{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233356,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233356,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3356","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Nachhaltige Entwicklung in der Qualit\u00e4tsentwicklung der Berufsbildung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung zum unerl\u00e4sslichen Bestandteil der Qualit\u00e4tsentwicklung nicht nur bei den Hochschulen, sondern auch in allen Feldern der Berufsbildung werden soll?</p><p>2. Ist der Bundesrat bereit sicherzustellen, dass die Charta Qualit\u00e4tsentwicklung in der Berufsbildung mit Zielen und Grunds\u00e4tze zur nachhaltigen Entwicklung erweitert werden?</p><p>3. Ist der Bund bereit, die Liste der Methoden zur Qualit\u00e4tsentwicklung mit Kriterien der Nachhaltigkeit in der periodischen \u00dcberpr\u00fcfung gem. Artikel\u00a03 BBV zu erneuern?</p><p>4. Wie stellt der Bundesrat beispielsweise in der Landwirtschaft sicher, dass die agrarpolitischen Ziele zur Nachhaltigkeit bei den Anbietern der Berufsbildung nicht nur im Unterricht, sondern auch im gesamten Ausbildungsbetrieb (Schulleitbilder, Schulentwicklung, Reporting und Controlling, in der Schulorganisation und -leitung, bei den Stakeholdern) verankert wird.</p><p>5. Ist der Bundesrat bereit, mit F\u00f6rderbeitr\u00e4gen Anbieter der Berufsbildung gemeinsam mit den Organisationen der Arbeitswelt zu ermutigen, mit Pilotprojekten eine systematische Verankerung der Nachhaltigkeit in der Schulkultur von Berufsfachschulen zu erproben?</p>","ReasonText":"<p>Das SBFI hat in seiner News 1/23 darauf hingewiesen, dass die Rating-Studie des WWF \"Nachhaltigkeit an Schweizer Hochschulen\" aus dem Jahr 2021 von strategischer Bedeutung ist und die meisten Hochschulen den Nachhaltigkeitsansatz unterschiedlich, jedoch konsequent in ihre Qualit\u00e4tsentwicklung integrieren. Diese systemische Ausrichtung der Nachhaltigkeit fehlt bisher in der Qualit\u00e4tsentwicklung der Anbieter der Berufsbildung gem\u00e4ss Artikel\u00a08 des Berufsbildungsgesetzes. Das SBFI erstellt gem\u00e4ss Artikel\u00a03 BBV eine Liste mit Methoden zur Qualit\u00e4tsentwicklung in den einzelnen Bereichen der Berufsbildung (u.a. berufliche Grundbildung, h\u00f6here Berufsbildung, Beratung), die periodisch \u00fcberpr\u00fcft wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1) und 4) Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass die nachhaltige Entwicklung ein wichtiger Aspekt von Bildung und Forschung ist. In der laufenden F\u00f6rderperiode f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation ist die Nachhaltigkeit denn auch als transversales Thema in der Botschaft \u00fcber die F\u00f6rderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft 2021-2024) verankert. Auch in der k\u00fcnftigen BFI-Botschaft 2025-2028, die derzeit erarbeitet wird, legt der Bundesrat grosses Gewicht auf die Nachhaltigkeit, indem sie wiederum als transversales Thema behandelt wird.</p><p>Im Bereich der Berufsbildung k\u00f6nnen die Verbundpartner Aspekte der nachhaltigen Entwicklung insbesondere \u00fcber den Prozess der Berufsentwicklung einbringen. Dabei steht den Tr\u00e4gerschaften der beruflichen Grundbildung und der h\u00f6heren Berufsbildung die \"Orientierungshilfe Nachhaltige Entwicklung in der Berufsbildung\" zur Verf\u00fcgung, welche sie im Prozess der Berufsentwicklung unterst\u00fctzt. Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) arbeitet mit den spezialisierten Bundes\u00e4mtern - insbesondere dem Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) und dem Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) - und den Organisationen der Arbeitswelt zusammen, um die Aufnahme entsprechender Kompetenzen in die Berufsbildung zu f\u00f6rdern.</p><p>Dieses Vorgehen wird auch bei der Totalrevision der beruflichen Grundbildung im Landwirtschaftsbereich (Verordnungen und Bildungspl\u00e4ne) angewendet. Im April 2023 wurde die Vernehmlassung dazu er\u00f6ffnet. Das BAFU und das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW), die von Beginn weg in die Revision eingebunden waren, konnten ihre Anliegen einbringen, insbesondere in Bezug auf die nachhaltige Landwirtschaft. In den Entw\u00fcrfen der Verordnungen und Bildungspl\u00e4ne wird ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeitsaspekte wie die Pflege der Kulturlandschaft und die artgerechte Tierhaltung gelegt. Dasselbe gilt f\u00fcr die Revision der Pr\u00fcfungsordnungen der h\u00f6heren Berufsbildung. Andere Faktoren im Zusammenhang mit dem Lehrbetrieb wie beispielsweise die Infrastrukturen liegen in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. Das BAFU und das BFE unterst\u00fctzten die Berufsbildung ausserdem mit einem Beratungsangebot zuhanden der Organisationen der Arbeitswelt.</p><p>2) und 3) Die Charta Qualit\u00e4tsentwicklung in der Berufsbildung legt Grunds\u00e4tze fest. Sie f\u00fchrt Ziele auf, \u00fcberl\u00e4sst aber gem\u00e4ss den gesetzlich definierten Zust\u00e4ndigkeiten den Verbundpartnern die Wahl der Methoden. Die Methoden der Qualit\u00e4tsentwicklung sind nicht in einer Liste vorgegeben, sondern werden von den Verbundpartnern je nach Beruf gew\u00e4hlt. In der beruflichen Grundbildung ist die Kommission f\u00fcr Berufsentwicklung und Qualit\u00e4t, welche f\u00fcr die \u00dcberpr\u00fcfung jedes Berufs eingerichtet wird, auch f\u00fcr die spezifischen Instrumente der Qualit\u00e4tsf\u00f6rderung zust\u00e4ndig. Die nachhaltige Entwicklung fliesst bei der Berufsentwicklung jeweils in die aktuellen \u00dcberlegungen ein.</p><p>5) Die Organisation und der Betrieb von Berufsfachschulen fallen in die Kompetenz und Verantwortung der Kantone. Der Bund beteiligt sich \u00fcber die j\u00e4hrlich an die Kantone ausbezahlten Pauschalbeitr\u00e4ge. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Bund Pilotprojekte von gesamtschweizerischer Bedeutung mitfinanzieren, um beispielsweise die Nachhaltigkeit in der Kultur der Berufsfachschulen zu verankern. Dar\u00fcber hinaus plant das SBFI im Herbst 2023 die Lancierung eines F\u00f6rderprogramms \"Nachhaltige Entwicklung in der Berufs- und Weiterbildung\".</p><p>Die Stiftung \u00e9ducation21 setzt sich im Auftrag des Bundes, der Kantone und der Zivilgesellschaft seit zehn Jahren f\u00fcr die Verankerung der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (BNE) auf Ebene der obligatorischen Schule und der Sekundarstufe II ein, zu der auch die Berufsbildung geh\u00f6rt. Das Schweizerische Kompetenzzentrum f\u00fcr die Mittelschule (ZEM CES), eine Fachagentur der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren, wird ebenfalls vom Bund unterst\u00fctzt und hat insbesondere die Aufgabe, die Qualit\u00e4tsentwicklung an den Schulen - einschliesslich Berufsfachschulen - zu f\u00f6rdern.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Brenzikofer Florence","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686873600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1712761686400)\/","SubmissionDate":"\/Date(1679011200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Umwelt"}}