{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233848,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233848,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3848","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00f6rderung der Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt. Teilzeitarbeit f\u00fcr alle Geschlechter, vor allem auch f\u00fcr M\u00e4nner!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu treffen und allenfalls gesetzliche Grundlagen zu schaffen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie insbesondere mit der M\u00f6glichkeit der Teilzeitarbeit f\u00fcr M\u00e4nner zu f\u00f6rdern.</p>","ReasonText":"<p>Immer noch arbeiten deutlich mehr Frauen als M\u00e4nner Teilzeit (2022: Anteil von 18.7\u00a0Prozent gegen\u00fcber Anteil bei den Frauen mit 57,9 %). Damit ist Teilzeitarbeit immer noch ein typisches Merkmal weiblicher Erwerbst\u00e4tigkeit, mit all den damit verbundenen Nachteilen (Lohnunterschiede, Aufstiegsm\u00f6glichkeiten, unerreichbare Arbeitsmarktsegmente usw.). Teilzeit arbeitende M\u00e4nner haben mehr Schwierigkeiten, in Unternehmen bei Stellenbewerbungen eingeladen zu werden. V\u00e4ter m\u00fcssen sich rechtfertigen, wenn sie nicht \u00fcber 90 Prozent arbeiten. M\u00fctter m\u00fcssen sich dagegen rechtfertigen, wenn sie voll im Erwerbsleben bleiben oder sehr wenig arbeiten.  </p><p>Teilzeit arbeitende M\u00e4nner k\u00f6nnen sich vermehrt um die Familie k\u00fcmmern. Dies w\u00fcrde zu einer gerechteren Aufteilung der Familienarbeit beitragen und die traditionellen Geschlechterrollenbilder aufweichen. Das k\u00e4me auch den Frauen zugute, da damit eher akzeptiert w\u00fcrde, dass auch mit Teilzeitarbeit Karriere gemacht werden kann. Gleichstellung wird hergestellt, wenn auch M\u00e4nner Teilzeit arbeiten (k\u00f6nnen). </p><p>(s. auch KOF-Bulletin vom 7.1.2022, \"Wie steht es um die Gleichstellung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt?\")</p><p>Der Bund k\u00f6nnte - \u00e4hnlich wie mit dem bis 2014 durchgef\u00fchrten Projekt \"Teilzeitmann\" (das von der Bildfl\u00e4che verschwunden ist) - zur Akzeptanz bzw. zur Sensibilisierung der Teilzeitarbeit beitragen und damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner, nicht nur beim Bund, sondern auch in der Privatwirtschaft, massgeblich f\u00f6rdern.  </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>W\u00e4hrend der Anteil Teilzeiterwerbst\u00e4tiger bei den Frauen seit 2012 um 0,7 Prozentpunkte gesunken ist, nahm er bei den M\u00e4nnern im gleichen Zeitraum um 4,8 Prozentpunkte zu. Auch die Teilzeiterwerbst\u00e4tigkeit von V\u00e4tern hat im betrachteten Zeitraum deutlich zugenommen (+5,4 Prozentpunkte), liegt mit 13,8 Prozent aber unter dem Durchschnitt der M\u00e4nner insgesamt.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Dem Bundesrat ist es ein Anliegen, dass das Arbeitskr\u00e4ftepotenzial beider Geschlechter m\u00f6glichst gut ausgesch\u00f6pft wird. Die vollzeit\u00e4quivalente Erwerbsquote der 15-64-j\u00e4hrigen Bev\u00f6lkerung erh\u00f6hte sich zwischen 2012 und 2022 um 0,9 Prozentpunkte, wobei bei Frauen (+4,0 Prozentpunkte) und M\u00e4nnern (-2,2 Prozentpunkte) gegenl\u00e4ufige Entwicklungen erfolgten. Die M\u00f6glichkeit, das Pensum den jeweiligen Bed\u00fcrfnissen entsprechend anpassen zu k\u00f6nnen, ist f\u00fcr die Aussch\u00f6pfung des Arbeitskr\u00e4ftepotenzials ein wesentliches Element.