{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233983,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233983,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3983","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Glasfaseranschl\u00fcsse m\u00fcssen zeitnah in Betrieb genommen werden k\u00f6nnen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, sich als Eigner der Swisscom daf\u00fcr einzusetzen, dass bereits gebaute Glasfaseranschl\u00fcsse betroffener KMU endlich zeitnah in Betrieb genommen werden k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Im Dezember 2020 hat die Weko den Glasfaserausbau der Swisscom mit vorsorglichen Massnahmen gestoppt, da sie die Netzarchitektur mit nur einer Zuleitung von der Telefonzentrale bis zum Strassenschacht (Punkt-zu-Multi-Punkt-Anschl\u00fcsse, P2MP) f\u00fcr wettbewerbswidrig h\u00e4lt. Sie verlangt von der Swisscom Direktleitungen f\u00fcr jeden einzelnen Haushalt mittels Punkt-zu-Punkt Architektur (P2P), so dass Kundinnen und Kunden k\u00fcnftig auch Angebote von Konkurrenten der Swisscom w\u00e4hlen k\u00f6nnen. Gem\u00e4ss Medienberichten wehrt sich die Swisscom gegen diese teurere Variante, was dazu f\u00fchrt, dass viele Anschl\u00fcsse nun seit \u00fcber zwei Jahren blockiert sind. Zwar scheint der Druck auf die Swisscom von betroffenen Kundinnen und Kunden aufgrund der blockierten Anschl\u00fcsse sehr hoch zu sein, so dass sie gem\u00e4ss eigenen Angaben entschieden hat, k\u00fcnftig gr\u00f6sstenteils auf den Ausbau mittels Punkt-zu-Punkt Architektur zu setzen. Jedoch sind weiterhin gem\u00e4ss ihren Angaben ca. 400'000 bereits gebaute Anschl\u00fcsse (ohne Direktleitungen) durch den Prozess mit der Weko blockiert.</p><p>Davon sind schweizweit auch KMU betroffen, deren Liegenschaften \u00fcber einen Glasfaseranschluss verf\u00fcgen, dessen Inbetriebnahme jedoch aufgrund des Weko-Verfahrens blockiert ist.</p><p>Nach neuesten Medienberichten soll demn\u00e4chst nun endlich auch das Verfahren der Weko zu einem Ende kommen. Die Swisscom habe eine Verf\u00fcgung der Weko erhalten, auf die sie nun bis Mitte September 2023 reagieren m\u00fcsse. Sie kann aber diese noch weiter zeitlich verz\u00f6gern mit Antrag auf Fristverl\u00e4ngerung und \u00c4nderungsantr\u00e4gen. Parallel dazu hat die Swisscom immerhin teilweise damit begonnen, unabh\u00e4ngig vom Weko-Verfahren bereits gebaute Punkt-zu-Multi-Punkt- (P2MP)-Anschl\u00fcsse zu P2P umzubauen. Sie geht davon aus, dass bis 2025 rund die H\u00e4lfte der vom Vermarktungsstopp betroffen Anschl\u00fcsse umgebaut sind und vermarktet werden k\u00f6nnen.</p><p>Es kann nicht sein, dass KMU, die dringend auf die Glasfaseranschl\u00fcsse angewiesen sind, weiterhin nach dem Prinzip Hoffnung darauf warten m\u00fcssen, dass das Weko-Verfahren endlich beendet wird. Die bereits bestehenden Anschl\u00fcsse m\u00fcssen genutzt werden k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt;\"><span style=\"font-family:Arial;\">Gest&uuml;tzt auf Artikel 6 des Telekommunikationsunternehmungsgesetzes (TUG; SR 784.11) legt der Bundesrat f&uuml;r jeweils vier Jahre fest, welche strategischen Ziele der Bund als Hauptaktion&auml;r des Unternehmens erreichen will. Der Bundesrat erwartet von der Swisscom, dass sie f&uuml;r den Ausbau einer zukunftsgerichteten und zuverl&auml;ssigen Netz- und Informatikinfrastruktur sorgt und dass sie einen wesentlichen Beitrag zur Erschliessung aller Regionen der Schweiz mit Hochbreitbandinfrastruktur leistet. Dabei darf Swisscom auch Kooperationen mit anderen Unternehmen eingehen, wenn damit der Unternehmenswert nachhaltig gesichert wird.&nbsp;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt;\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore;\">&nbsp;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt;\"><span style=\"font-family:Arial;\">Die Swisscom hat ihre Netzausbaustrategie aufgrund des WEKO-Verfahrens angepasst und baut das Netz nach der rechtlich unbestrittenen Punkt-zu-Punkt-Architektur aus. Ziel der Swisscom ist es, bis Ende 2025 55 Prozent und bis 2030 75 Prozent der Wohnungen und Gesch&auml;fte mit Glasfasern zu erschliessen. Neben der Swisscom erschliessen auch andere Unternehmen Haushalte und KMU mit Glasfasern. Gleichzeitig zeigt der Bundesrat mit seinem Bericht &laquo;Hochbreitbandstrategie des Bundes&raquo; vom 28. Juni 2023 auf, wie ein schnelles Internet auch in Regionen realisiert werden kann, in denen sich ein Ausbau f&uuml;r die Branche nicht lohnt und daher kein marktgetriebener Netzausbau erfolgt. Damit die ganze Bev&ouml;lkerung und die Wirtschaft bestm&ouml;glich von der Digitalisierung profitieren k&ouml;nnen, soll mithilfe eines staatlichen F&ouml;rderprogramms eine m&ouml;glichst fl&auml;chendeckende Versorgung mit 1 Gbit/s angestrebt werden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:12pt;\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore;\">&nbsp;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt;\"><span style=\"font-family:Arial;\">Der Bundesrat erwartet von Swisscom aber auch, dass sie sich wettbewerbskonform verh&auml;lt und nach betriebswirtschaftlichen Grunds&auml;tzen gef&uuml;hrt wird. Die Swisscom muss daher aus einer betriebswirtschaftlichen Optik entscheiden, zu welchem Zeitpunkt sie die blockierten Anschl&uuml;sse umbauen und in Betrieb nehmen will.&nbsp;</span><a name=\"_Hlk129251238\"></a><a name=\"_Hlk119657624\"><span style=\"font-family:Arial;\">Der Bundesrat hat zwar grosses Verst&auml;ndnis f&uuml;r den &Auml;rger der betroffenen KMU. Er auferlegt sich jedoch grosse Zur&uuml;ckhaltung,&nbsp;</span></a><span style=\"font-family:Arial;\">der Swisscom operative Vorgaben zu machen.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1699401600000)\/","SubmittedBy":"Schneeberger Daniela","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1702997894000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1763100401577)\/","SubmissionDate":"\/Date(1694476800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Medien und Kommunikation"}}