{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234156,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234156,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4156","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Bildungsinhalte zu Pflege von Kindern und Jugendlichen sicherstellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Vorschlag von gesetzlichen Grundlagen zu unterbreiten, damit die Ausbildung von spezifischen Inhalten der p\u00e4diatrischen Pflege in allen Rahmenlehrpl\u00e4nen und Bildungsverordnungen (H\u00f6here Fachschule, Fachhochschule, Masterabschluss in Advanced Practice Nursing) sichergestellt wird.</p>","ReasonText":"<p>Seit dem Inkrafttreten der Bildungssystematik f\u00fcr Pflegeberufe 2002 werden in der Schweiz nur noch generalistische Pflegeausbildungen \u00fcber alle Altersgruppen angeboten. W\u00e4hrend der dreij\u00e4hrigen Lehre zur Fachfrau Gesundheit EFZ (FaGe), ebenso wie in den Pflegestudieng\u00e4ngen zur Pflegefachfrau HF (Diplom H\u00f6here Fachschule) oder Pflegefachfrau FH (Bachelor of Science in Pflege BScN Fachhochschule) gibt es keine oder nur wenige verpflichtende Bildungsinhalte zur Pflege von Kindern und Jugendlichen.</p><p>Zum Ende der FaGe-Lehre werden keine Abschlussmodule mit p\u00e4diatrischen Beispielen gepr\u00fcft. In den Programmen der H\u00f6heren Fachschule HF und Fachhochschule FH Pflege fehlen Physiologie und Pathophysiologie zum Lebensbereich 0 bis 18 Jahre weitgehend. Diese Entwicklung f\u00fchrt dazu, dass diplomierte Pflegefachpersonen HF/FH und Fachfrauen-/Fachm\u00e4nnern Gesundheit EFZ mit einem gesicherten p\u00e4diatrischen Basiswissen fehlen.</p><p>Die Bildung, Nachbildung und Ausbildung in p\u00e4diatrischer Pflege erfolgen ausschliesslich in den Betrieben, Verb\u00e4nden und Organisationen, welche daf\u00fcr keine Entsch\u00e4digung erhalten. Aufgrund der Personalknappheit wird es immer schwieriger, die Ausbildung sicherzustellen, gen\u00fcgend Fachpersonen zu finden und Bettenschliessungen zu verhindern.</p><p>Die Rechtsgrundlagen sind anzupassen, damit wieder sichergestellt werden kann, dass die Absolvierenden innerhalb ihrer Ausbildung ein ad\u00e4quates p\u00e4diatrisches Basiswissen erlangen und die Besonderheiten der p\u00e4diatrischen Pflege kennenlernen, z.B. Physiologie, Pathophysiologie oder den Umgang mit Kleinkindern und den Einbezug des Umfelds.</p><p>Um den Versorgungsauftrag f\u00fcr Kinder und Jugendliche sicherzustellen, braucht es Teilrevisionen</p><ul><li>des Gesundheitsberufegesetzes GesBG (Pflegefachpersonen FH)</li><li>der Verordnung des SBFI \u00fcber die berufliche Grundbildung Fachfrau Gesundheit / Fachmann Gesundheit mit eidgen\u00f6ssischem F\u00e4higkeitszeugnis (EFZ)&nbsp;</li><li>der Rahmenlehrpl\u00e4ne Pflege HF sowie NDS HF AIN (Nachdiplom-Studium An\u00e4sthesie-, Intensiv und Notfallpflege)</li></ul>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:17pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Im Bildungsbereich ist es die Aufgabe des Bundes, zusammen mit den Kantonen, den Organisationen der Arbeitswelt und den Bildungsanbietern g\u00fcnstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Diese Rahmenbedingungen zielen darauf ab, die Abstimmung zwischen den Bed\u00fcrfnissen der betreffenden Akteure und dem Arbeitsmarkt zu erleichtern. In der Praxis greift der Bund nicht in die Ausbildungsinhalte ein und schreibt keine F\u00e4cher f\u00fcr die verschiedenen Lehrpl\u00e4ne vor.