{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233960,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233960,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3960","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Evaluation der Kooperationsprojekte im Bereich der Doktoratsausbildung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird im Rahmen der Evaluation der Projektgebundene Beitr\u00e4ge zur BFI-Botschaft 2021-2024 beauftragt zu pr\u00fcfen und Bericht zu erstatten, wie sich im Speziellen die Kooperationen zwischen FH und Universit\u00e4ren Hochschulen und Kooperationen zwischen FH und ausl\u00e4ndischen Hochschulen entwickelt haben, welche Projekte im Bereich Mobilit\u00e4tsf\u00f6rderung von Doktorierenden und Weiterentwicklung des 3. Zyklus (2021-2024) finanziell unterst\u00fctzt werden.</p><p>Dabei sollen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden: </p><p>- Wie funktionieren diese Kooperationen?</p><p>- Wie beteiligen sich die (Schweizer) Universit\u00e4ren Hochschulen?</p><p>- Handelt es sich bei den Kooperationen um gleichberechtigte Partnerschaften (betr. Betreuung und Beurteilung der Doktorierenden, Anerkennung und Sichtbarmachung aller Partner etc.)?</p><p>- Werden Personen mit einem Master von einer Fachhochschule zugelassen?</p><p>- Welche Fachbereiche von Fachhochschulen k\u00f6nnen mit den Kooperationen abgedeckt werden und welche nicht? Welche L\u00f6sungen gibt es f\u00fcr letztere?</p><p>- Gelten diese Kooperationen als Ersatz f\u00fcr einen nicht vorhandenen dritten Zyklus nach Bologna (Doktorat) auf Stufe der Fachhochschulen?</p><p></p><p>Eine Minderheit der Kommission (Keller Peter, Gafner, Haab, Huber, Umbricht Pieren) beantragt, das Postulat abzulehnen.</p>","ReasonText":"<p align=\"both\">Die Fachhochschulen sind wie die P\u00e4dagogischen Hochschulen, die Universit\u00e4ren Hochschulen oder die ETH gleichwertige, aber andersartige Hochschultypen der Schweiz. Seit der Einf\u00fchrung der Bologna-Reform verleihen Fachhochschulen die Titel \"Bachelor of Science\" respektive \"Bachelor of Arts\" (1. Stufe Bologna) sowie \"Master of Science\" und \"Master of Arts\" (2. Stufe Bologna). Die 3. Stufe nach Bologna (Doktorat, PhD) ist den Universit\u00e4ren Hochschulen und der ETH vorbehalten. Absolvent:innen von Fachhochschulen stehen vor grossen H\u00fcrden, wenn sie ein Doktoratsprogramm besuchen m\u00f6chten. Im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 wurde mittels \"projektgebundenen Beitr\u00e4gen\" erstmals vereinzelte Kooperationsprojekte von Fachhochschulen mit Universit\u00e4ten im In- und Ausland finanziell unterst\u00fctzt. Diese finanzielle Unterst\u00fctzung wurde f\u00fcr die BFI-Botschaft 2021-2024 fortgef\u00fchrt. Bei diesen Kooperationen forschen die Doktorierenden an der Fachhochschule. Das Promotionsrecht ist weiterhin bei den Universit\u00e4ten. Seit Inkrafttreten der \"Verordnung des Hochschulrates \u00fcber die Koordination der Lehre an den Schweizer Hochschulen\" Art. 10 ist zudem festgehalten, dass Fachhochschulabsolvent:innen zum Doktoratsstudium an Universit\u00e4ren Hochschulen zugelassen werden k\u00f6nnen. Jedoch werden dadurch nicht alle Fachbereiche der Fachhochschulen abgedeckt, weil die Disziplinen bzw. die spezialisierten Fachbereiche f\u00fcr Kooperationen an den Universit\u00e4ren Hochschulen fehlen. Nur sehr wenigen FH-Abolvent:innen wird die M\u00f6glichkeit geboten, ein Doktorat-Programm zu besuchen. Die Folge davon ist, dass die Fachhochschulen in der Schweiz den eigenen Lehrk\u00f6rper nur erschwert selber ausbilden k\u00f6nnen. Das f\u00fchrt zu einer Verw\u00e4sserung des einzigartigen Profils der Fachhochschulen, welches sich durch praxisorientierte Studieng\u00e4nge sowie anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auszeichnet. Die