{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234262,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234262,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4262","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Toiletten effizient sp\u00fclen. Massnahmen zum sparsamen Wasserverbrauch","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie mit alternativen Systemen zur Toilettensp\u00fclung der Trinkwasserverbrauch reduziert werden kann. Der Bericht soll sowohl die gr\u00f6ssten Einsparm\u00f6glichkeiten beim Trinkwasserverbrauch im Toilettenbereich aufzeigen als auch beschreiben, welche Strategien erfolgversprechend sind, um Wirtschaftlichkeit und Effizienz von Sp\u00fcl- und Kl\u00e4rsystemen bei Toiletten zu verbessern und damit einer drohenden Trink- und Brauchwasserknappheit vorzubeugen. Der Bericht soll insbesondere darlegen, wie mit alternativen Systemen wie Trenntoiletten oder Regenwassersp\u00fclungen Trinkwasser eingespart werden kann und welche F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten durch die \u00f6ffentliche Hand zielf\u00fchrend sind.</p>","ReasonText":"<p>Obwohl die Schweiz scheinbar endlose Wasservorr\u00e4te besitzt, ist durch vermehrt aufkommende D\u00fcrre- und Hitzeperioden Wasserknappheit zu einem Bedrohungsszenario geworden. Pro Person wird in der Schweiz t\u00e4glich rund 40 Liter Trinkwasser f\u00fcr die Sp\u00fclung von Toiletten verwendet. Dieses endet vermischt mit Ausscheidungen in Kl\u00e4ranlagen und muss aufw\u00e4ndig aufbereitet werden. Angesichts alternativer L\u00f6sungen, die mit massiv weniger Trinkwasser oder ganz ohne Wasser auskommen, dr\u00e4ngt sich eine Abkehr vom aktuellen System der Trinkwassersp\u00fclung auf.</p><p>Bereits heute sind z.B. in Genfer Siedlungen alternative Toilettensysteme erfolgreich in Betrieb, die entscheidende Vorteile mitbringen. So k\u00f6nnen z.B. Trenntoilettensysteme einerseits Trinkwasser sparen und andererseits aus Ausscheidungen wertvolle Rohstoffe wie Stickstoff und Komposterde gewinnen. Forschende des Eawag (ETH) konnten die Vorteile eines Trenntoilettensystems bereits in erfolgreicher Anwendung aufzeigen. Weitere Vorteile liegen in einem geringeren Stromverbrauch, geschlossenen Wertstoffkreisl\u00e4ufen, der Entlastung von herk\u00f6mmlichen Kl\u00e4ranlagen sowie Resilienz durch Dezentralisierung.&nbsp;</p><p>Vom Bericht soll zu einem vertieftem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den nachhaltigen Umgang mit dem knappen Gut Trinkwasser sowie effektive L\u00f6sungswege zu einem sparsameren Umgang mit Trinkwasser im Bereich der Toilettensp\u00fclung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Reduktion des Wasserverbrauchs und die F\u00f6rderung der Kreislaufwirtschaft im Abwassersektor ist wichtig. Auch die Forschungsanstalten des Bundes bearbeiten diese Themen. Das eidgen\u00f6ssische Wasserforschungsinstitut Eawag forscht seit \u00fcber zehn Jahren intensiv an Toilettensystemen mit dem Ziel, den Wasser- und Ressourcenverbrauch zu minimieren. Alternativen zum heutigen Sp\u00fclsystem wurden bereits aufgezeigt.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Zur F\u00f6rderung der Kreislaufwirtschaft im Abwassersektor haben der Bundesrat und das Parlament mehere Massnahmen eingeleitet: So verlangt die Abfallverordnung ab dem 1. Januar 2026, dass Phosphor aus Kl\u00e4rschlamm und Tiermehl zur\u00fcckgewonnen werden muss. Dar\u00fcber hinaus fordert die parlamentarische Initiative 20.433 \u00abSchweizer Kreislaufwirtschaft st\u00e4rken\u00bb, dass aus Abwasserreinigungsanlagen weitere N\u00e4hrstoffe wie Stickstoff zuk\u00fcnftig zur\u00fcckgewonnen werden. Die Pa.Iv. 20.433 befindet sich derzeit in der parlamentarischen Beratung. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">F\u00fcr den Bundesrat sind Massnahmen, um m\u00f6gliche Wasserknappheiten abzuwenden, zentral. Die im Postulat erw\u00e4hnten Massnahmen sind begr\u00fcssenswert, jedoch nicht entscheidend im Umgang mit Wasserknappheit bei D\u00fcrre- und Hitzeperioden. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) hat in seinem Bericht von 2021 \u00abAuswirkungen des Klimawandels auf die Schweizer Gew\u00e4sser\u00bb dargelegt, dass als Folge des Klimawandels die nutzbaren Wassermengen im Sommer abnehmen werden und es regional und zeitlich begrenzt zu Wasserknappheit kommen kann. Mit Alternativen zu heutigen Sp\u00fclsystemen k\u00f6nnen rund 40 Liter pro Person und Tag eingespart werden, dies entspricht durchschnittlich 5 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs \u00fcber das ganze Jahr. Bei Hitze und Trockenheit ist jedoch das Einsparpotential der Wassersp\u00fclung deutlich kleiner als die erw\u00e4hnten 5%, denn bei der Spitzenbelastung im Sommer f\u00e4llt der Wasserverbrauchsanteil f\u00fcr Bew\u00e4sserungs- und K\u00fchlungszwecke viel st\u00e4rker ins Gewicht als \u00fcber das gesamte Jahr.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Nach Ansicht des Bundesrates bringt ein zus\u00e4tzlicher Bericht deshalb keinen Mehrwert . </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1701216000000)\/","SubmittedBy":"Wettstein Felix","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758876191000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1777995350287)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695945600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Umwelt|Gesundheit"}}