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:17pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Was den Bereich der Berufsbildung angeht, arbeitet der Bund grunds\u00e4tzlich mit den Kantonen und den Organisationen der Arbeitswelt zusammen. Die Berufsverb\u00e4nde und die Branchenorganisationen entscheiden \u00fcber die Inhalte und Angebote der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Dies entsprechend dem Bedarf ihrer Branche und des Arbeitsmarktes. Der Bund ist in diesem Bereich nur subsidi\u00e4r aktiv, denn es liegt an der Branche, die f\u00fcr ihre k\u00fcnftigen Fachkr\u00e4fte ben\u00f6tigten Qualifikationen festzulegen. Die nationale Dach-Organisation der Arbeitswelt Gesundheit (OdASant\u00e9) ist f\u00fcr die Entwicklung des Berufs Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe) zust\u00e4ndig. Diese generalistisch ausgerichtete Ausbildung deckt verschiedene Pflegebereiche ab. F\u00fcr Lernende, die ihre Lehre in einem Kinderspital absolvieren, spielt die p\u00e4diatrische Pflege in der Ausbildung eine zentrale Rolle. In Bezug auf die Rahmenlehrpl\u00e4ne der Bildungsg\u00e4nge der h\u00f6heren Fachschulen (HF) sind die OdASant\u00e9 und der Verband Bildungszentren Gesundheit Schweiz f\u00fcr die Rahmenlehrpl\u00e4ne der Ausbildung in Pflege HF und der HF-Nachdiplomstudieng\u00e4nge </span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; background-color:#ffffff\">in An\u00e4sthesie-, Intensiv- und Notfallpflege verantwortlich</span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">. Das T\u00e4tigkeitsfeld des Rahmenlehrplans f\u00fcr Pflege HF umfasst eine breite Palette an Aufgaben im Bereich Gesundheit, Pflege und Begleitung von Menschen in verschiedenen Lebensphasen und mit unterschiedlichem soziokulturellem Hintergrund. Der Kontext des T\u00e4tigkeitsfelds kann vertieft werden, unter anderem in der Pflege und Begleitung von Kindern, Jugendlichen, Familien oder Frauen. Die zust\u00e4ndigen Berufsverb\u00e4nde k\u00f6nnen auf die Bed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarktes eingehen, insbesondere indem sie neue Bildungsangebote erarbeiten.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:17pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Die Hochschulen ihrerseits legen die Inhalte ihrer Studieng\u00e4nge fest. Sie definieren diese in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren des jeweiligen T\u00e4tigkeitsfelds und ber\u00fccksichtigen deren Bed\u00fcrfnisse sowie jene des Arbeitsmarktes. Aufgrund der praxisorientierten Ausrichtung der Bildungsg\u00e4nge im Fachbereich Gesundheit der Fachhochschulen haben diese die M\u00f6glichkeit, die Bildungsinhalte selber zu aktualisieren, wenn die Akteure in der Praxis und der Arbeitsmarkt dies als unabdingbar erachten. Der Bund greift nicht in dieses System ein und f\u00fchrt auch keine F\u00e4cher in den Lehrpl\u00e4nen ein.</span></p><p style=\"margin-top:3pt; margin-bottom:0pt; line-height:17pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Der Bundesrat ist der Ansicht, dass mit den Rechtsgrundlagen des Berufsbildungssystems und des Hochschulbereichs Aus- und Weiterbildungen im Bereich Pflege sichergestellt werden k\u00f6nnen, welche auf die Arbeitsmarktbed\u00fcrfnisse abgestimmt sind. Der Erlass zus\u00e4tzlicher Vorschriften ist nicht gerechtfertigt.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1700611200000)\/","SubmittedBy":"Wasserfallen Flavia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718300341000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763099206020)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695859200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Gesundheit"}}