{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233940,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233940,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3940","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Alternativen zur CO2-Bet\u00e4ubung. Auftrag des BLV umsetzen!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen zu pr\u00fcfen, wie die Erkenntnisse und Resultate aus den \"3R-Symposien\", insbesondere aus dem Symposium von 2020 zur Erforschung von Alternativen zur CO2-Bet\u00e4ubung, in die weitere F\u00f6rderung und Implementierung von humaneren Bet\u00e4ubungsmethoden einfliessen werden. Konkret sollen dabei die n\u00e4chsten Schritte in Bezug auf die Erforschung und F\u00f6rderung von Alternativen zu CO2 und die Strategie, wie aktuelle Erkenntnisse in der Praxis umgesetzt werden k\u00f6nnten, aufgezeigt werden.</p>","ReasonText":"<p>Im Tierschutzbericht von 2021 schreibt der Bund: \"Das Vorgehen f\u00fcr eine \"fachgerechte\" und damit angst- und schmerzfreie T\u00f6tung von Tieren ist gesetzlich geregelt. Die Methoden zur Bet\u00e4ubung und T\u00f6tung m\u00fcssen neben Aspekten des Tierschutzes auch die Arbeitssicherheit und Wirtschaftlichkeit ber\u00fccksichtigen. Eine der Methoden, die Begasung mit Kohlendioxid, wird weltweit bei sehr vielen Tieren angewendet und ist aus Sicht des Tierschutzes umstritten. Das BLV f\u00f6rdert deshalb die Suche nach schonenden Alternativen. CO2 reizt die Luftwege, wenn es in hohen Konzentrationen eingeatmet wird und l\u00f6st bei den betroffenen Tieren sehr rasch Schmerzen, Atemnot und Angst aus. Die Bewusstlosigkeit tritt je nach Tierart erst nach mehreren Sekunden oder sogar erst nach Minuten ein. Der Auftrag lautet somit: \u00dcberall, wo Tieren Schmerzen, Leiden und \u00c4ngste zugef\u00fcgt werden, muss der Bund danach streben, diese Belastungen aufzuheben oder wenigstens zu vermindern. Beim Bet\u00e4uben und T\u00f6ten von Tieren im Rahmen der Lebensmittelgewinnung und der Forschung mit Tieren sieht sich das BLV besonders in der Pflicht. Deshalb wurde die Optimierung von Methoden zum T\u00f6ten von Tieren - und somit die Suche nach Alternativen zu CO2 - zu einem Forschungsschwerpunkt im Bereich Tierschutz erkl\u00e4rt.\"</p><p>Diese Stossrichtung des Bundesrates ist sehr zu begr\u00fcssen. Auf der Webseite des Bundes und in den entsprechenden Forschungsberichten finden sich aber keine zusammenfassenden Resultate, Forschungsergebnisse oder eine Strategie, inwiefern beispielsweise Stickstoff, das in den vom Bund genannten Studien als schonende Alternative genannt wird, Eingang in die Praxis finden k\u00f6nnte. Auch wird nicht klar, was in Bezug auf die F\u00f6rderung von Alternativen und die konkrete Implementierung, die ja Ziel von Forschung und Austausch sein muss, geplant ist. Um den selbst auferlegten Auftrag wahrzunehmen, w\u00e4re es daher wichtig, eine Strategie und konkrete Schritte festzulegen, wie Erkenntnisse Eingang in die Praxis finden, damit die F\u00f6rderung von Alternativen auch umgesetzt werden kann und nicht graue Theorie bleibt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Seit 2018 werden regelm\u00e4ssig Symposien mit internationaler Beteiligung durchgef\u00fchrt zu den 3R-Prinzipien (Replace, Reduce, Refine, d.h. Ersatz und Reduktion von Tierversuchen sowie Verringerung der Belastungen f\u00fcr Versuchstiere). Diese beinhalteten Alternativen zur CO2-Euthanasie von Labortieren.</p><p>CO2 wird jedoch nicht nur bei Labortieren angewendet, sondern beispielsweise auch bei der Bet\u00e4ubung von Tieren vor der Schlachtung. Das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) ist Ende 2022 eine Zusammenarbeit mit der Universities Federation for Animal Welfare (UFAW) eingegangen, um bis 2027 drei weitere Symposien zum Thema T\u00f6tung von Tieren zu organisieren. F\u00fcr die Symposien w\u00e4hlt ein Expertengremium aktuelle Themen unabh\u00e4ngig der Tierart aus. Dank dieses Austausches mit internationalen Expertinnen und Experten erhofft man sich, L\u00f6sungen f\u00fcr m\u00f6glichst schonende T\u00f6tungsmethoden unabh\u00e4ngig der Tierart zu identifizieren und zu f\u00f6rdern.</p><p>Im Jahr 2021 wurde der Universit\u00e4t Z\u00fcrich der Forschungsauftrag \u00abDas Leben von Tieren humaner beenden\u00bb vergeben. Dabei werden m\u00f6gliche CO2-Alternativen zur Euthanasie von Labortieren erforscht, die weniger (oder kein) Leiden hervorrufen. Umfassende Ergebnisse sind im Jahr 2025 zu erwarten. Im Jahr 2027 ist beabsichtigt, dass erste Ergebnisse aus Projekten des Nationalen Forschungsprogramms 79 \u00abAdvancing 3R - Tiere, Forschung und Gesellschaft\u00bb (NFP 79) publiziert werden. Das NFP 79 hat zum Ziel, die 3R in allen Bereichen zu f\u00f6rdern.</p><p>Zuk\u00fcnftige Erkenntnisse werden in Fachinformationen des BLV f\u00fcr die kantonalen Vollzugbeh\u00f6rden und die Forschenden einfliessen und in Zusammenarbeit mit den Vollzugsorganen verbindlich umgesetzt. Das BLV sorgt f\u00fcr die Umsetzung der Fachinformationen im Rahmen seiner Aufgabe, den einheitlichen Vollzug zu f\u00f6rdern und in Weiterbildungen f\u00fcr Vollzugsorgane, Tierversuchskommissionen und Tierschutzbeauftragte. Im Rahmen der Oberaufsicht des BLV im Tierversuchsbereich wird auch die Umsetzung der Fachinformationen \u00fcberpr\u00fcft.</p><p>Die detaillierte Umsetzungsplanung und die Festlegung des Ressourcenbedarfes h\u00e4ngen von den konkreten Erkenntnissen ab, welche die laufenden Forschungsaktivit\u00e4ten liefern werden. Sie k\u00f6nnen somit erst erfolgen, wenn diese Erkenntnisse vorliegen.</p><p>Vor diesem Hintergrund w\u00fcrde ein Bericht zum aktuellen Zeitpunkt keinen Mehrwert bringen.</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1692748800000)\/","SubmittedBy":"Schneider Meret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1746624750000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1746624767427)\/","SubmissionDate":"\/Date(1686873600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5121,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}