{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20233992,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20233992,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.3992","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gefl\u00fcchtete und sp\u00e4t zugewanderte Personen im Lehrberuf","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Wie k\u00f6nnte der Bund die Kantone in der Bek\u00e4mpfung des Lehrpersonenmangels in der Volksschule unterst\u00fctzen?&nbsp;<br>2. Wie beurteilt der Bundesrat eine F\u00f6rderung von geeigneten Gefl\u00fcchteten und anderen sp\u00e4t Zugewanderten f\u00fcr den Lehrberuf?&nbsp;<br>3. Was gedenkt der Bund zu tun, damit die Anerkennung der Lehrdiplome aus dem Ausland vereinfacht wird (bzgl. L\u00e4nge der Verfahren, H\u00f6he der Kosten, Aufwand, Anforderungen an Dokumentation)?<br>4. Was gedenkt der Bund gemeinsam mit den Kantonen zu tun, um die Zulassung von geeigneten Gefl\u00fcchteten zur Ausbildung an PHs zu erleichtern (z.B. indem die sprachlichen Voraussetzungen zu Beginn des Studiums \u2013 nicht beim Abschluss \u2013 gesenkt werden)?&nbsp;<br>5. Was gedenkt der Bundesrat zu tun, um seine hochschulpolitische Koordinationsaufgabe im Bereich von Vorbereitungskursen und Begleitangeboten (Coaching, Mentoring, Austausch) f\u00fcr Gefl\u00fcchtete und andern sp\u00e4t Zugewanderten an PHs zu erf\u00fcllen?&nbsp;<br>6. Welche Integrationsprogramme an Hochschulen (ohne PHs) unterst\u00fctzt der Bund zurzeit (unter welchen Titeln)?&nbsp;<br>7. Ist der Bundesrat bereit, Programme im Rahmen der Integrationsf\u00f6rderung auch an P\u00e4dagogischen Hochschulen finanziell zu unterst\u00fctzen?</p>","ReasonText":"<p>Der Mangel an Lehrpersonen in der Volksschule ist eklatant. Gem\u00e4ss Bericht des BFS werden bis 2031 auf der Primarstufe in der Schweiz j\u00e4hrlich rund 1000 neue Lehrpersonen fehlen. Unter den Gefl\u00fcchteten und anderen sp\u00e4t Zugewanderten gibt es eine gr\u00f6ssere Zahl von Personen mit Ausbildungen und Erfahrungen im Lehrberuf in ihren Herkunftsl\u00e4ndern; das zeigt sich aktuell bspw. bei Ukrainer*innen. Zudem gibt es unter ihnen viele motivierte, gut vorgebildete und geeignete Personen, die sich zu Lehrpersonen ausbilden m\u00f6chten. Um diese Potenziale zu nutzen, ist es notwendig, H\u00fcrden in der Diplomanerkennung und beim Zugang zur Ausbildung an P\u00e4dagogischen Hochschulen abzubauen.</p><p>Gem\u00e4ss HFKG (SR 414.20) ist der Bund \u2013 in Zusammenarbeit mit der EDK und swiss universities (Kammer PH) \u2013 u.a. f\u00fcr Koordination und Zulassung zust\u00e4ndig. Zudem f\u00f6rdert das SEM im Rahmen der Integrationsagenda und gem\u00e4ss AIG F\u00f6rderprojekte auch an Hochschulen. Damit ist der Bund mitverantwortlich f\u00fcr kreative L\u00f6sungen, die mithelfen, den Lehrpersonenmangel zu beheben. Angesichts der grossen soziokulturellen Vielfalt der Sch\u00fcler*innen w\u00e4re es ein enormer Vorteil, wenn vermehrt Personen mit Migrationsgeschichte als Lehrpersonen mitarbeiten w\u00fcrden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11.5pt\"><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">1. Die obligatorische Schule und die Ausbildung von Lehrpersonen f\u00fcr die obligatorische Schule an P\u00e4dagogischen Hochschulen (PH) fallen in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. Der Bund hat bei der Zulassung von Studierenden an PH und deren Bedingungen keine Kompetenzen. Die Analyse des Lehrkr\u00e4ftemangels ist eine komplexe Angelegenheit. Der \u00abBildungsbericht Schweiz 2023\u00bb er\u00f6rtert die Thematik im Zusammenhang mit den Perspektiven zur Entwicklung der Anzahl Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Untersuchungen des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS) befassen sich ihrerseits mit dem Verbleib der Lehrkr\u00e4fte an der obligatorischen Schule und den \u00abSzenarien 2022-2031 f\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte der obligatorischen Schule\u00bb. Die statistischen Daten zu diesen Arbeiten, die auch nach Kanton verf\u00fcgbar sind, werden alle zwei Jahre aktualisiert.