{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233770,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233770,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3770","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Dank Transparenz nachhaltige, biologische Verpflegung auf dem Teller f\u00f6rdern!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen mit welchen Instrumenten in der Gastronomie der Anteil an biologischen Nahrungsmitteln und Getr\u00e4nken verbindlich und transparent deklariert und entsprechende Initiativen der Branche (u.a. Labels, Bio-Sterne) unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. In einem ersten Schritt soll der Fokus bei der Gemeinschaftsgastronomie liegen (u.a. Grossk\u00fcchen von Spit\u00e4lern, Unternehmen, Schulen, Kitas, Universit\u00e4ten), in einem weiteren Schritt ist die Ausweitung von Bio-Transparenz-Labeln auf die gesamte Gastronomie zu pr\u00fcfen. In einem Bericht soll der Bundesrat aufzeigen welche M\u00f6glichkeiten er dazu hat. Ans\u00e4tze liegen dabei bei der F\u00f6rderung der Ausbildung in der nachhaltigen Gastronomie (aktuell: <a href=\"http://www.biocuisine-bildung.ch\">www.biocuisine-bildung.ch</a>) oder von Netzwerken von Nachhaltigkeitscoaches, welche die Betriebe unterst\u00fctzen. </p>","ReasonText":"<p>W\u00e4hrend sich der Bio-Marktanteil im Detailhandel in den vergangenen Jahren stetig gesteigert hat und heute bei 11,2 Prozent liegt, ist der Anteil von Bioprodukten in den Schweizer Gastronomiek\u00fcchen verschwindend klein. Genaue Zahlen gibt es zwar nicht, wer aber ausw\u00e4rts ein Gericht aus Bioprodukten essen will, muss h\u00e4ufig lange suchen, um ein geeignetes Restaurant zu finden. In Kantinen, Mensen und Restaurants sollen die G\u00e4ste k\u00fcnftig den Bio-Anteil am Essen k\u00fcnftig anhand eines zertifizierten Labels oder G\u00fctezeichens erkennen k\u00f6nnen. Von den rund 23 000 Gastronomiebetrieben lassen sich rund 3500 Betriebe der Gemeinschaftsgastronomie zuorden. Damit macht die Gemeinschaftsgastronomie einen grossen Anteil der verkauften Mahlzeiten aus. So werden j\u00e4hrlich rund 170 Millionen Mahlzeiten in Gemeinschaftsk\u00fcchen gekocht. Viele Betriebe (Firmen, Schulen) mit Gemeinschaftsgastronomie orientieren sich vermehrt nach Prinzipien der Nachhaltigkeit. </p><p>Die M\u00f6glichkeit, den Bio-Anteil auf einen Blick transparent zu machen, schafft einen Anreiz f\u00fcr die K\u00fcchen, Bio-Lebensmittel einzusetzen. Denn langfristig mehr Landwirtinnen und Landwirte eine Umstellung auf Bio machen, muss sich das Angebot und die Nachfrage langfristig im Einklang entwickeln.</p><p>Ein aktuelles Beispiel ist das aus der Branche lancierte neue Label Bio Cuisine (<a href=\"http://www.bio-cuisine.ch\">www.bio-cuisine.ch</a>), welches mit einem einfachen dreistufigen Modell den Anteil an Bio- sowie Knospenprodukten kennzeichnet. Basis ist der Einkaufswert der Lebensmittel und Getr\u00e4nke. 1 Stern steht f\u00fcr mindestens 30 Prozent Bio-Anteil, 2 Sterne stehen f\u00fcr 60-90 Prozent und 3 Sterne f\u00fcr mehr als 90 Prozent Bio im Angebot. </p><p>In eine \u00e4hnliche Richtung geht die Entwicklung auch im Ausland. In D\u00e4nemark gibt es bereits 3500 zertifizierte K\u00fcchen, Auch in Deutschland (Bio-Logo) und \u00d6sterreich (Bio Austria) gibt es \u00e4hnliche Initiativen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Einsatz von Instrumenten zur verbindlichen Angabe des Anteils an biologischen Lebensmitteln w\u00e4re sehr komplex. Gastronomiefachleute m\u00fcssten n\u00e4mlich diesen Anteil in ihrem Angebot t\u00e4glich bewerten, da er je nach Men\u00fc, Lieferant, Saison und Herkunft variieren kann. Dies w\u00fcrde den Arbeitsaufwand zus\u00e4tzlich erh\u00f6hen. Zudem m\u00fcsste eine unabh\u00e4ngige Kontrolle eingef\u00fchrt werden, was Kosten verursachen w\u00fcrde und zeitaufw\u00e4ndig w\u00e4re.