{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233898,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233898,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3898","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Bessere Strukturierung der Rentenfinanzierung dank zuverl\u00e4ssigen Daten zu den Arbeitsmodellen, insbesondere Teilzeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, beim BFS und beim SECO Daten einzuholen, um die Auswirkungen der Teilzeitarbeit auf die AHV zu analysieren und in der Folge neue Modelle zur Finanzierung unserer Renten vorzuschlagen.</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung (SAKE) des BFS hat Teilzeitarbeit zwischen 2012 und 2022 dreimal st\u00e4rker zugenommen als Vollzeitarbeit. Im Rahmen der Behandlung der Volksinitiative \u00abF\u00fcr eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)\u00bb ersuchte die SGK-N im M\u00e4rz dieses Jahres das BSV um Informationen beziehungsweise Statistiken zu den Auswirkungen der Teilzeitarbeit auf die AHV. In seiner Antwort schrieb das BSV: \u00abBasierend auf den verf\u00fcgbaren Daten kann [\u2026] nicht aufgezeigt werden, wie sich Teilzeitarbeit auf die AHV auswirkt und ob eine allgemeine Erh\u00f6hung der Erwerbsquote in der Bev\u00f6lkerung signifikante Auswirkungen auf die Einnahmen oder Ausgaben der AHV h\u00e4tte. Ausserdem k\u00f6nnen keine mittel- und langfristigen Projektionen dieser Auswirkungen erstellt werden, da es daf\u00fcr (noch) keine wirtschaftlichen Modelle gibt\u00bb.</p><p>Es scheint daher offensichtlich, dass es eine gemeinsame Besch\u00e4ftigungsstatistik von BFS und SECO zur Teilzeitarbeit braucht, wenn die Finanzierungsmodelle der AHV besser strukturiert werden sollen. Ben\u00f6tigt werden systematische Einzeldaten und nicht nur generelle Ergebnisse aus Erhebungen zur erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung. Diese sollen multifaktorielle Kriterien ber\u00fccksichtigen, darunter Alterskategorie, Geschlecht, Ausbildung, Lohnniveau, Aufgabenteilung bei Paaren, Arbeitskr\u00e4fte, Gesamtbesch\u00e4ftigungsvolumen und so weiter. Die Motion nimmt \u00dcberlegungsans\u00e4tze aus der Debatte zur Renteninitiative wieder auf.</p><p>&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Allgemein ist die Richtung der Auswirkung der Teilzeiterwerbst\u00e4tigkeit auf die AHV unklar. Die Teilzeiterwerbst\u00e4tigkeit wird meist als Anteil an den Erwerbst\u00e4tigen ausgewiesen. Deshalb ist beitragsseitig insbesondere relevant, ob eine Steigerung der Teilzeiterwerbst\u00e4tigkeit auf eine Aufnahme einer Erwerbst\u00e4tigkeit von Personen, die davor nicht erwerbst\u00e4tig waren, oder auf eine Reduktion des Erwerbspensums von Personen, die zuvor Vollzeit erwerbst\u00e4tig waren, zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Bei den Frauen haben die Erwerbst\u00e4tigen zwischen 2010 und 2022 um 17 Prozent zugenommen. Die Erwerbst\u00e4tigkeit der Frauen im Vollzeit\u00e4quivalent hat im gleichen Zeitraum um 23 Prozent zugenommen, d. h. pro erwerbst\u00e4tige Frau wurden mehr Arbeitsstunden geleistet. Bei den M\u00e4nnern war die Zunahme der Erwerbst\u00e4tigen zwischen 2010 und 2022 mit einem Wachstum von 14 Prozent weniger ausgepr\u00e4gt. Gleichzeitig hat bei den M\u00e4nnern das Vollzeit\u00e4quivalent nur um 11% zugenommen, was bedeutet, dass es einen R\u00fcckgang bei den durchschnittlichen Erwerbspensen gab. Entsprechend ist zu erwarten, dass die Entwicklung bei den Frauen beitragsseitig Mehreinnahmen f\u00fcr die AHV generiert, w\u00e4hrend die Entwicklung bei den M\u00e4nnern auf geringere Einnahmen pro Beitragszahler hinweist.</p><p>&nbsp;</p><p>Ausgabenseitig ist es insbesondere aufgrund von Plafonierung, Splitting, Erziehungsgutschriften und neueren Familienmodellen (mehr Konkubinatspaare, die das Rentenalter erreichen) unklar, was die Auswirkungen sind.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Im Auftrag des Bundesrates f\u00fchrt das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) seit 1991 jedes Jahr die Schweizerische Arbeitskr\u00e4fteerhebung (SAKE) und seit 1994 die Lohnstrukturerhebung (LSE) durch. Beide erheben bereits Daten zum Besch\u00e4ftigungsgrad, zu bezahlten und unbezahlten Arbeitsstunden (Haus- und Familienarbeit, Freiwilligenarbeit) und zum Erwerbseinkommen. Diese Daten k\u00f6nnen nach Geschlecht, Alter, Bildungsniveau und vielen anderen soziodemografischen Variablen aufgeschl\u00fcsselt werden. Gem\u00e4ss dem im Rahmen von der Nationalen Datenbewirtschaftung (NaDB) festgelegten Once-Only-Prinzip und um eine erneute Befragung zu vermeiden, k\u00f6nnen die SAKE-Daten und die LSE- Daten mit administrativen Daten, wie AHV-IV-beitragspflichtige Einkommen und AHV-IV-Renten verkn\u00fcpft werden und Sch\u00e4tzungen zur Auswirkung der Teilzeitarbeit auf die AHV gemacht werden. Aufgrund der Komplexit\u00e4t des Themas und weil es sich bei der LSE und der SAKE um Stichprobenerhebungen handelt, m\u00fcssten daf\u00fcr aber zuerst komplexe Modelle entwickelt werden. Solche und \u00e4hnliche Themen werden im Rahmen der Umsetzung der Motion SGK-N (21.3462 \u00abAuftrag f\u00fcr die n\u00e4chste AHV-Reform\u00bb) behandelt werden.</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1693353600000)\/","SubmittedBy":"Roduit Benjamin","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1765179622000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1765266050130)\/","SubmissionDate":"\/Date(1686873600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5121,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz"}}