{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234200,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234200,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4200","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Physisches und psychisches Wohlergehen der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen in der Volksschule f\u00f6rdern und Lernerfolge langfristig sichern. F\u00fcr eine Evaluierung der Unterrichtszeiten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die L\u00e4nge sowie die Aufteilung der Ferientage f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Volksschule ist historisch und weniger durch p\u00e4dagogisch-wissenschaftliche \u00dcberlegungen begr\u00fcndet. Die Ferienzeit pro Jahr schwankt je nach Kanton zwischen 13 und 15 Wochen pro Jahr. Der Kanton Tessin hat beispielsweise 10 Wochen Sommerferien, viele Kantone haben 5 Wochen. Die schulfreie Zeit inklusive der Ferien spielt eine essenzielle Rolle bei der Erholungsf\u00e4higkeit der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Generell fehlen in Bezug auf die Unterrichtszeiten grundlegende Erkenntnisse, an welchen sich die Kantone orientieren k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlich erschwerend kommt hinzu, dass scheinbare Zielkonflikte existieren, welchen es aktuell an wissenschaftlicher Evidenz fehlt. Beispielsweise wird \u00fcber zunehmenden psychischen Druck der Kinder, erh\u00f6hter Bedarf an Freizeit und gleichzeitig sinkende Schulleistungen berichtet.&nbsp;</p><p>Deshalb wird der Bundesrat beauftragt, mit einen Bericht eine Standortbestimmung \u00fcber die folgenden Grundsatzfragen zu erarbeiten und diese jeweils mittels Umfragen mit den wichtigsten Stakeholdern (z.B. Schul-, Lehrer-, Elternvertreter, Kantonalvertreter sowie Fachorganisationen) zu untermauern:</p><ol><li>Wie ordnet der Bundesrat die aktuellen Ferien und Unterrichtszeiten der zu Unterrichtenden in einem gesamtheitlichen Kontext (Erholungsf\u00e4higkeit der Sch\u00fclerInnen, Lernerfolge, Zielkonflikte verschiedener Stakeholder) ein?</li><li>Welches sind die Faktoren, welche die Leistungsf\u00e4higkeit der zu Unterrichtenden positiv oder negativ beintr\u00e4chtigen? Wie sch\u00e4tzt der Bundesrat diese Faktoren anhand eines Beispielkantons ein?</li><li>Ist eine Verk\u00fcrzung der Schulferien mit gleichzeitiger Verk\u00fcrzung der Schulzeiten an den Unterrichtstagen aus gesamtheitlicher Sicht im Sinne der zu Unterrichtenden sinnvoll? Falls ja, welches Modell k\u00f6nnte als Ausgangspunkt gew\u00e4hlt werden?&nbsp;</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1. Auf interkantonaler Ebene legt das Konkordat vom 29.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Oktober 1970 \u00fcber die obligatorische Schule (www.edk.ch &gt; Dokumentation &gt; Rechtstexte und Beschl\u00fcsse &gt; Rechtssammlung &gt; Schulkoordination) in Artikel</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">2 ein Minimum von 38</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Schulwochen pro Jahr fest, und der Bund regelt gem\u00e4ss Artikel</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">62 Absatz</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">5 der Bundesverfassung den Beginn des Schuljahres. Abgesehen von diesem gemeinsamen Rahmen entscheiden die Kantone, die f\u00fcr die obligatorische Schule zust\u00e4ndig sind, auch eigenst\u00e4ndig \u00fcber die Ferien und den Schulrhythmus (Woche, freie Tage oder Halbtage, t\u00e4gliche Stundenpl\u00e4ne). Teilweise r\u00e4umen die Kantone den Gemeinden bei der Planung einen Handlungsspielraum ein, um \u00f6rtlichen Besonderheiten Rechnung zu tragen (touristische Regionen, lokale Feste, L\u00e4nge der Schulwege usw.). </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">2. und 3. Der Bund ist nicht zust\u00e4ndig und verf\u00fcgt nicht \u00fcber die Mittel, um die Faktoren f\u00fcr die Leistungsf\u00e4higkeit der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der obligatorischen Schule zu beurteilen. Im Rahmen des Bildungsmonitorings werden die vielen verschiedenen Faktoren, die sich auf die Leistungsf\u00e4higkeit der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auswirken, analysiert und zuhanden der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden zusammengefasst. Der vom Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und der Schweizerischen Konferenz der Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) in Auftrag gegebene \u00abBildungsbericht Schweiz 2023\u00bb (www.skbf-csre.ch &gt; Bildungsbericht) geht kurz auf das Thema der j\u00e4hrlichen Unterrichtszeit ein (S.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">64). Er zeigt auf, inwieweit die kantonalen Unterschiede bei der Anzahl Schulwochen und jene bei der Lektionsdauer die kantonalen Abweichungen vom gesamtschweizerischen Durchschnitt der j\u00e4hrlichen Unterrichtszeit erkl\u00e4ren.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Auf kantonaler Ebene besch\u00e4ftigt sich auch die EDK als Plattform f\u00fcr den Wissensaustausch zwischen den Kantonen mit solchen Fragen. Die P\u00e4dagogischen Hochschulen und verschiedene Forschungsinstitute an den Universit\u00e4ten liefern wertvolle Informationen zu den Schulrhythmen (betreffend Planung des Schuljahres, Verteilung von Arbeits- und Erholungszeit, Biorhythmen der Kinder, Bed\u00fcrfnissen f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten usw.). Die Forschungsergebnisse werden von den Kantonen bei der schulischen Weiterentwicklung ber\u00fccksichtigt. </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1700611200000)\/","SubmittedBy":"Geissb\u00fchler Andrea Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1701941975000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763099369163)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695859200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Gesundheit"}}