&nbsp;</p><p>Um die Verantwortlichen der Gemeinschaftsgastronomie in ihrer Arbeit zu unterst\u00fctzen, hat die Berner Fachhochschule im Auftrag des Bundes im Jahr 2009 Schweizer Qualit\u00e4tsstandards f\u00fcr eine gesundheitsf\u00f6rdernde Gemeinschaftsgastronomie entwickelt. Diese wurden 2015 \u00fcberarbeitet und sind auf der Website des Bundesamts f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV;&nbsp;<a href=\"http://www.blv.admin.ch\"><span style=\"color:windowtext;\">www.blv.admin.ch</span></a> &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Gemeinschaftsgastronomie &gt; Schweizer Qualit\u00e4tsstandards) ver\u00f6ffentlicht. Die festgelegten Kriterien tragen zu einer gesundheitsf\u00f6rdernden und nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung bei.&nbsp;</p><p>Derzeit entwickelt<span style=\"background-color:white;color:#454545;\">&nbsp;</span>das BLV zwei praktische Leitf\u00e4den im Rahmen dieser Schweizer Qualit\u00e4tsstandards. Sie beinhalten Empfehlungen und Checklisten zur Selbstevaluation, die es den Gastronomiefachleuten erlauben, auf freiwilliger Basis den Ist-Zustand zu ermitteln und den m\u00f6glichen Optimierungsbedarf zu erkennen. Die Empfehlungen betreffen unter anderem die Ausgewogenheit und Nachhaltigkeit des Lebensmittelangebots, die Lebensmittelverschwendung und die Kommunikation mit den Konsumentinnen und Konsumenten. Auch der Kauf von biologischen Lebensmitteln wird einbezogen. Die Publikation dieser Leitf\u00e4den ist f\u00fcr Anfang 2024 geplant.</p><p>Auf der Grundlage der Verordnung \u00fcber die F\u00f6rderung von Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit in der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft (QuNaV; SR&nbsp;910.16) unterst\u00fctzt das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft das Projekt von Bio Suisse \u00abOffensive Gemeinschaftsgastronomie\u00bb, das den Zweck verfolgt, den Anteil der Bioprodukte in diesem Bereich zu erh\u00f6hen. Im Jahr 2021 erfolgte im Rahmen einer Vorstudie eine Standortbestimmung, und es wurden L\u00f6sungen zur Erh\u00f6hung dieses Anteils definiert. Das auf vier Jahre angelegte Projekt startete 2022 mit einer Unterst\u00fctzung von insgesamt 1,2&nbsp;Millionen Franken. Das in der Begr\u00fcndung des Postulats erw\u00e4hnte Label \u00abBio Cuisine\u00bb ist einer der Schwerpunkte des Projekts.</p><p>Insgesamt sind die Schweizer Qualit\u00e4tsstandards und die Praxisleitf\u00e4den geeignete Instrumente f\u00fcr die F\u00f6rderung von Gesundheit und Nachhaltigkeit. Der Bund kann bereits heute subsidi\u00e4r Initiativen der Branche unterst\u00fctzen. Ein Bericht br\u00e4chte keinen Mehrwert.</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1692748800000)\/","SubmittedBy":"Imboden Natalie","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1726073394000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1726073407423)\/","SubmissionDate":"\/Date(1686787200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5121,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}