{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234055,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234055,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4055","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Besteuerung nach dem Aufwand. Keine weitere Schw\u00e4chung der Randregionen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Besteuerung nach dem Aufwand hat in der Schweiz eine lange Tradition und ist ein Beispiel f\u00fcr einen effizienten F\u00f6deralismus. Sie wurde erstmals 1862 im Kanton Waadt eingef\u00fchrt und 1938 auf Bundesebene best\u00e4tigt. Die Kantone haben sie immer unterschiedlich genutzt. W\u00e4hrend die Aufwandbesteuerung in Z\u00fcrich und den beiden Basel 2009 abgeschafft wurde, erm\u00f6glicht sie Regionen mit geringem Potenzial, sich einen Vorteil im schweizerischen Steuerwettbewerb zu verschaffen.</p><p>Dennoch steht es derzeit nicht gut um dieses Steuerinstrument. Seit den \u00c4nderungen der Bundesgesetze, die 2016 und 2021 in Kraft traten, sind die Steuereinnahmen gestiegen. Die Zahl der nach dem Aufwand besteuerten Personen ging jedoch stark zur\u00fcck \u2012 von 5634 auf 4231 Personen. Dies war vor allem in Regionen der Fall, die schon nicht besonders attraktiv sind (Beobachter vom 7. Juli 2022: \u00abWo sind die reichen Ausl\u00e4nder hin?\u00bb).</p><p>Dies ist ein schlechtes Zeichen f\u00fcr die Schweiz, zumal die Attraktivit\u00e4t nicht mehr so hoch ist und sich f\u00fcr die Gemeinden ein Konzentrationsrisiko ergibt, ohne dass sie von sich aus etwas dagegen unternehmen k\u00f6nnen. Letztendlich generieren nach dem Aufwand besteuerte Personen nicht nur Steuern, sie schaffen auch einen nachhaltigen Mehrwert und sind somit wichtige wirtschaftliche Akteurinnen und Akteure in ihren Wohngemeinden.</p><p>Derzeit sind jedoch keine Daten der betroffenen Kantone und Gemeinden verf\u00fcgbar, die eine genaue Einsch\u00e4tzung der Situation erm\u00f6glichen w\u00fcrden. Deshalb bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Wie wichtig sind die nach dem Aufwand besteuerten Personen f\u00fcr die Gemeinden in den Bergkantonen heute?</li><li>Warum sinkt die Zahl der Personen, die nach dem Aufwand besteuert werden?</li><li>Was tut der Bundesrat, um dieser Abnahme entgegenzuwirken? Was k\u00f6nnte unternommen werden?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Wie der Bundesrat bereits in Beantwortung der Frage 23.7635 festgehalten hat, verf\u00fcgt der Bund \u00fcber keine Informationen seitens der Kantone betreffend allf\u00e4llige Wohnsitzwechsel von aufwandbesteuerten Personen ins Ausland. Eine Abnahme der Anzahl Aufwandbesteuerten bedeutet jedenfalls nicht zwingend, dass diese Personen die Schweiz verlassen haben.</span><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:spaces\">&#xa0; </span><span style=\"font-family:Arial\">So werden im erw\u00e4hnten Artikel vom 7. Juli 2022 die Walliser Beh\u00f6rden mit der Aussage zitiert, dass rund zwei Drittel der zuvor Aufwandbesteuerten in die ordentliche Besteuerung gewechselt h\u00e4tten und weiterhin im Wallis wohnten. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><ol type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:33.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Zur volkswirtschaftlichen Bedeutung sind aufgrund fehlender Daten keine genauen Aussagen m\u00f6glich. Zur fiskalischen Bedeutung liegen auf Ebene Bund Daten vor, welche bereits f\u00fcr die Beantwortung der Frage 23.7635 Farinelli herangezogen wurden. Die Statistik der Eidgen\u00f6ssischen Steuerverwaltung erfasst die Anzahl nach dem Aufwand besteuerter Personen, deren steuerbares Einkommen sowie den daraus auf Bundesebene generierten Steuerertrag. Demnach hat die Anzahl nach dem Aufwand besteuerter Personen seit Ende 2018 zwar von 4491 Personen auf 3826 Personen per Ende 2020 abgenommen, der Ertrag bei der direkten Bundessteuer blieb jedoch mit rund 233 Millionen Franken stabil. Gem\u00e4ss der letzten Auswertung der Besteuerung nach dem Aufwand f\u00fcr das Jahr 2018 durch die Konferenz der Kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren und der Daten \u00fcber die Fiskaleinnahmen aus der Finanzstatistik der Eidgen\u00f6ssischen Finanzverwaltung </span><span style=\"-aw-import:spaces\">&#xa0;</span><span>entsprachen die Einnahmen aus der Besteuerung nach dem Aufwand in den Gebirgskantonen folgendem Anteil am Total ihrer Fiskaleinnahmen (ohne Kantonsanteil an der Bundessteuer): TI 3,11</span><span>&#xa0;</span><span>%; VS 2,43</span><span>&#xa0;</span><span>%; GR 2,40</span><span>&#xa0;</span><span>%; OW 2,04</span><span>&#xa0;</span><span>%; AI 1,36</span><span>&#xa0;</span><span>%; NW 1,33 %; UR 1,25 %; GL 0,10 %. Bei den Nicht-Gebirgskantonen \u00fcberstieg der Anteil nur in den Kantonen VD mit 1,60</span><span>&#xa0;</span><span>%, GE mit 1,39</span><span>&#xa0;</span><span>%, ZG mit 1,24</span><span>&#xa0;</span><span>% und SZ mit 1,03</span><span>&#xa0;</span><span>% die Marke von einem Prozent.</span></li><li style=\"margin-left:33.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Daf\u00fcr gibt es viele m\u00f6gliche Gr\u00fcnde. Unter anderem wurde diese Art der Besteuerung in verschiedenen Kantonen abgeschafft, n\u00e4mlich im Jahr 2010 in Z\u00fcrich, 2012 in SH und AR sowie 2014 in BS und BL. Ausserdem wurden die Voraussetzungen im Bundesgesetz \u00fcber die direkte Bundessteuer (DBG) und im Steuerharmonisierungsgesetz (StHG) zuletzt versch\u00e4rft, um die Akzeptanz dieser Art der Besteuerung zu verbessern. Diese Versch\u00e4rfungen gelten f\u00fcr bereits davor ans\u00e4ssige Aufwandbesteuerte erst seit 2021. Die Anzahl der von den Kantonen gemeldeten Aufwandbesteuerten nimmt in den meisten Kantonen allerdings bereits seit f\u00fcnf bis zehn Jahren ab. Die Kantone UR, OW, ZG und AG haben von 2009 bis 2020 hingegen Zunahmen verzeichnet. Die Angaben der Kantone f\u00fcr die Jahre 2021 und 2022 liegen dem Bund noch nicht vor.</span></li><li style=\"margin-left:33.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Der Bundesrat betrachtet die gesetzlichen Rahmenbedingungen in StHG und DBG nach den letzten Revisionen als sachgerecht und sieht hier keinen Handlungsbedarf (vgl. auch Interpellation 23.4117). </span></li></ol></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1700611200000)\/","SubmittedBy":"Nantermod Philippe","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1703240294000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|2446","Category":null,"Modified":"\/Date(1763100077313)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695686400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Steuer"}}