{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234264,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234264,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4264","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Chronische Schlafst\u00f6rungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Schlaf ist neben Bewegung und Ern\u00e4hrung eine der drei S\u00e4ulen unserer Gesundheit. Im Allt\u00e4glichen Diskurs ist das Thema \u00abSchlafst\u00f6rungen\u00bb allgegenw\u00e4rtig. Auch in medizinischen Kreisen wird man sich dessen Bedeutung und weitreichenden Folgen immer mehr bewusst. Im gesundheitspolitischen Umfeld dagegen liegt das Thema noch weit unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle. Dabei ist die Krankheitslast von Schlafst\u00f6rungen hoch. Sie verursachen physische und psychische Folgekrankheiten, soziale Belastungen f\u00fcr das Umfeld der Betroffenen sowie Beeintr\u00e4chtigungen im Berufsalltag. Chronische Insomnie bezeichnet h\u00e4ufige und anhaltende Schlafst\u00f6rungen, welche zu Beeintr\u00e4chtigungen im Alltag f\u00fchren. Gem\u00e4ss der aktuellen internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) wird chronische Insomnie als eigenst\u00e4ndige Krankheit klassifiziert (7A00).</p><p>&nbsp;</p><p>Laut eines im Jahr 2023 ver\u00f6ffentlichten Berichts des nicht gewinnorientierten Think Tank RAND leiden in der Schweiz rund 500.000 Personen im erwerbsf\u00e4higen Alter an chronischer Insomnie. Die individuellen aber auch gesellschaftlichen gesundheitlichen Folgen sind weitreichender, als gemeinhin angenommen wird. Sie sind in den letzten Jahren wissenschaftlich sehr gut untersucht worden. Langfristig wird Schlaflosigkeit u.a. mit psychiatrischen St\u00f6rungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und neurodegenerativen Erkrankungen in Verbindung gebracht.</p><p>&nbsp;</p><p>In der NCD-Strategie sowie im dazugeh\u00f6rigen Massnahmenplan 2021 \u2013 2024 findet das Thema Schlaf bzw. Schlafst\u00f6rungen keine Erw\u00e4hnung; auch nicht in der gesundheitspolitischen Gesamtschau \u00abGesundheit 2023\u00bb.</p><p>&nbsp;</p><p>Fragen:</p><ol style=\"list-style-type:lower-alpha;\"><li>Ist sich der Bundesrat der Bedeutung von chronischen Schlafst\u00f6rungen und deren weitreichenden gesundheitlichen Folgen bewusst?</li><li>Was unternehmen Bundesrat und die entsprechenden Beh\u00f6rden, um dem Thema \u00abSchlafst\u00f6rungen\u00bb die notwendige Beachtung zu verleihen?</li><li>K\u00f6nnte sich der Bundesrat vorstellen, mit \u00f6ffentlichen Kampagnen die Bedeutung der Schlafqualit\u00e4t und -quantit\u00e4t f\u00fcr die Gesundheit hervorzuheben?</li><li>Wie lassen sich die Therapieoptionen f\u00fcr diese Erkrankung verbessern?</li><li>Aus welchen Gr\u00fcnden ist das Thema Schlafst\u00f6rung in dem Massnahmenplan 2021 \u2013 2024 zur NCD nicht ber\u00fccksichtigt (Bewegung und Ern\u00e4hrung hingegen schon)?</li><li>Ist der Bundesrat gewillt, Schlafst\u00f6rungen wie die chronische Insomnie in dem Massnahmenplan 2025 \u2013 2028 zur NCD zu ber\u00fccksichtigen?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">a. Der Bundesrat verfolgt die wissenschaftliche Diskussion zum Zusammenhang zwischen Schlaf und psychischer sowie physischer Gesundheit laufend. Eine aktuelle, vom Bund beauftragte Literatur\u00fcbersicht zeigte, dass neben Stress und sozialer Isolation auch Schlafst\u00f6rungen eine wichtige Rolle spielen bei der Entstehung von nicht\u00fcbertragbaren Krankheiten (NCD) wie zum Beispiel psychischen St\u00f6rungen, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">b./c. Der Bund steht mit Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz und mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft zu diesem Thema im Austausch. Die Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz baut ihr Engagement in diesem Bereich aus und strebt die Gr\u00fcndung eines Netzwerks Schlaf an. Im Fokus dieses Netzwerks werden der Wissensaustausch sowie m\u00f6glicherweise die Lancierung von Projekten mit den Partnern stehen. Zudem wird die seit dem Jahr 2018 von der Stiftung unterst\u00fctzte Kampagne \u00abSant\u00e9Psy\u00bb zur F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit in der lateinischen Schweiz bis Ende 2024 zus\u00e4tzliche Massnahmen aufnehmen zum Thema \u00abSchlaf\u00bb.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">d. In der Schweiz sind verschiedene Angebote zur Behandlung der chronischen Schlaflosigkeit vorhanden, die auch von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) verg\u00fctet werden. Ein evidenzbasierter Ansatz zur Behandlung von Schlafst\u00f6rungen ist die Psychotherapie. Die vom Bundesrat beschlossene Neuregelung der Verg\u00fctung der psychologischen Psychotherapie im Rahmen der OKP per 1. Juli 2022 beabsichtigt den Zugang zu einer qualifizierten psychotherapeutische Behandlung zu verbessern. F\u00fcr die Gesundheitsversorgung der Bev\u00f6lkerung sind grunds\u00e4tzlich die Kantone zust\u00e4ndig und die medizinisch-technologische Weiterentwicklung der Leistungsangebote ist Sache der Leistungserbringer. Verschiedene Spit\u00e4ler bieten bereits heute spezielle Sprechstunden f\u00fcr Schlafst\u00f6rungen an.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">e/f. Die Nationale Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD) bietet einen Orientierungsrahmen f\u00fcr die Pr\u00e4vention von Krankheiten durch die Beeinflussung von Risikofaktoren und Gesundheitsdeterminanten. Dazu geh\u00f6ren etwa Aktivit\u00e4ten wie Bewegungsf\u00f6rderung oder Reduktion des Alkoholkonsums, welche effektive Massnahmen f\u00fcr die Verbesserung der Schlafqualit\u00e4t und die Reduktion von Ein- und Durchschlafproblemen darstellen. Im Umgang mit chronischen Erkrankungen wird im Handlungsfeld Pr\u00e4vention in der Gesundheitsversorgung das Selbstmanagement der Betroffenen gest\u00e4rkt, etwa durch die Plattform SELF. Die NCD-Strategie zielt jedoch nicht darauf ab, Massnahmen zur Behandlung von spezifischen Krankheiten, wie die chronische Insomnie, festzulegen.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1700006400000)\/","SubmittedBy":"Weichelt Manuela","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1703243384000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763099657553)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695945600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}