</span><br /><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">2. Die F\u00f6rderung der Erstintegration von Personen aus dem Asylbereich erfolgt \u00fcber eine individuelle Potenzialabkl\u00e4rung und eine Fallf\u00fchrung, die die betroffenen Personen bis zur Erlangung ihrer Ausbildungs- und Arbeitsmarktf\u00e4higkeit begleitet (Integrationsagenda Schweiz). F\u00fcr motivierte und geeignete Personen ist eine Vorbereitung auf eine Ausbildung an einer PH oder eine andere Qualifizierung zum Lehrberuf m\u00f6glich.</span><br /><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">3. Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Anerkennung ausl\u00e4ndischer Lehrdiplome. Diese</span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt; background-color:#ffffff\"> ist ein wichtiges Element der Gewinnung von Fachkr\u00e4ften, nicht nur beim Lehrberuf. Die EDK ist bestrebt, mit einem leistungsf\u00e4higen Verfahren den Zugang von zugewanderten Menschen zu diesem Bereich sicherzustellen. Das Diplomanerkennungsverfahren muss aber verfassungsrechtlichen Grunds\u00e4tzen gen\u00fcgen und rechtsgleich ausgestaltet sein. In diesem Zusammenhang werden Kriterien, Dauer und Kosten des Verfahrens regelm\u00e4ssig \u00fcberpr\u00fcft. Ein Geb\u00fchrenerlass ist in H\u00e4rtef\u00e4llen m\u00f6glich.</span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\"> </span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt; background-color:#ffffff\">Die EDK stellt auf ihrer Website (</span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">www.edk.ch</span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt; background-color:#ffffff\"> &gt; Themen &gt; Diplomanerkennung) spezifische Informationen zur Verf\u00fcgung. </span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">Die Anerkennung eines Diploms </span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt; background-color:#ffffff\">kann gegebenenfalls an Ausgleichsmassnahmen gebunden werden. Eine Erleichterung der Diplomanerkennung f\u00fcr eine spezifische Gruppe von Personen kann aber aus Gr\u00fcnden der Rechtsgleichheit nicht erfolgen.</span><br /><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">4./5. Der Bund hat im Bereich der Vorbereitung auf die Zulassung zum Hochschulstudium keine Koordinationskompetenz. Der Entscheid \u00fcber die Zulassung liegt in der Schweiz bei den autonomen Hochschulen selbst. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst und haben Massnahmen ergriffen, um der besonderen Situation von Fl\u00fcchtlingen gerecht zu werden. Die von den Hochschulen, inklusive PH, eingef\u00fchrten Unterst\u00fctzungsmassnahmen sind vielf\u00e4ltig und umfassen je nach Hochschule Sprachkurse, Mentoring-Programme, spezifische Vorbereitungsprojekte f\u00fcr Gefl\u00fcchtete, psychologische Unterst\u00fctzung usw. Die Hochschulen haben zudem entschieden, das Abkl\u00e4rungsverfahren betreffend undokumentierter Kompetenzen und erforderlicher Sprachkenntnisse individuell zu \u00fcberpr\u00fcfen.</span><br /><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">6./7.</span><span style=\"font-family:Helvetica; background-color:#ffffff\"> </span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">Die Integrationsf\u00f6rderung erfolgt in erster Linie in den bestehenden Strukturen auf Ebene des Bundes, der Kantone und der Gemeinden gem\u00e4ss der jeweiligen Zust\u00e4ndigkeit (Art. 54 Ausl\u00e4nder- und Intergrationsgesetz, AIG, SR 142.20).</span><span style=\"font-family:Helvetica; background-color:#ffffff\"> D</span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">ie Integrationsf\u00f6rderung an Hochschulen ist durch diese selber umzusetzen und zu finanzieren. Der Bund kann allenfalls befristete Anschubfinanzierungen f\u00fcr innovative Pilotprojekte nach Artikel 58 Absatz 3 AIG leisten. Diese erg\u00e4nzen die Beitr\u00e4ge der Bildungsakteure. Die Hochschulen haben verschiedene Projekte lanciert, um den Zugang f\u00fcr Gefl\u00fcchtete zu erleichtern. Der Bund hat einige dieser Vorhaben befristet unterst\u00fctzt, beispielsweise das Pilotprojekt \u00abHorizon acad\u00e9mique\u00bb an der Universit\u00e4t Genf oder das laufende Pilotprojekt \u00abStart! Studium\u00bb der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1700006400000)\/","SubmittedBy":"Prelicz-Huber Katharina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758876473000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1763100083180)\/","SubmissionDate":"\/Date(1694563200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Migration"}}