{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233631,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233631,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3631","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"St\u00e4rkung der Lohngleichheit in der Schweiz. Wie k\u00f6nnen die entsprechenden Massnahmen und das Tool zur Lohngleichheitsanalyse \"Logib\" verbessert werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Frauen verdienen im Durchschnitt 8,6 Prozent weniger als M\u00e4nner; das entspricht einer Lohndifferenz von 684 Franken pro Monat, im Privatsektor sogar bis zu 1324 Franken pro Monat. Diese Zahlen k\u00f6nnen weder erkl\u00e4rt noch heruntergespielt werden. Die 2020 in Kraft getretene \u00c4nderung des Gleichstellungsgesetzes (GIG) und die Verordnung \u00fcber die \u00dcberpr\u00fcfung der Lohngleichheitsanalyse legen die Kriterien f\u00fcr die Ausbildung der Revisorinnen und Revisoren fest, die als unabh\u00e4ngige Stelle die Lohngleichheitsanalyse der Arbeitgebenden mit mindestens 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern \u00fcberpr\u00fcfen. Die Arbeitgebenden mussten ihre erste betriebsinterne Lohngleichheitsanalyse mithilfe des Standard-Analyse-Tools Logib bis Ende Juni 2021 durchf\u00fchren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re m\u00fcssen bis Ende Juni 2023 \u00fcber das Ergebnis der Lohngleichheitsanalyse informiert werden (Art.&nbsp;13g und Art.&nbsp;13h GlG).</p><p>Wir bitten daher den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Um besser zu verstehen, auf welche Grenzen Logib bei der Lohngleichheitsanalyse trifft und wie Begleitmassnahmen f\u00fcr Unternehmen verbessert werden k\u00f6nnen, um Lohndifferenzen zu beseitigen: Welche Analysemodule von Logib stehen heute zur Verf\u00fcgung? Wie werden aus quantitativen Daten relevante Informationen und qualitative Daten gezogen?</p><p>2. Gem\u00e4ss der Planung zur Umsetzung der \u00c4nderung des GIG und der dazugeh\u00f6rigen Verordnung sollte die \u00dcberpr\u00fcfung der Lohngleichheitsanalyse durch eine externe Stelle bis zum 30. Juni 2022 durchgef\u00fchrt werden. Wurde diese Frist eingehalten?</p><p>3. Ausserdem m\u00fcssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re bis zum 30. Juni 2023 \u00fcber das Ergebnis der Lohngleichheitsanalyse informiert werden. Wird diese Frist eingehalten? Zieht der Bundesrat in Betracht, diese Ergebnisse in anonymisierter Form und mittels klarer qualitativer und quantitativer Daten zu ver\u00f6ffentlichen?</p><p>4. Sollen private und \u00f6ffentliche Unternehmen besser \u00fcber Logib informiert werden? Ist ein Monitoringbericht zur Nutzung von Logib und der gesammelten Daten (unter Wahrung der Anonymit\u00e4t der Unternehmen) vorgesehen?</p><p>5. Im Anschluss an die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2018 wurde festgestellt, dass der unerkl\u00e4rte Anteil der Lohndifferenzen zwischen Frauen und M\u00e4nnern in grossen Unternehmen geringer ist als in kleinen Unternehmen. Wie kann mittleren und kleinen Unternehmen die Berechnung von Lohndifferenzen erm\u00f6glicht werden?</p><p>&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1.-4. Der Analysepflicht gem\u00e4ss Artikel 13<i>a</i> des Gleichstellungsgesetzes (GlG, SR 151.1) sind die rund 5'000 Arbeitgebenden mit 100 und mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unterstellt. Gem\u00e4ss Artikel 13<i>c</i> Absatz 2 GlG stellt der Bund allen Ar\u00adbeitgebenden ein kosten\u00adloses Standard-Analyse-Tool Logib zur Verf\u00fcgung. Mit Logib Modul 1 und Mo\u00addul 2 k\u00f6nnen rund 200'000 Arbeitgebende eine Lohngleichheits\u00adanalyse durchf\u00fchren.