{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234140,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234140,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4140","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"L\u00fccken schliessen in der Versorgungskette der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, gemeinsam mit den Kantonen, eine Auslegeordnung zu erstellen, in welcher aufgezeigt wird, welche gesetzlichen Grundlagen auf Bundesebene (in den verschiedenen Sektoralpolitiken Gesundheit, Sozial- und Bildungspolitik) bereits bestehen, um die gesunde psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu f\u00f6rdern.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Zudem soll der Bundesrat aufzeigen, welche gesetzlichen L\u00fccken auf Bundesebene geschlossen und allenfalls tarifliche Anreize geschaffen werden m\u00fcssten, damit die psychosoziale und gesundheitliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen schweizweit gew\u00e4hrleistet wird und die dauerhafte Finanzierung der Pr\u00e4ventions- und Unterst\u00fctzungsangebote bei psychischen Belastungssituationen k\u00fcnftig sichergestellt werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Krisen \u00fcberlappen sich und treffen Kinder und Jugendliche in einer besonders verletzlichen Lebensphase. Die junge Generation ist konfrontiert mit einer Multikrise, die sie in ihrem Heranwachsen herausfordert. Egal ob Schulsozialarbeit, die Angebote von Pro Juventute, in der Schulpsychologie oder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie: S\u00e4mtliche Stellen, die mit Kindern und Jugendlichen zusammen arbeiten sind stark gefordert. Studien und Zahlen aller Beratungsangebote in Bezug auf die psychosoziale Betreuung der Kinder und Jugendlichen zeigen, dass Kinder und Jugendliche psychisch stark belastet sind und sich \u00c4ngste und Depressionen verst\u00e4rken. Die Zahlen sind alarmierend, gem\u00e4ss neuster Studie leiden 10-20% der Kinder und Jugendlichen unter psychischen Erkrankungen, Suizidberatungen von Pro Juventute bei der Telefonnummer147 haben sich seit der Corona-Pandemie verdoppelt (7-8 Beratungen pro Tag!). Kliniken in Bern und Z\u00fcrich haben 2021 \u00fcber 50 Prozent suizidale Minderj\u00e4hrige auf den Notfallstationen als im Vorjahr.</p><p>Krisen treffen Kinder und Jugendliche in einer vulnerablen Lebensphase, in der verschiedene Ver\u00e4nderungen stattfinden. Zudem treffen sie auf eine Krise in der Versorgungskette. Im Vergleich zu fr\u00fcheren Krisenzeiten ist zudem die aktuelle Multikrise aufgrund der sozialen Medien omnipr\u00e4sent. Die Multikrise trifft auf ein \u00fcberlastetes Versorgungssystem. Kinder und Jugendliche warten lange auf ambulante Gespr\u00e4chsm\u00f6glichkeit oder einen Behandlungsplatz.</p><p>Die gestiegene psychische Belastung von jungen Menschen zeigt sich auch in verst\u00e4rkten Absenzen am Arbeitsplatz und dem fr\u00fchzeitigen Abbruch von Ausbildungen gerade j\u00fcngerer Personen. Eine Investition in die gesunde psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist deshalb auch eine Investition in die Zukunft, Gesundheit und auch Volkswirtschaft.</p><p>Zudem soll gepr\u00fcft werden, welche Grundlage wir mit<span style=\"color:black;\"> der Annahme der Volksinitiative Kinder ohne Tabak geschaffen haben. Ein Teil der Initiative war n\u00e4mlich der F\u00f6rderung der Gesundheit gewidmet (Art. 41 Abs 1 Lit.g:1 Bund und Kantone setzen sich in Erg\u00e4nzung zu pers\u00f6nlicher Verantwortung und privater Initiative daf\u00fcr ein, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu selbstst\u00e4ndigen und sozial verantwortlichen Personen gef\u00f6rdert und in ihrer sozialen, kulturellen und politischen Integration unterst\u00fctzt werden sowie ihre Gesundheit gef\u00f6rdert wird).</span></p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat erachtet die Zunahme der Belastung bei einem Teil der jungen Bev\u00f6lkerung in der Schweiz als besorgniserregend. Diese negative Entwicklung \u2013 insbesondere bei M\u00e4dchen und jungen Frauen \u2013 hat sich bereits vor der Pandemie abgezeichnet und ist seit der Pandemie noch deutlicher ausgepr\u00e4gt. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Dennoch beantragt der Bundesrat, das vorliegende Postulat zur Ablehnung. Dies aus folgenden Gr\u00fcnden:</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat wird im ersten Quartal 2024 den Postulatsbericht in Erf\u00fcllung der Postulate Hurni 21.3234 \u00abWie steht es um den psychischen Gesundheitszustand der Schweizerinnen und Schweizer\u00bb und 21.3457 WBK-N \u00abPsychische Gesundheit unserer Jugend st\u00e4rken\u00bb verabschieden. Der Fokus des Berichtes liegt, wie in der Antwort auf die Frage Locher Benguerel 23.7651 ausgef\u00fchrt, auf der St\u00e4rkung der psychischen Gesundheit in der Bew\u00e4ltigung von Krisen. Der Bericht wird aber auch die St\u00e4rkung der psychischen Gesundheit im Allgemeinen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, aufgreifen. Ebenfalls thematisiert der Bericht Aspekte und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Tarifierung in der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Sicherstellung der Finanzierung von Pr\u00e4ventions- und Unterst\u00fctzungsangeboten bei psychischen Belastungssituationen wird bereits in der Motion 21.3264 Clivaz \u00abF\u00fcr eine dauerhafte Finanzierung von Organisationen von gesamtschweizerischer Bedeutung in den Bereichen psychische Gesundheit und Suzid- und Gewaltpr\u00e4vention\u00bb gefordert. Diese wurde im Nationalrat am 1. M\u00e4rz 2023 angenommen und ist momentan in der Diskussion im Zweitrat. Die \u00dcberweisung eines weiteren Postulatsberichts zu diesem Zeitpunkt k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass die bereits laufenden Arbeiten eine Verz\u00f6gerung erfahren. Der Bundesrat erachtet es daher als sinnvoll, den genannten Postulatsbericht wie auch die Ergebnisse im Zusammenhang mit der Motion 21.3264 Clivaz abzuwarten. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Ebenfalls zu erw\u00e4hnen ist der Nationale Gesundheitsbericht des Obsan, der 2025 zum Thema psychische Gesundheit erscheint. In diesem Bericht werden Aspekte der Gesundheitsversorgung \u2013 auch von Kindern und Jugendlichen </span><span style=\"font-family:Arial\">&#xad;</span><span style=\"font-family:Arial\">\u2013 untersucht. Der Nationale Gesundheitsbericht wird auch Massnahmenvorschl\u00e4ge enthalten. </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1700006400000)\/","SubmittedBy":"Locher Benguerel Sandra","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1746625579000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763099423103)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695859200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}