{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233745,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233745,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3745","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Spitalabf\u00e4lle. Ein stossendes Verhalten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>K\u00fcrzlich war im Titel eines Zeitungsartikels die Frage zu lesen, ob medizinische Instrumente weiterhin weggeworfen werden sollen, nur weil es einfacher sei? Diese Antwort erhalten Patientinnen und Patienten in Spit\u00e4lern oft, wenn sie sich dar\u00fcber wundern, dass das Material nach dessen Nutzung weggeworfen wird: Scheren, medizinische Klemmen, \u2026 Dasselbe geschieht mit Hilfsmitteln: Bei einem Unfall ist es Sache der Patientin oder des Patienten, am Ende der Genesungszeit die Kr\u00fccken, Verbandschuhe oder andere Schienen zu entsorgen. Angesichts der hohen Abfallproduktion in Spit\u00e4lern \u2013 man spricht von einer Tonne Abfall pro Bett und Jahr \u2013 dr\u00e4ngt sich ein Kulturwandel auf. Dies umso mehr, als das Umweltschutzgesetz klar und zu Recht vorschreibt: \u201eDie Erzeugung von Abf\u00e4llen soll soweit m\u00f6glich vermieden werden\u201c. Es legt zudem Folgendes fest: \u201eDer Bundesrat kann das Inverkehrbringen von Produkten verbieten, die f\u00fcr eine einmalige und kurzfristige Verwendung bestimmt sind, wenn deren Nutzen die durch sie verursachte Umweltbelastung nicht rechtfertigt\u201c. Die medizinischen Instrumente sind nicht f\u00fcr eine einzige Anwendung konzipiert, dennoch werden sie nach einmaligem Gebrauch weggeworfen.&nbsp;</p><p>1. Ist sich der Bundesrat des Problems bewusst und sieht er die Notwendigkeit, dass sich die Spit\u00e4ler voll und ganz an der F\u00f6rderung einer umweltfreundlichen Kreiswirtschaft beteiligen?</p><p>2. Ist er bereit, bei den kantonalen Gesundheits- und Umweltstellen dahingehend zu intervenieren, dass die Spit\u00e4ler ihren \u00f6kologischen Fussabdruck verkleinern, indem sie die medizinischen Instrumente und Hilfsmittel sterilisieren, reparieren und vor allem wiederverwenden?</p><p>&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Auch im Gesundheitswesen besteht Potenzial zur St\u00e4rkung der Kreislaufwirtschaft. Der im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Umwelt (BAFU) erarbeitete \u00abUmweltatlas Lieferketten Schweiz\u00bb zeigt den Handlungsbedarf f\u00fcr die Branche des Gesundheits- und Sozialwesens auf und unterst\u00fctzt die Unternehmen, die Umweltbelastungen in den Lieferketten zu reduzieren. Weitere Informationen zu den Umweltauswirkungen im Schweizer Gesundheitswesen wurden im Projekt \u00abGreen Hospital \u2013 Ressourceneffizienz bei Schweizer Spit\u00e4lern\u00bb des Nationalen Forschungsprogramms f\u00fcr nachhaltige Wirtschaft (NFP 73) erarbeitet.&nbsp;</p><p>Die Lebenszyklusanalyse der Umweltauswirkungen in Schweizer Spit\u00e4lern zeigt, dass insbesondere die Verpflegung, Geb\u00e4udeinfrastruktur, Heizung, Elektrizit\u00e4t und Arzneimittel wesentlich zu den Treibhausgasemissionen und zur Gesamtumweltbelastung der Schweizer Spit\u00e4ler beitragen. In diesen Bereichen liegen die gr\u00f6ssten Optimierungspotenziale. Im Vergleich dazu machen die Produktion von medizinischen Grossger\u00e4ten und die Nutzung von medizinischen Produkten jeweils weniger als 4&nbsp;Prozent der Treibhausgasemissionen und Gesamtumweltbelastung der Schweizer Spit\u00e4ler aus. Dennoch soll zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Schweizer Spit\u00e4lern auch die Vermeidung von Abf\u00e4llen angestrebt werden (siehe hierzu die Antwort des Bundesrates auf die Interpellation 23.3312 Weichelt \u00abMaterialverschwendung in der Chirurgie\u00bb).</p><p>2. Es liegt in der Hand der Kantone, die genannten Themen im Spitalwesen aufzugreifen und Massnahmen umzusetzen. Aufgrund der vorstehenden Ausf\u00fchrungen ist zurzeit kein Austausch mit den kantonalen Gesundheits- und Umwelt\u00e4mtern mit Fokus auf die St\u00e4rkung der Kreislaufwirtschaft von medizinischen Produkten vorgesehen.&nbsp;</p><p>Schliesslich sind hinsichtlich der Wiederaufbereitung von Medizinprodukten (wozu auch die Sterilisation geh\u00f6rt) die Anweisungen des Herstellers zu beachten. Spit\u00e4ler k\u00f6nnen Medizinprodukte wiederaufbereiten, wenn die Hersteller diese f\u00fcr eine mehrmalige Verwendung vorgesehen haben. Umgekehrt ist die Wiederaufbereitung von gebrauchten Einmalprodukten aus Gr\u00fcnden des Gesundheitsschutzes nicht erlaubt.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1692748800000)\/","SubmittedBy":"Roduit Benjamin","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1750411100000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750411111520)\/","SubmissionDate":"\/Date(1686787200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5121,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Gesundheit"}}