{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233694,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233694,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3694","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Obligatorische Sprachf\u00f6rderung an Berufsschulen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt einen Bericht zu erstellen, wie die F\u00f6rderung einer Fremdsprache, bzw. einer zus\u00e4tzlichen Landessprache verbindlich in die Lehrpl\u00e4ne aller Berufe einbezogen werden kann, so dass die Lernenden mindesten das Sprachniveau der Sekundarstufe I behalten und den Anschluss an weiterf\u00fchrende Ausbildungen nicht verlieren.  </p>","ReasonText":"<p>Die Bedeutung einer hohen Sprachkompetenz ist unumstritten. Deshalb wird mit grossem Aufwand in der obligatorischen Schulzeit eine zus\u00e4tzliche Landes- sowie meist eine Fremdsprache gelehrt. Oft erf\u00e4hrt diese intensive F\u00f6rderung mit dem Eintritt in die Berufsausbildung ein j\u00e4hes Ende. Rund zwei Drittel der Jugendlichen wechseln nach der obligatorischen Schulzeit in eine Berufslehre. Die Sprachf\u00f6rderung wird l\u00e4ngst nicht in allen Berufen weitergef\u00fchrt. Die Lehrpl\u00e4ne vieler gewerblicher und technischer Berufe verzichten sogar vollst\u00e4ndig auf den Unterricht einer Fremd- oder zus\u00e4tzlichen Landessprache. Die Jugendlichen verlieren damit die Sprachkompetenz, die sie in der obligatorischen Schulzeit erworben haben.</p><p>Das schweizerische Bildungswesen ist stolz auf die hohe Durchl\u00e4ssigkeit. Doch den Berufslernenden wird der Anschluss an eine Berufsmaturit\u00e4tsschule erschwert oder gar verunm\u00f6glicht, wenn die Sprachf\u00f6rderung wegf\u00e4llt. Die Berufsmaturit\u00e4t BM II setzt entsprechende Landes- und/oder Fremdsprachenkenntnisse voraus. An der Aufnahmepr\u00fcfung werden diese Kompetenzen in der Regel gepr\u00fcft. Nach drei Jahren und mehr ohne Unterricht in den Pr\u00fcfungsf\u00e4chern, werden Berufslernende abgeschreckt, diese Aufnahmepr\u00fcfung zu absolvieren. Damit sind Lernende ohne obligatorischen Sprachunterricht in der Berufsschule f\u00fcr weiterf\u00fchrende Ausbildungen benachteiligt. Es besteht eine Ungleichheit zu Berufen, die in ihren Lehrpl\u00e4nen alle Kompetenzen schulen, die als Aufnahmebedingung f\u00fcr die BM II vorausgesetzt werden. </p><p>Mit dem Postulat soll aufgezeigt werden, in welchen Berufen Nachholbedarf besteht und wie dieser Sprachunterricht beispielsweise durch Sprachaufenthalte gef\u00f6rdert werden kann.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Verbundpartner der Berufsbildung \u2013 Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt \u2013 sind sich der Bedeutung der Fremdsprachen bewusst. Die F\u00f6rderung des Fremdsprachenerwerbs bildet einen wichtigen Aspekt der gemeinsamen Arbeiten zur Weiterentwicklung der Berufsbildung. In den vergangenen Jahren wurden verschiedenste Anstrengungen zur F\u00f6rderung des Fremdsprachenunterrichts unternommen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Das Schweizer Berufsbildungssystem ist so ausgelegt, dass es von der Wirtschaft getragen und mitverantwortet wird. Die Inhalte der Ausbildungen und die Anforderungen an die einzelnen Abschl\u00fcsse der beruflichen Grundbildung orientieren sich an Qualifikationen, die auf dem Arbeitsmarkt tats\u00e4chlich gefragt sind. Durch die periodische \u00dcberpr\u00fcfung und Anpassung jeder beruflichen Grundbildung haben die Absolventinnen und Absolventen Gew\u00e4hr, dass das Erlernte in der Praxis gebraucht wird.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Wie s\u00e4mtliche Bildungsinhalte ergibt sich das Bed\u00fcrfnis nach Fremdsprachenkompetenzen aus den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Es obliegt prim\u00e4r den Tr\u00e4gerschaften zu entscheiden, ob und f\u00fcr welche Handlungskompetenzen eine Fremdsprache integriert werden soll, welches Anforderungsniveau ben\u00f6tigt wird und welche Konsequenzen f\u00fcr die Lernorte damit verbunden sind. Um die Tr\u00e4gerschaften im Berufsentwicklungsprozess zu unterst\u00fctzen, hat das Staatsekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation mit Unterst\u00fctzung der Verbundpartner die Orientierungshilfe \u00abIntegration von Fremdsprachen in der beruflichen Grundbildung\u00bb entwickelt. Diese wird im Herbst 2023 ver\u00f6ffentlicht und richtet sich an alle Akteure, die sich bei der Entwicklung oder Weiterentwicklung einer beruflichen Grundbildung mit der Frage der Integration von Fremdsprachenkompetenzen in die formale Bildung auseinandersetzen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Wie der Bundesrat bereits 2017 im Bericht \u00abF\u00f6rderung des Fremdsprachenerwerbs in der beruflichen Grundbildung\u00bb in Erf\u00fcllung des Postulats 14.4258 Bulliard-Marbach festhielt, gilt es auch nicht-formale Angebote zu ber\u00fccksichtigen, wenn es darum geht, eine berufliche Grundbildung f\u00fcr Jugendliche dank Fremdsprachen attraktiver zu machen. Dies k\u00f6nnen auch freiwillige Angebote w\u00e4hrend des Besuchs der beruflichen Grundbildung sein, wie Sprachkurse und -zertifikate sowie freiwilliger bilingualer Unterricht. Das SBFI hat die Eidgen\u00f6ssische Hochschule f\u00fcr Berufsbildung (EHB) beauftragt, im Bereich des bilingualen Unterrichts als Kompetenzzentrum des Bundes zu agieren und insbesondere Berufsfachschulen, kantonale \u00c4mter und Lehrpersonen zu beraten, zu vernetzen sowie bei der Implementierung von bilingualem Unterricht zu unterst\u00fctzen.</p><p>&nbsp;</p><p>Im Weiteren organisiert und unterst\u00fctzt Movetia, die nationale Agentur zur F\u00f6rderung von Austausch und Mobilit\u00e4t, im Auftrag von Bund und Kantonen Programme wie den \u00abnationalen Austausch in der Berufsbildung\u00bb. Dieser beinhaltet mindestens eine Arbeitserfahrung in einer anderen Sprachregion und dauert zwischen f\u00fcnf Tagen und sechs Monaten. Schliesslich bieten zur Vorbereitung auf die Berufsmaturit\u00e4t nach einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung zahlreiche Kantone Kurse an, darunter auch Kurse in Fremdsprachen.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass sich die Verbundpartner im Rahmen ihrer Zust\u00e4ndigkeiten der Thematik bereits umfassend angenommen haben und ein erneuter Bericht keinen Mehrwert bietet.</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1693353600000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":216,"BusinessStatusText":"Abschreibungsantrag liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1779311010043)\/","SubmissionDate":"\/Date(1686700800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5121,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Kultur"}}