{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233883,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233883,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3883","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Ehen, Partnerschaften und Paare st\u00e4rken. Davon profitiert die Gesellschaft insgesamt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht:</p><p>- eine quantifizierte Absch\u00e4tzung der Kosten von Scheidungen, Aufl\u00f6sungen eingetragener Partnerschaften sowie Trennungen von Konkubinaten f\u00fcr die betroffenen Haushalte sowie f\u00fcr die Gesellschaft insgesamt vorzunehmen. Dazu geh\u00f6ren die Quantifizierung der \u00f6konomischen Situation f\u00fcr die Haushalte nach der Trennung, die Auswirkungen auf allenfalls betroffene Kinder, gesundheitliche Folgen, die Kosten f\u00fcr die Sozialhilfe sowie die Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Der Bericht soll zudem Empfehlungen machen, um diese Situationen m\u00f6glichst zu verhindern;</p><p>- einen \u00dcberblick \u00fcber die bestehenden pr\u00e4ventiven Massnahmen im Bereich der Unterst\u00fctzung von Ehepaaren, eingetragenen Partnerschaften und Konkubinatspaaren zu erstellen, insbesondere im Bereich der Beratung, der Therapie, und anderer Formen der Begleitung, bew\u00e4hrte Praktiken zu identifizieren und Empfehlungen an die betroffenen Akteure, insbesondere die Kantone, zu richten.</p>","ReasonText":"<p>Gesunde Paare bilden eine solide Grundlage f\u00fcr Familien und f\u00fcr die Gesellschaft im Allgemeinen. Sie zu st\u00e4rken entspricht einem \u00f6ffentlichen Interesse. Wenn es ihnen schlecht geht, hat dies zahlreiche soziale und wirtschaftliche Folgen.</p><p>Gem\u00e4ss BFS (2021) hat die famili\u00e4re Situation direkte Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Haushalte. Paarhaushalte haben eine bessere finanzielle Situation und sind in der Regel zufriedener mit ihrer Situation als Alleinerziehende. Besonders alleinerziehende M\u00fctter sind am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdet, in Armut zu geraten, Sozialhilfe zu beziehen und gesundheitliche Probleme zu haben. Laut einer im Auftrag des BSV durchgef\u00fchrten Studie zur Bedeutung von Trennungen und Scheidungen auf die wirtschaftliche Situation der Familien (B\u00fcro BASS, Bern, 2023) verf\u00fcgen getrennt lebende Eltern \u00fcber geringere finanzielle Mittel.</p><p>Durch diese quantifizierte Bewertung soll das \u00f6ffentliche Interesse an der Unterst\u00fctzung entsprechender Haushalte steigen. Letztlich k\u00f6nnen dadurch Massnahmen ergriffen werden, welche zur Vermeidung von Trennungen beitragen, allenfalls Phasen einer Trennung besser begleitet werden und deren negative Konsequenzen vermindert werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Familienbericht des Bundesamtes f\u00fcr Statistik 2021 (abrufbar unter www.bfs.admin.ch &gt; Statistiken finden &gt; Bev\u00f6lkerung &gt; Familien) bietet einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die verf\u00fcgbaren Daten zur Lebenssituation von Familien. Zudem k\u00f6nnen aus der Erhebung \u00fcber die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC, abrufbar unter www.bfs.admin.ch &gt; Statistiken finden &gt; Wirtschaftliche und soziale Situation der Bev\u00f6lkerung) zahlreiche nach verschiedenen Themen aufgeschl\u00fcsselte Informationen abgerufen werden. Die Daten erm\u00f6glichen einen Vergleich der verschiedenen Haushaltstypen. Allerdings wird bei Paaren nicht zwischen Erst- und Fortsetzungsfamilien unterschieden. Getrenntlebende und Geschiedene, die nicht mit den Kindern zusammenleben, gelten als Einpersonenhaushalte. Entsprechend sind keine Analysen und Aussagen zur finanziellen Situation und zum Wohlbefinden der Getrennten und Geschiedenen m\u00f6glich. Eine Ausnahme bildet das Kapitel 13 des Familienberichts, welches Angaben zur finanziellen Situation und zum subjektiven Wohlbefinden von Haushalten, die Alimente erhalten oder bezahlen, liefert. Die Kosten von Scheidungen und Trennungen werden jedoch nicht erhoben, noch lassen sich die verf\u00fcgbaren Daten so verbinden, dass Aussagen zu eindeutig bestimmbaren Folgen oder Auswirkungen von Scheidungen und Trennungen auf Kinder, Gesundheit, Sozialhilfe oder den Wohnungsmarkt m\u00f6glich w\u00e4ren.&nbsp;</p><p>Die \u00f6konomische Situation nach Trennung und/oder Scheidung wurde umfassend in einer Studie des Bundesamts f\u00fcr Sozialversicherungen, die auf verkn\u00fcpften Steuerdaten basiert, analysiert und erl\u00e4utert (\u00abDie wirtschaftliche Situation von Familien in der Schweiz\u00bb, B\u00fcro BASS 2023). Auch die folgenden Forschungsberichte des BSV (alle abrufbar unter www.bsv.admin.ch &gt; Publikationen &amp; Services &gt; Forschungspublikationen), die auf der gleichen Datengrundlage erarbeitet wurden, ber\u00fccksichtigen verschiedene Haushaltstypen und Zivilst\u00e4nde in der Analyse: \u00abDie wirtschaftliche Situation der Bev\u00f6lkerung im Erwerbs- und im Rentenalter\u00bb (Wanner 2022), \u00abWer geht wann in Rente? (IWSB 2022), \u00abDie wirtschaftliche Situation von Witwen, Witwern und Waisen (Gabriel 2022) sowie \u00abDie wirtschaftliche Situation der Alleinlebenden in der Schweiz\u00bb (BSV 2023).</p><p>Bez\u00fcglich der Unterst\u00fctzung von Paaren gibt der 2021 publizierte Bericht des BSV \u00abDienstleistungen f\u00fcr Familien\u00bb einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die vielf\u00e4ltigen Begleit-, Beratungs- und Elternbildungsangebote. Sie reichen von der Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung f\u00fcr werdende Eltern \u00fcber die Erziehungsberatung f\u00fcr Familien mit Schulkindern bis hin zu Angeboten f\u00fcr erwachsene Kinder, die ihre Eltern betreuen. Die Systematik und Analyse erfasst auch bestehende Angebote, die auf spezifische Familienformen ausgerichtet sind oder spezifische Themen wie die sozialp\u00e4dagogische Familienbegleitung oder die Beratung bei Krisen, Trennungen und Scheidungen betreffen. Die Studie wurde breit gestreut. Die Verantwortung, die Ergebnisse dieser Studie zu nutzen, um Angebote zu \u00fcberpr\u00fcfen und gegebenenfalls bedarfsgerechter auszugestalten liegt bei den Kantonen, Gemeinden und den privaten Anbietern.&nbsp;</p><p>Der Bundesrat sieht daher in einem zus\u00e4tzlichen Bericht gem\u00e4ss dem vorliegenden Postulat keinen Mehrwert.</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1692748800000)\/","SubmittedBy":"Jost Marc","BusinessStatus":209,"BusinessStatusText":"\u00dcberwiesen an den Bundesrat","BusinessStatusDate":"\/Date(1746544659000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|1211|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1748013334943)\/","SubmissionDate":"\/Date(1686873600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5121,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Zivilrecht|Sozialer Schutz"}}