{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234118,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234118,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4118","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Effizienz und Sicherheit der Patientinnen, Patienten und des Personals bei Klinikinformationssystemen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p><span style=\"color:black;\">Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat zur weit verbreiteten Nutzung von Klinikinformationssystemen (KIS) gef\u00fchrt.&nbsp;</span>Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz hat erstmals schweizweit in einer Studie die Effizienz und Fehleranf\u00e4lligkeit von zwei in der Schweiz g\u00e4ngigen KIS untersucht. Die Studie zeigt, dass mit unsachgem\u00e4ss konzipierten, implementierten und angewendeten KIS deren Potenzial nicht ausgesch\u00f6pft werden kann. Das hat nicht nur einen hohen administrativen Zusatzaufwand zur Folge, sondern es treten geh\u00e4uft vermeidbare Fehler auf. Diese wiederum f\u00fchren zur Sch\u00e4digung von Patient:innen und k\u00f6nnen zu Ineffizienz, Frustration, Burnout und sogar zu Second Victim beim Gesundheitspersonal f\u00fchren.&nbsp;</p><p>Insgesamt zeigen verschiedene Studien eindr\u00fccklich, dass bei den KIS ein hoher Ressourcenbedarf und -verschleiss und durch ihre hohe Fehleranf\u00e4lligkeit ein sehr grosses Risiko f\u00fcr die<span style=\"color:black;\"> Sicherheit der Patient:innen und des Personals darstellt.&nbsp;</span></p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie die gesetzlichen Grundlagen insbesondere von Artikel&nbsp;58 KVG verbindlich umgesetzt werden k\u00f6nnen.</p><ol><li>Wie k\u00f6nnen die Leistungserbringer im Gesundheitswesen fl\u00e4chendeckend verpflichtet werden, KIS zu betreiben, die sachgem\u00e4ss konzipiert und implementiert sind und wirksam angewendet werden k\u00f6nnen? Welche M\u00f6glichkeiten der Verpflichtung gibt es die empfohlenen Massnahmen zur Fehlervermeidung verbindlich umzusetzen?</li><li>Wie k\u00f6nnen sie in Bezug auf die Erf\u00fcllung der Vorgaben \u00fcberwacht und n\u00f6tigenfalls Unterlassungen sanktioniert werden?</li><li>Welche Stakeholder sollen zur L\u00f6sung des Problems beigezogen werden, wo und in welcher Form m\u00fcssen diese zusammenarbeiten, f\u00fcr die Optimierung der Effizienz und Sicherheit der KIS?</li><li>Der Bundesrat soll aufzeigen,&nbsp;<ol style=\"list-style-type:lower-alpha;\"><li>wie der in der Schweiz herrschende Mangel an Richtlinien oder Standards f\u00fcr Testungen des Systemdesigns im Rahmen der Entwicklung und Implementierung von KIS beheben kann.</li><li>wo die Zusammenarbeit bereits optimal funktioniert und der ausgewiesene Mehrnutzen f\u00fcr die Sicherheit der Patient:innen und des Personals als Vorbild f\u00fcr die gesamte Gesundheitsversorgung dienen kann.</li></ol></li><li>Der Bundesrat soll pr\u00fcfen, ob f\u00fcr die Ziele die gesetzlichen Bestimmungen gen\u00fcgen, ob sie zu erg\u00e4nzen sind oder ob die Ziele auf dem Verordnungsweg verbindlicher umgesetzt werden k\u00f6nnen.&nbsp;</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">In den aktuellen Vierjahreszielen zur Qualit\u00e4tsentwicklung legt der Bundesrat fest, dass die Leistungserbringer eine operative Umsetzungs-Infrastruktur f\u00fcr die Qualit\u00e4tsentwicklung implementieren, welche sie weiterentwickeln. Zur Realisierung seiner Ziele hat der Bundesrat die Eidgen\u00f6ssische Qualit\u00e4tskommission (EQK) eingesetzt. Die Verb\u00e4nde der Leistungserbringer und Versicherer (Vertragspartner) haben in den vorgesehenen Qualit\u00e4tsvertr\u00e4gen</span><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:spaces\">&#xa0; </span><span style=\"font-family:Arial\">erstens die konkreten Anforderungen an ein geeignetes Qualit\u00e4tsmanagementsystem (QMS) zu regeln und zweitens die Sanktionen bei Verletzungen des Vertrags festzulegen. Mit einem geeigneten QMS k\u00f6nnen die Leistungserbringer ihre internen Prozesse sowie die zugrunde liegenden Klinikinformationssysteme (KIS) kontinuierlich verbessern. </span><span style=\"font-family:Arial; color:#1f1f1f; background-color:#ffffff\">Fehlervermeidung und Effizienzsteigerung sind zwei wichtige Ziele eines geeigneten QMS. Das QMS dient z.B. dazu, die in der Studie erw\u00e4hnten Probleme der Ineffizienz sowie Anwenderunfreundlichkeit durch geeignete Methoden und standardisierte Prozesse zu beheben. </span><span style=\"font-family:Arial\">Die Vertragspartner haben die Aufgabe, die Einhaltung der Vorgaben zu \u00fcberpr\u00fcfen. Bezugnehmend auf die erw\u00e4hnte Studie kann zudem die EQK Empfehlungen zur Verbesserung des KIS abgeben.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">In Bezug auf die fehlenden nationalen Standards f\u00fcr KIS ist zudem festzuhalten, dass der Bundesrat das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) beauftragt hat, ihm bis Ende 2023 ein Programm zur F\u00f6rderung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen (DigiSant\u00e9) zu unterbreiten. Eine zentrale Zielsetzung des Programms ist die Standardisierung, wobei der sichere und interoperable Datenaustausch (z. B. Identifikatoren) zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens im Vordergrund steht. Im Rahmen von DigiSant\u00e9 hat die vom EDI initiierte Fachgruppe Datenmanagement im Gesundheitswesen das Ziel Standards f\u00fcr das Gesundheitswesen zu entwickeln, zu pflegen und als nationale Empfehlungen zur Implementierung in den jeweiligen Zust\u00e4ndigkeitsbereichen zu publizieren. Der Erfolg dieser Massnahmen wird jedoch davon abh\u00e4ngen, ob die Akteure die entwickelten L\u00f6sungen und Standards dann auch tats\u00e4chlich nutzen und implementieren. </span><span style=\"font-family:Arial; color:#1f1f1f; background-color:#ffffff\">Die EQK ist im Kontakt mit der Fachgruppe Datenmanagement im Gesundheitswesen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die geltenden gesetzlichen Bestimmungen stellen den Akteuren damit bereits ein umfassendes Instrumentarium zur Verf\u00fcgung, um dem Anliegen des Postulats Rechnung zu tragen. </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1700611200000)\/","SubmittedBy":"Wyss Sarah","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1746625433000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763099476937)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695859200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}