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eines von vier Handlungsfeldern der Gleichstellungsstrategie 2030 (<a href=\"http://www.gleichstellung2030.ch\">www.gleichstellung2030.ch</a>), die insbesondere die St\u00e4rkung der wirtschaftlichen Autonomie der Frauen bezweckt. Frauen wie auch M\u00e4nner sollen von Rahmenbedingungen profitieren, welche die Vereinbarkeit von Privat-, Familien- und Erwerbsleben sowie die ausgeglichene Aufteilung bezahlter Arbeit und unbezahlter Haus- und Familienarbeit beg\u00fcnstigen. Die Erh\u00f6hung der Teilzeitquote von M\u00e4nnern ist einer von mehreren Ans\u00e4tzen, mit denen dieses Ziel erreicht werden kann. Auch andere Formen flexibler Arbeitsmodelle \u2013 wie Telearbeit, flexible Arbeitszeiten oder Jobsharing \u2013 oder zeitgem\u00e4sse Angebote f\u00fcr die familienerg\u00e4nzende Kinderbetreuung tragen zur Verbesserung der Vereinbarkeit bei. Im Bereich der Steuerpolitik kann die Einf\u00fchrung der Individualbesteuerung positive Anreize f\u00fcr gleichberechtigte Partnerschaften mit einer ausgeglichenen Verteilung der Erwerbs-, Familien- und Hausarbeit schaffen. Die Vernehmlassung zur Individualbesteuerung endete am 16. M\u00e4rz 2023.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die Akzeptanz der Teilzeitarbeit von M\u00e4nnern ist ein Prozess des gesellschaftlichen Wandels. Die Entwicklung und Umsetzung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen ist in erster Linie eine Angelegenheit des Privatsektors. Welche Massnahmen im Einzelfall am geeignetsten sind, k\u00f6nnen Arbeitgeber und Arbeitnehmende am besten beurteilen. Der Bund kann die Unternehmen mit Informations- und Sensibilisierungsprojekten unterst\u00fctzen, um bew\u00e4hrte L\u00f6sungen besser bekannt zu machen. In diesen Zusammenhang hat das SECO im August 2021 den Bericht \u00abFamilienfreundliche Arbeitsbedingungen 2020: Was machen die Kantone/Hauptorte?\u00bb ver\u00f6ffentlicht.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Zu erw\u00e4hnen sind hier ausserdem einerseits die Finanzhilfen gem\u00e4ss Artikel 14 Gleichstellungsgesetz (SR 151.1). Damit unterst\u00fctzt das Eidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann regelm\u00e4ssig die Durchf\u00fchrung von Programmen und Projekten betreffend die F\u00f6rderung von Teilzeitarbeit in bestimmten Branchen sowie die Entwicklung von m\u00e4nnerspezifischen Angeboten zur F\u00f6rderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unterst\u00fctzt wird in diesem Rahmen auch die Fachstelle UND, welche Unternehmen bei der Verankerung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen ber\u00e4t (<a href=\"http://www.fachstelle-und.ch\">www.fachstelle-und.ch</a>). Andererseits leistet das Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen gest\u00fctzt auf Artikel&nbsp;21<i>f</i>&nbsp;ff. des Familienzulagengesetzes (SR&nbsp;836.2) Finanzhilfen an Familienorganisationen f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeiten zur F\u00f6rderung von Familien u.a. im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Erwerbst\u00e4tigkeit oder Ausbildung. Weitere Massnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit lassen sich dem Aktionsplan zur Gleichstellungsstrategie entnehmen. Der Bundesrat sieht keinen dar\u00fcberhinausgehenden Handlungsbedarf.&nbsp;</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1693353600000)\/","SubmittedBy":"Schneider Sch\u00fcttel Ursula","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1710332293000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763109046463)\/","SubmissionDate":"\/Date(1686787200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5121,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}