{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233386,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233386,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3386","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Auswirkungen der KV-Reform 2023 auf die Grundbildung mit Fokus EFZ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die durch das SBFI auf den Sommer 2023 verschobene Reform der kaufm. Grundbildung soll notwendige Schritte f\u00fcr eine moderne, erfolgreiche Zukunft der Kaufleute sicherstellen und die Ausbildung den Bed\u00fcrfnissen des Arbeitsmarktes anpassen. Tats\u00e4chlich f\u00fchrt er bei allen Akteuren zu mehr Fragezeichen. Die erforderliche Planungssicherheit, um die kaufm\u00e4nnische Grundbildung erfolgreich und qualitativ hochstehend umzusetzen, scheint gef\u00e4hrdet. Kantone, Sozialpartner und weitere Kreisen \u00fcben Kritik und verlangen mehr Transparenz. Vertreter der 21 Ausbildungs- und Pr\u00fcfungsbranchen und der Berufsfachschulen stehen vor grossen Ver\u00e4nderungen und brauchen gen\u00fcgend Vorlaufzeit, um \u00c4nderungen einzuleiten. Die Reformnotwendigkeit ist unbestritten. Die R\u00fcckmeldungen zum Einf\u00fchrungszeitpunkt sind allerdings umstritten und \u00fcber konkrete Auswirkungen unterscheiden sich die Meinungen diametral.</p><p>Daraus ergeben sich folgende Fragen:</p><p>1. F\u00fchrt die Abschaffung von bew\u00e4hrten Schulf\u00e4chern (z.B. Deutsch, Englisch, Franz\u00f6sisch, Wirtschaft und Gesellschaft, Information, Kommunikation und Administration) und die Abschaffung der Profile B und E nicht zu einer Senkung des Niveaus? Welche konkreten Massnahmen sind vorgesehen, um eine Nivellierung gegen unten zu verhindern?</p><p>2. Werden 13 000 Lernende, die 2023 ihre Lehre beginnen, nicht bewusst als Versuchskaninchen missbraucht und ihre Zukunftschancen so vermindert?</p><p>3. Wird mit den Praxisauftr\u00e4gen, welche f\u00fcr Lehrbetriebe vorgeschrieben werden, nicht zu stark in die Firmenautonomie eingegriffen? Wie kann die Flexibilit\u00e4t der Lehrplanung der Ausbildungsbetriebe gew\u00e4hrleistet werden?</p><p>4. Inwiefern k\u00f6nnte man aufgrund der Erfahrungen im Detailhandel auch Schl\u00fcsse ziehen auf die anstehende KV-Reform?</p><p>5. K\u00f6nnen Schulleiter und Schulleiterinnen fr\u00fchzeitig die Stundenpl\u00e4ne planen, wenn gem\u00e4ss Vorgaben die Wahlpflichtbereiche vor Lehrbeginn bekannt sein m\u00fcssen, diese aber im ersten Jahrgang (Lehrstart 2023) erst bei Lehrbeginn bekannt sein werden? Inwiefern hat die Abschaffung der bew\u00e4hrten Schulf\u00e4cher Einfluss auf die Personalplanungen der Berufsfachschulen?</p><p>6. Ist eine Kompensation f\u00fcr den b\u00fcrokratischen Mehraufwand der Lehrbetriebe angedacht? Wie soll diese konkret aussehen? </p><p>7. Inwiefern wird gew\u00e4hrleistet, dass trotz Reform weiterhin gen\u00fcgend Lehrbetriebe gefunden werden k\u00f6nnen, um gen\u00fcgend Lehrstellen f\u00fcr die beliebteste Ausbildung der Schweiz anbieten?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Mit der neuen Verordnung \u00fcber die berufliche Grundbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann EFZ wird der berufskundliche Unterricht auf Handlungskompetenzen ausgerichtet. Diese didaktische \u00c4nderung, die in den meisten beruflichen Grundbildungen bereits vollzogen wurde, f\u00fchrt nicht dazu, dass die inhaltlichen Anforderungen sinken; der Inhalt wird vielmehr auf praxisbezogene Situationen ausgerichtet und ist damit m\u00f6glichst nahe an der beruflichen Realit\u00e4t. Unterrichtet werden weiterhin die Landessprache des Lernorts sowie zwei weitere Sprachen (davon eine zweite Landessprache), jedoch in einer neuen didaktischen Umgebung, dank der die Lernprozesse vereinfacht und die Arbeitsmarktf\u00e4higkeit verbessert werden. Gleichzeitig werden mit der Aufhebung der bisherigen Profile B und E zwei neue Wahlpflichtbereiche geschaffen. K\u00fcnftig werden alle Lernenden zwei Fremdsprachen lernen, w\u00e4hrend bisher im Profil B nur eine vorgeschrieben war. Das Niveau der Ausbildung wird keinesfalls herabgesetzt.