Bereiche mit Monet gut abgedeckt sind, fehlen Indikatoren f\u00fcr die sozialen und \u00f6kologischen Auswirkungen von in der Schweiz ans\u00e4ssigen Unternehmen im Ausland. Diese Auswirkungen werden aber f\u00fcr die Politik immer wichtiger. So nimmt das Bewusstsein \u00fcber die Verantwortung im Ausland zu. Das zeigt sich mit dem indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative. Dieser zielt auf Verbesserungen der \u00f6kologischen und sozialen Auswirkungen im Ausland. Um die politische Debatte zu informieren, sowie Verbesserungen, wie auch Verschlechterungen, der Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit durch Unternehmen besser zu verstehen, ist es wichtig hierzu Indikatoren zu entwickeln und zu erfassen. </p><p>Bez\u00fcglich Relevanz zeigen Studien zu den grauen Emissionen, dass der \u00f6kologische Fussabdruck von Schweizer Unternehmen im Ausland ein Vielfaches des Fussabdruckes in der Schweiz betragen kann. Auch bez\u00fcglich sozialer Auswirkung ist die Auswirkung und insbesondere auch das Verbesserungspotential oft im Ausland sogar h\u00f6her als in der Schweiz selber. Im Rahmen des ESG Reporting sind zudem immer bessere Daten vorhanden, um solche Indikatoren zu bilden und deren Entwicklung \u00fcber die Zeit zu erfassen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Bestimmungen f\u00fcr nachhaltige Unternehmensf\u00fchrung im Obligationenrecht enthalten zwei Regelungsbereiche, (i) die \"Transparenz \u00fcber nichtfinanzielle Belange\" und (ii) die \"Sorgfaltspflichten und Transparenz bez\u00fcglich Mineralien und Metallen aus Konfliktgebieten und Kinderarbeit\". Die Bestimmungen sind seit dem 1. Januar 2022 in Kraft. Die erstmalige Anwendung findet auf das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 statt.</p><p>Erste Berichte werden 2024 erwartet. Der Bundesrat hat zudem am 2. Dezember 2022 entschieden, in Bezug auf die neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (EU) 2022/2464 bis im Juli 2024 eine Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten und deren Folgen f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft zu untersuchen. Mit diesen Massnahmen werden zus\u00e4tzliche \u00f6ffentliche Informationen betreffend Nachhaltigkeitsaspekte zur Verf\u00fcgung stehen.</p><p>Die Unternehmensverantwortung im In- und Ausland ist in der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 verankert. Anl\u00e4sslich der Pr\u00e4sentation des zweiten umfassenden L\u00e4nderberichts der Schweiz zur Umsetzung der Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung am High-Level Political Forum der UNO 2022, wurde die Schweiz nach m\u00f6glichen Massnahmen zur Verringerung der internationalen Spillover-Effekte von Industriel\u00e4ndern mit ressourcenintensivem Lebensstil gefragt. Dabei geht es zum Beispiel um Auswirkungen von unternehmerischen T\u00e4tigkeiten in der Schweiz auf das Ausland. Diesbez\u00fcglich hat die Schweiz bereits 2007 mit der Entwicklung eines ersten Indikatorensets zur Messung der globalen Auswirkungen des Schweizer Lebensstils mit dem Projekt MONETGlobo Pionierarbeit geleistet. Dieses Set wurde im Laufe der Jahre als Teil des MONET 2030 Systems erweitert. Infolge der Diskussion anl\u00e4sslich der Pr\u00e4sentation des Schweizer L\u00e4nderberichts erarbeitet der Bund zurzeit eine neue Massnahme, mit dem Ziel, die internationalen positiven und negativen Spillover der Schweiz zu analysieren. Damit soll einerseits eine Verbesserung der Datenlage angestrebt werden. Zudem ist auch eine Weiterentwicklung des bestehenden MONETGlobo Ansatzes zur Messung des internationalen Spillovers der Schweiz, vorgesehen. Dies beinhaltet auch eine Pr\u00fcfung der im Postulat geforderten Indikatoren. Andererseits soll analysiert werden, mittels welcher Aktivit\u00e4ten die gr\u00f6ssten Hebelwirkungen erzielt werden k\u00f6nnen, um positive Spillovers zu st\u00e4rken und negative zu verringern. Die Verabschiedung dieser Massnahme ist anfangs 2024 im Rahmen des Aktionsplans 2024-2027 der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 vorgesehen.</p><p>Aufgrund der bereits geplanten Massnahmen sieht der Bundesrat keinen Mehrwert f\u00fcr einen Bericht gem\u00e4ss dem vorliegenden Postulat.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1684886400000)\/","SubmittedBy":"Girod Bastien","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1710335801000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|44|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522990863)\/","SubmissionDate":"\/Date(1679011200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Umwelt"}}