Fachhochschulen bilden unter dem Credo \"Aus der Praxis f\u00fcr die Praxis\" aus. Somit sollte gerade auch der Lehrk\u00f6rper prim\u00e4r aus Absolvent:innen von Fachhochschulen bestehen. Dazu ben\u00f6tigt man mehr Fachhochschulabsolvent:innen mit Doktoratsabschluss, welche jedoch aufgrund des fehlenden Promotionsrechts nur erschwert von den Fachhochschulen selber ausgebildet werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Meinung der Postulantin, wonach die F\u00f6rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses von Fachhochschulen (FH) und P\u00e4dagogischen Hochschulen (PH) ein wichtiges Anliegen ist. Der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) hat in der Verordnung \u00fcber die Koordination der Lehre an den Schweizer Hochschulen (SR&nbsp;414.205.1, Artikel&nbsp;4) aufgenommen, dass die universit\u00e4ren Hochschulen (UH) den FH und PH f\u00fcr die dritte Studienstufe partnerschaftlich Kooperationsm\u00f6glichkeiten anbieten. Die F\u00f6rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein priorit\u00e4rer Schwerpunkt in der strategischen Planung von swissuniversities und in der gesamtschweizerischen hochschulpolitischen Koordination der SHK f\u00fcr die laufende Periode 2021\u22122024. Im Rahmen der projektgebundenen Beitr\u00e4ge 2021\u22122024 wurde daher ein gesamtschweizerisches Kooperationsprogramm \u00abP-1 Mobilit\u00e4tsf\u00f6rderung von Doktorierenden und Weiterentwicklung des 3. Zyklus\u00bb genehmigt. Die Teilprojekte TP-2 und TP-3 dieses Programms f\u00f6rdern die Kooperationen der FH und PH mit den Schweizer UH oder mit ausl\u00e4ndischen Hochschulen. Die Kooperationen sollen einerseits Masterabsolvierenden von FH und PH erlauben, einen Doktortitel zu erlangen, und andererseits \u00fcber internationale Zusammenarbeit auch eine Doktoratsausbildung in Fachbereichen erm\u00f6glichen, die an Schweizer UH keine Verankerung haben. Das Programm \u00abP11-Pilotprogramme zur St\u00e4rkung des doppelten Kompetenzprofils beim FH- und PH-Nachwuchs\u00bb verfolgt zudem das Ziel, das doppelte Kompetenzprofil (Wissenschaft-Praxis) von FH- und PH-Mitarbeitenden zu f\u00f6rdern und zu st\u00e4rken.</p><p>Das SBFI pr\u00fcft bei allen Programmen im Rahmen der projektgebundenen Beitr\u00e4ge nach deren Abschluss die Wirkung der eingesetzten Bundesgelder (Verordnung zum Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz, SR&nbsp;414.201). F\u00fcr das Programm P-1 wird dies voraussichtlich 2025 der Fall sein. Angesichts der Wichtigkeit und der langfristig ausgelegten Zielsetzung der beiden Teilprojekte TP-2 und TP-3 des Programms P-1, werden diese bereits im Jahr 2023 von swissuniversities bzw. durch unabh\u00e4ngige Expertinnen und Experten einer Zwischenevaluation unterzogen.</p><p>Die von der Postulantin aufgeworfenen Fragen werden in die Zwischenevaluation von swissuniversities und in die Schlussevaluation des SBFI einfliessen. Dar\u00fcber hinaus ist geplant, dass der Hochschulrat im November 2023 die Frage der F\u00f6rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mittels projektgebundener Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Periode 2025\u22122028 diskutiert.</p><p>Aus all diesen Gr\u00fcnden erachtet der Bundesrat die Erarbeitung eines zus\u00e4tzlichen Evaluationsberichts als nicht zielf\u00fchrend.</p>","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1692748800000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":218,"BusinessStatusText":"Bericht in Erf\u00fcllung des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1781879329000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|32","Category":"IV","Modified":"\/Date(1781879342507)\/","SubmissionDate":"\/Date(1687478400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Bildung"}}