&nbsp;</p><p>Im Rahmen der Nationalen Konferenz zur Gleichstellungsstrategie am 27. Juni 2023 in Bern hat das Eidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) die neue Funktionalit\u00e4t \u00abLogib Lohnsystem\u00bb vorgestellt. Sie kann wahl\u00adweise direkt im Nachgang zu einer Lohngleichheitsanalyse oder auch ganz unabh\u00e4n\u00adgig hiervon ge\u00adnutzt werden. Logib Lohnsystem erm\u00f6glicht vertiefte Einblicke und gibt qualitative Informationen sowie konkrete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine klar strukturierte, ge\u00adschlechtsneu\u00adtrale Lohnfindung. Dies erm\u00f6glicht effizientes und gezieltes Handeln, um bestehende Lohnungleichheiten zu beseitigen.</p><p>Da das GlG keine Meldung der Analyseergebnisse an den Bund vorsieht, hat der Bun\u00addesrat auch keinen \u00dcberblick dar\u00fcber, ob die Fristen f\u00fcr die \u00dcberpr\u00fcfung der Ana\u00adlysen durch unabh\u00e4ngige Revisionsstellen (Art. 13<i>d</i> GlG) und f\u00fcr die Information der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Art. 13<i>g</i> GlG) sowie der Aktion\u00e4rinnen und Aktion\u00e4re (Art. 13<i>h</i> GlG) \u00fcber das Ergebnis der Lohngleichheitsanalyse eingehalten wurden. Der Bundesrat hat sich jedoch bereit erkl\u00e4rt, voraussichtlich im Jahr 2025 eine Zwischenbilanz der Revision des GlG zu ziehen, in welcher Informationen \u00fcber die Durchf\u00fchrung der Analysen, deren \u00dcberpr\u00fcfung und die Information der Arbeit\u00adneh\u00admerinnen und Arbeitnehmer ersichtlich sein sollten. Derzeit l\u00e4uft die Ausschrei\u00adbung f\u00fcr ein entsprechendes Evaluationsmandat.</p><p>\u00dcber die Anzahl Lohngleichheitsanalysen mit Logib und den erzielten Ergebnissen liegen derzeit folglich auch keine repr\u00e4sentativen Informationen vor.&nbsp;</p><p>Als Teil der Strategie zur St\u00e4rkung der Charta der Lohngleichheit im \u00f6ffentlichen Sektor beauftragte der Bundesrat am 9. Dezember 2022 das EBG mit mehre\u00adren Massnahmen, welche auch die Durchf\u00fchrung von Lohngleichheitsanalysen f\u00f6r\u00addern, deren Aussagekraft st\u00e4rken und Arbeitgebenden Hilfestellung bei der Identifika\u00adtion und Behebung von Problemen geben sollen. Dabei handelt es sich um die \u00dcber\u00adpr\u00fc\u00adfung der Toleranzschwelle in Logib, die Erg\u00e4nzung von Logib mit der neuen Funk\u00adtionalit\u00e4t \u00abLogib Lohnsystem\u00bb, die Schaffung einer \u00f6ffentlichen Platt\u00adform f\u00fcr ein Mo\u00adni\u00adtoring der Charta, die Einf\u00fchrung einer frei\u00adwilligen Logib-Kennzeichnung so\u00adwie die Unterst\u00fctzung kleiner Gemeinden bei Lohngleich\u00adheits\u00ad\u00adanalysen. Die Vorbild\u00adrolle des \u00f6ffentlichen Sektors soll damit auch auf den priva\u00adten Sektor ausstrahlen. Das EBG wird dem Bundesrat bis Ende 2023 \u00fcber den Stand der Massnahmen Bericht erstatten.</p><p>5. Bei der vom BFS durchgef\u00fchrten Analyse der Lohnunterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern auf der Basis der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung werden das verwendete Berechnungsmodell (Blinder-Oaxaca) und die ber\u00fccksichtigten Variablen zur Messung des erkl\u00e4rten und unerkl\u00e4rten Anteils der Lohnunterschiede f\u00fcr alle be\u00adfragten Unternehmen unabh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6sse gleich und einheitlich gehand\u00adhabt. Mit dem Standard-Analyseinstrument Logib stellt das EBG allen Arbeitgeben\u00adden ein kostenloses Instrument zur Verf\u00fcgung. Es erm\u00f6glicht folglich s\u00e4mtlichen Unternehmen, eine Ana\u00adlyse der Lohngleichheit durchzuf\u00fchren.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1692748800000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1695988129000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1751297695037)\/","SubmissionDate":"\/Date(1686182400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5121,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}