{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233889,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233889,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3889","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"\u00c4rztemangel bek\u00e4mpfen. Pr\u00fcfung der Einf\u00fchrung einer medizinischen Hochschule Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Laut der Studie von PWC fehlen bis in das Jahr 2040 etwa 5000 \u00c4rzt:innen. Nicht alle Fachrichtungen sind gleichermassen betroffen, die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig. Nebst der demographischen Entwicklung sind es auch unzureichende Ausbildungskapazit\u00e4ten. </p><p>Eine Folge davon ist bereits heute sp\u00fcrbar, weil vermehrt \u00c4rzt:innen aus dem Ausland akquiriert werden m\u00fcssen. Dies ist hochgradig unsolidarisch gegen\u00fcber anderen L\u00e4ndern, welche diese Fachkr\u00e4fte ebenfalls ben\u00f6tigen. Andererseits wird es aber auch immer schwieriger, ausl\u00e4ndische \u00c4rzt:innen f\u00fcr die Deckung der Grundversorgung in der Schweiz zu gewinnen. Aus diesem Grund m\u00fcssen die Ausbildungskapazit\u00e4ten der Humanmedizin erh\u00f6ht werden. Die Kosten daf\u00fcr belaufen sich pro Studienplatz auf rund 1 Million Franken. Getragen werden diese Kosten grossmehrheitlich durch die Universit\u00e4tskantone. </p><p>Auch das F\u00f6rderprogramm aus der BFI-Botschaft 2017-2020 (BBl 2016 3089) ist nur einen Tropfen auf den heissen Stein. </p><p>Damit die Koordination \u00fcber den Bund laufen kann, die Gesundheitsversorgung schweizweit gesichert und die Auslandabh\u00e4ngigkeit reduziert werden kann, bittet die Postulantin vor dem Hintergrund einer Erh\u00f6hung der Human-Medizinstudienpl\u00e4tze um die Pr\u00fcfung folgender Massnahmen: </p><p>- Errichtung einer medizinischen Hochschule Schweiz gem\u00e4ss Artikel\u00a063a Absatz\u00a01 der Bundesverfassung mit dem Ziel der besseren Koordination, gen\u00fcgend Studienpl\u00e4tze sowie eine gerechtere Verteilung der Kostenlast innerhalb der Kantonen zu erreichen. </p><p>- Desweiteren soll gepr\u00fcft und analysiert werden, bei welchen Studienrichtungen (z. Bsp. Biochemie) und Infrastrukturen (wie beispielsweise Labors) ebenfalls Kapazit\u00e4ten erh\u00f6ht werden m\u00fcssten um mehr Humanstudienpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung zu stellen? </p><p>- Zus\u00e4tzlich sollen auch Massnahmen gepr\u00fcft werden im Bereich der Praktikumsstellen (Unterassistenzstellen) um die substantielle Erh\u00f6hung der Human-Medizin-Studienpl\u00e4tze zu bewerkstelligen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist mit der Postulantin einig, dass die Deckung des Bedarfs an \u00c4rztinnen und \u00c4rzten in der Schweiz von grosser Wichtigkeit ist. Dank den grossen Anstrengungen der Kantone, welche haupts\u00e4chlich f\u00fcr die universit\u00e4ren Ausbildungen zust\u00e4ndig sind, und des vom Bund mit 100 Millionen Franken unterst\u00fctzten</p><p>Sonderprogramms \u00abErh\u00f6hung der Anzahl Abschl\u00fcsse in Humanmedizin\u00bb (SPHM) konnten die Studienplatzkapazit\u00e4ten an den Universit\u00e4ten weiter ausgebaut sowie neue Studieng\u00e4nge bzw. Passerellen und Kooperationen an den bundeseigenen Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen (ETH, Z\u00fcrich und Lausanne) und den kantonalen Universit\u00e4ten Freiburg, Luzern, St. Gallen und Tessin aufgebaut werden. Heute beteiligen sich damit 9 kantonale Universit\u00e4ten und die beiden ETH an der Medizinausbildung. Diese Massnahmen werden dazu f\u00fchren, dass sich die Anzahl der Master-Diplome in Humanmedizin von knapp 900 im Jahr 2016 nachhaltig auf \u00fcber 1300 im Jahr 2025 erh\u00f6hen und damit die Abh\u00e4ngigkeit der Schweiz von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten mit ausl\u00e4ndischem Diplom verringern wird. Die Umsetzung des Sonderprogramms verl\u00e4uft plangem\u00e4ss. 2022 konnten bereits 1164 Masterdiplome in Humanmedizin vergeben werden. Gleichzeitig wurden auch die Hausarztmedizin und die Interprofessionalit\u00e4t im Medizinstudium mit besonderen Massnahmen wesentlich verst\u00e4rkt. Die vom Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) 2022 in Auftrag gegebene Evaluation und das Schlussreporting 2021 von swissuniversities zum SPHM haben best\u00e4tigt, dass die Ziele voraussichtlich erreicht werden, und sie geben dem Massnahmenpaket gute Noten. 2025 werden Bund und Kantone die abschliessende Zielerreichung pr\u00fcfen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Ausschlaggebend f\u00fcr die Zahl der Studienabschl\u00fcsse sind jedoch neben den Studienpl\u00e4tzen auch die klinischen Ausbildungspl\u00e4tze, welche die Anwendung der klinischen Kompetenzen im station\u00e4ren und ambulanten Umfeld vermitteln. Sch\u00e4tzungen in Bern haben ergeben, dass die Betreuung von 100 Studierenden w\u00e4hrend ihres einmonatigen Praktikums einer Oberarztstelle entspricht. Der Kontakt der Studierenden mit der klinischen Realit\u00e4t wird im Laufe des Studiums st\u00e4ndig erh\u00f6ht. Auf die praktische Ausbildung kann nicht verzichtet werden. An dieser Tatsache k\u00f6nnte auch eine \u00abEidgen\u00f6ssische Hochschule f\u00fcr Medizin\u00bb nichts \u00e4ndern.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass neben der Erh\u00f6hung der Anzahl Abschl\u00fcsse weitere Optimierungen der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen notwendig sind. Zu nennen sind beispielsweise ein bedarfsgerechter Fachkr\u00e4ftemix, die Erh\u00f6hung der Berufsverweildauer von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten, die Erh\u00f6hung der Attraktivit\u00e4t der Arbeitsbedingungen in der Grundversorgung oder die weitere St\u00e4rkung von Zusammenarbeitsformen wie z.B. dem Task Shifting oder der Interprofessionalit\u00e4t. Der Bund beteiligt sich zudem in spezifischen Arbeitsgruppen mit Stakeholdern des Gesundheitswesens an der Diskussion zur Qualit\u00e4t und zu innovativen Formaten der Weiterbildung. Das Gremium \u00abKoordination \u00e4rztliche Weiterbildung\u00bb (Gremium K\u00e4W) regte in seinen Berichten 2022 und 2023 (www.obsan.admin.ch &gt; Publikationen &gt; Obsanbericht 04/2022 bzw. 05/2023) verschiedene Massnahmen an, um etwa die Zahl und Attraktivit\u00e4t von Weiterbildungspl\u00e4tzen zu erh\u00f6hen.</p><p>&nbsp;</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1693353600000)\/","SubmittedBy":"Wyss Sarah","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718286562000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1718286580467)\/","SubmissionDate":"\/Date(1686873600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5121,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}