</p><p>2/4. Die Bildungsinhalte wurden von den Berufsverb\u00e4nden festgelegt, die die aktuellen und k\u00fcnftigen Bed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarktes kennen. Damit werden die Lernenden noch besser ger\u00fcstet sein, um ins Berufsleben einzusteigen oder sich nach dem EFZ weiterzubilden. Im \u00dcbrigen wurde ein Nationales Koordinationsgremium (NKG) unter der Federf\u00fchrung der Kantone eingesetzt, um die Umsetzung der neuen Verordnung unter besten Voraussetzungen sicherzustellen und Synergien mit der bereits im Jahr 2022 in Kraft getretenen revidierten Ausbildung im Detailhandel zu nutzen. Die beiden Berufe werden zu grossen Teilen an denselben Berufsfachschulen gelehrt; der kaufm\u00e4nnische Bereich kann somit von den Erfahrungen bei der Umsetzung im Detailhandel profitieren.</p><p>3. Die Lehrbetriebe werden wie bisher am Ende jedes Semesters Kompetenznachweise ausstellen. Dieses Instrument zur Evaluation der praktischen Kompetenzen wurde von den Wirtschaftsakteuren gew\u00fcnscht und hat sich bew\u00e4hrt. Die schulischen Praxisauftr\u00e4ge werden im Rahmen der schulischen Grundbildung erbracht. Damit soll eine optimale Entwicklung der praktischen Kompetenzen von Personen garantiert werden, die keine klassische duale Berufsbildung absolvieren. Die Umsetzung kann in einem Praktikumsbetrieb oder virtuell erfolgen. Zudem sind auch Aufgaben oder Projekte denkbar, welche die Lernenden in der Klasse oder in ihrer Freizeit ausf\u00fchren.</p><p>5. Zu Beginn der Ausbildung vereinbaren die Vertragsparteien nach Absprache mit der Berufsfachschule einen Wahlpflichtbereich. F\u00fcr die Umsetzung der beiden Wahlpflichtbereiche gem\u00e4ss Verordnung sind die Schulen zust\u00e4ndig. Sie haben die M\u00f6glichkeit, einen ersten gemeinsamen Teil vorzusehen, um Synergien zwischen den beiden Wahlpflichtbereichen zu nutzen und die Umsetzung zu erleichtern. Das NKG hat ein Umsetzungskonzept zuhanden der Schulen erarbeitet, um sie in Bezug auf die verschiedenen Optionen zu unterst\u00fctzen. Was den Ersatz der F\u00e4cher durch Kompetenzbereiche anbelangt, so geht dieser nicht mit einer Verringerung der Anzahl Unterrichtsstunden an der Berufsfachschule einher, sondern ist eine didaktische Neuorientierung, die von den Lehrkr\u00e4ften und Schulleitungen umgesetzt wird.</p><p>6. Die Umstellung auf eine neue Verordnung und die Neuerungen, die diese mit sich bringt, verursachen in der \u00dcbergangsphase jeweils einen Mehraufwand. Dieser f\u00e4llt bei jeder \u00c4nderung an, d\u00fcrfte durch die bessere Ausrichtung der neuen Ausbildung auf die Bed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarktes jedoch rasch kompensiert werden.</p><p>7. Die von den betroffenen Wirtschaftskreisen angestossene Reform entspricht den Erwartungen des Arbeitsmarktes. Vor diesem Hintergrund sollte die neue Verordnung nicht zu einer Verringerung des Lehrstellenangebots f\u00fchren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Reimann Lukas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686873600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1712761034143)\/","SubmissionDate":"\/Date(1679011200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung"}}