{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234152,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234152,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4152","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Weiterbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke erm\u00f6glichen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in einem Bericht aufzuzeigen,&nbsp;</p><ol><li>welche regulatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen geschaffen werden m\u00fcssten, um den Erhalt der bestehenden Kernkraftwerke f\u00fcr einen Langzeitbetrieb zu erm\u00f6glichen und gleichzeitig die Sicherheit dieser Anlagen zu gew\u00e4hrleisten.</li><li>Dabei soll er in verschiedenen Optionen aufzeigen, wie unter anderem die Kostenstruktur der Betreiber entlastet oder zus\u00e4tzliche finanzielle Anreize f\u00fcr Tiefpreisphasen (z.B. Entgelt f\u00fcr Produktion von gesicherter Winterenergie) geschaffen werden k\u00f6nnen.</li><li>Dar\u00fcber hinaus soll er darstellen, welche regulatorischen Rahmenbedingungen geschaffen werden m\u00fcssen, um den Austausch von Kernkomponenten eines Kernkraftwerks (z. B. Ersatz des Reaktordruckbeh\u00e4lters) zu erm\u00f6glichen.</li><li>Der Bericht soll zudem aufzeigen, wie sich der Strommix (Import, Export, inl\u00e4ndische und ausl\u00e4ndische Produktionsarten) in der Schweiz entwickeln wird und wie viele Produktionskapazit\u00e4ten an erneuerbaren Energien (insbesondere f\u00fcr die Wintermonate) bis 2030 aufgebaut werden m\u00fcssen, damit ohne Risiko f\u00fcr die Versorgungssicherheit bestehende Kernkraftwerke ausser Betrieb genommen werden k\u00f6nnen. Dabei soll auch der Neubau von Kernkraftwerken ein m\u00f6gliches Szenario sein, falls der Ausbau anderer emissionsarmer Kapazit\u00e4ten zu langsam vorankommt.</li></ol>","ReasonText":"<p>Die Energiestrategie 2050 wurde unter falschen Annahmen erstellt und ist daher nicht geeignet, die k\u00fcnftige Stromversorgung sicherzustellen. Der zus\u00e4tzliche Strombedarf wurde negiert und etwaige Sparmassnahmen wurden stark \u00fcbersch\u00e4tzt. Die&nbsp;Energiestrategie&nbsp;setzte auf neue Gaskraftwerke, damit auf fossile Importe, und sp\u00e4ter nur noch auf Stromimporte. Es ist deshalb unabdingbar, dass die Schweiz ihre bestehenden Kernkraftwerke nicht abschaltet, sondern solange weiterbetreibt, wie sie sicher und n\u00f6tig sind.&nbsp;</p><p>Die Kernenergie hat im heutigen Schweizer Strommix einen zentralen Anteil von 36 Prozent (Jahr 2022) und leistet insbesondere in den kritischen Wintermonaten einen essentiellen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Obwohl das geltende Kernenergiegesetz keine Laufzeitbeschr\u00e4nkung vorsieht, ist der Betrieb der bestehenden Kernkraftwerke aus anderen Gr\u00fcnden zeitlich begrenzt.</p><p>Aus Sicht der Betreiber sind die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit der Anlage die wichtigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr den Weiterbetrieb. Letzterer war der Grund f\u00fcr die Ausserbetriebnahme des KKW M\u00fchleberg. Mit einer technisch machbaren Betriebsdauer von \u00fcber 50 bis 60 Jahren sind Investitionen in die Sicherheit unabdingbar. Dabei ist auch zu ber\u00fccksichtigen, wie sich die Sicherheitsanforderungen weltweit entwickeln werden. Damit vor diesem Hintergrund nicht kurzfristige betriebswirtschaftliche Argumente f\u00fcr die Stilllegung der bestehenden Kernkraftwerke ausschlaggebend sind, m\u00fcssen jetzt die Voraussetzungen f\u00fcr einen sicheren Langzeitbetrieb geschaffen werden. Dabei kommt auch der Austauschbarkeit von wichtigen Kernkomponenten eine zentrale Bedeutung zu.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Mit dem vorliegenden Postulat wird der Bundesrat beauftragt, einen Bericht \u00fcber jene Massnahmen zu verfassen, die erforderlich sind, damit der sichere Langzeitbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke erm\u00f6glicht wird. Der Postulant w\u00fcnscht, dass der Bundesrat auch den Neubau von Kernkraftwerken als m\u00f6gliches Szenario ber\u00fccksichtigt (Punkt 4 des Postulats). Die Annahme des Postulats stellt kein Pr\u00e4judiz f\u00fcr die Aufhebung des Neubauverbots von Kernkraftwerken dar. Die Ber\u00fccksichtigung des Szenarios erm\u00f6glicht aber, dass in voller Kenntnis der Sachlage Entscheide getroffen werden k\u00f6nnen. Der Bundesrat h\u00e4lt zudem fest, dass eine allf\u00e4llige Nachr\u00fcstung von Kernkraftwerken den allgemeinen Haushalt des Bundes nicht belasten darf.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":44,"FederalCouncilProposalText":"Annahme","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1700611200000)\/","SubmittedBy":"Burkart Thierry","BusinessStatus":204,"BusinessStatusText":"Zugewiesen an die behandelnde Kommission","BusinessStatusDate":"\/Date(1782212423000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1782471635647)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695859200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Energie"}}