{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233410,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233410,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3410","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Potenzial pflanzlicher Alternativprodukte f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie k\u00f6nnten pflanzliche Alternativprodukte und Verfahren wirtschaftlich wettbewerbsf\u00e4higer gemacht werden?</p><p>2. Wie k\u00f6nnten pflanzliche Alternativprodukte und Verfahren f\u00fcr die Beteiligten leichter zug\u00e4nglich gemacht werden?</p><p>3. Wie beurteilt der Bundesrat den Stellenwert und das Innovationspotenzial pflanzlicher Alternativprodukte f\u00fcr den Wirtschafts- und Forschungsstandort Schweiz?</p>","ReasonText":"<p>Die Ern\u00e4hrungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten, ist in unser aller Interesse und wird zunehmend auch zum Politikum. Im Sinne einer langfristigen Ern\u00e4hrungssicherheit ist es unumg\u00e4nglich, die Lebensmittelproduktion und das Ern\u00e4hrungssystem entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette - und nicht nur mit Fokus auf die Landwirtschaft - auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Entwicklung auszurichten. Dabei ist aus wissenschaftlicher Sicht unumstritten, dass wir den Konsum von Tierprodukten in der Schweiz reduzieren m\u00fcssen: Auch der Bund selbst h\u00e4lt in seiner Ern\u00e4hrungsstrategie 2017-2024 nur einen Drittel des aktuellen Fleischkonsums f\u00fcr vertretbar. </p><p>Konsumentinnen und Konsumenten erreichen wir jedoch nur \u00fcber Information, Bildung und vor allem ein niederschwelliges Angebot schmackhafter pflanzlicher Alternativen. Statt Vorschriften ist Gaumenfreude hier das Mittel der Wahl, denn was schmeckt, h\u00e4lt auch Einzug in den Speiseplan. Auf dem Weg in Richtung Erf\u00fcllung der Ziele der Ern\u00e4hrungsstrategie des Bundes spielen pflanzliche Alternativen und neue Verfahren eine Schl\u00fcsselrolle, da sie einerseits einen Wandel ohne Zwang anstossen und zum anderen die Schweiz im wachsenden Markt der \"plantbased alternatives\" attraktiv positionieren. In Anbetracht dieser Situation bitte ich den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. und 2. Das inl\u00e4ndische Angebot an pflanzlichen Erzeugnissen zur direkten menschlichen Ern\u00e4hrung richtet sich prim\u00e4r nach der Nachfrage, den klimatischen Gegebenheiten und den Rahmenbedingungen der verschiedenen Marktordnungen. Die Absatzpotenziale werden in unterschiedlichem Masse erreicht. In Jahren mit normalen Witterungsbedingungen decken Kulturen wie Brotgetreide, Kartoffeln, Freilandgem\u00fcse, Tafel\u00e4pfel und -birnen den Bedarf weitgehend ab. Erg\u00e4nzungsimporte erfolgen zumeist innerhalb von Zollkontingenten.</p><p>Zuckerr\u00fcben und \u00d6lsaaten zur Speise\u00f6lherstellung erreichten in den letzten Jahren die von den Branchen gesetzten Produktionsziele nicht. Wie bei den etablierten Kulturen ist der Preis ein Anreizmechanismus: Die Nachfrage auf den M\u00e4rkten bestimmt die Angebotsmenge und die Vielfalt noch weniger verbreiteter pflanzlicher Produkte und Alternativen zu tierischen Produkten.</p><p>Gem\u00e4ss Bericht \"Zuk\u00fcnftige Ausrichtung der Agrarpolitik\" des Bundesrats vom 22. Juni 2022 in Erf\u00fcllung der Postulate <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203931\">20.3931</a> und <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213015\">21.3015</a> sollen ackerbaulich nutzbare B\u00f6den vermehrt zum Anbau von Kulturen f\u00fcr die direkte menschliche Ern\u00e4hrung genutzt werden. Ein wichtiger Hebel kann die Information und Sensibilisierung der Endkonsumierenden bez\u00fcglich Umweltwirkung ihres Einkaufs- und Konsumverhaltens sein. Steigt die Nachfrage nach pflanzlichen Erzeugnissen, l\u00f6sen die marktwirtschaftlichen Kr\u00e4fte entlang der Wertsch\u00f6pfungsketten Investitionen und Kapazit\u00e4tserweiterungen aus.</p><p>3. Die j\u00fcngsten Entwicklungen an den Lebensmittelm\u00e4rkten sind ermutigend. Pioniere entwickeln innovative Gesch\u00e4ftsideen f\u00fcr Alternativen zu Fleisch, Milch und Eiern und setzen sie um. Teils sind Ausdehnungen der Produktionskapazit\u00e4ten \u00fcber die Landesgrenzen hinaus angedacht. Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie wie \u00d6lkuchen und Biertreber werden vermehrt als Ausgangsstoffe f\u00fcr Lebensmittel genutzt. Insbesondere in urbanen Regionen findet sich im Detailhandel und in der Gastronomie eine wachsende Palette an veganen Erzeugnissen. Pflanzliche Alternativen zu tierischen Erzeugnissen haben Wachstumschancen bei dem Teil der Bev\u00f6lkerung, der sich gelegentlich bewusst f\u00fcr pflanzliche Proteine entscheidet.</p><p>Seit 2023 schliessen die f\u00fcr H\u00fclsenfr\u00fcchte ausgerichteten Fl\u00e4chenbeitr\u00e4ge Verwendungen f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung mit ein, wodurch deren Anbau neuen Schub erfahren hat. Die zust\u00e4ndige Branchenorganisation diskutiert \u00fcber \u00dcbernahmebedingungen und Richtpreise von H\u00fclsenfr\u00fcchten zu Speisezwecken. Mit den entsprechenden Beschl\u00fcssen k\u00f6nnen Transparenz, Sicherheit und Marktattraktivit\u00e4t steigen. Der Bundesrat misst dem Anbau und der Verarbeitung von Pflanzenerzeugnissen einige Chancen bei, zumal sehr gut ausgebildete Berufsleute entlang den Wertsch\u00f6pfungsketten kreative Ideen umsichtig umzusetzen verstehen. Die Nachfrage nach pflanzlichen Alternativprodukten d\u00fcrfte sich weiterhin dynamisch entwickeln, mit entsprechenden Chancen f\u00fcr die Schweizer Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft. Auf Gesuch hin kann der Bund f\u00fcr die F\u00f6rderung innovativer Projekte Finanzhilfen ausrichten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1683676800000)\/","SubmittedBy":"Schneider Meret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1701969108000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523089097)\/","SubmissionDate":"\/Date(1679011200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5118,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Gesundheit"}}