{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234265,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234265,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4265","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Arten von roten Listen bringen. Neues Anreizsystem schaffen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie ist er mit der Monitoring-Situation der Artenvielfalt in der Schweiz zufrieden?</p><p>2. Ist ihm bewusst, dass in vielen F\u00e4llen die Expert:innen fehlen, die eine richtige und fl\u00e4chendeckende Erhebung durchf\u00fchren k\u00f6nnen? Was unternimmt er dagegen?</p><p>3. Inwiefern arbeitet er eng im internationalen Kontext mit?</p><p>4. Welche konkreten Schritte sind geplant, um die Biodiversit\u00e4t und die Artenvielfalt schnell und nachhaltig in der Schweiz zu sch\u00fctzen? Umsetzung der Biodiversit\u00e4tsstrategie und die vielen weiteren abgesegneten Pl\u00e4ne?</p><p>5. Wie steht er einem Anreizsystem gegen\u00fcber, das die Gemeinden und Kantone darin unterst\u00fctzt Arten von der roten Listen zu bekommen und nachhaltig zu sch\u00fctzen? Sind \u00dcberlegungen diesbez\u00fcglich bereits in Gange?</p>","ReasonText":"<p><span style=\"background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(30,30,30);font-size:14px;\">Die Biodiversit\u00e4t leidet. Menschliche Aktivit\u00e4ten zerst\u00f6ren die Natur viel schneller, als sie sich selbst regenerieren kann. Der Mensch hat fast drei Viertel der Erdoberfl\u00e4che ver\u00e4ndert und eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Der anhaltende Verlust von Natur und Biodiversit\u00e4t bedroht nicht nur mehr als die H\u00e4lfte des globalen BIP (etwa 44 Bio. US-Dollar gem\u00e4ss dem Weltwirtschaftsforum), sondern vor allem auch das Leben und Wohlergehen der Menschen. Die COVID-19-Pandemie hat vor Augen gef\u00fchrt, dass der Niedergang der Natur die Gesellschaft destabilisiert, wobei die \u00c4rmsten und Schw\u00e4chsten am fr\u00fchesten und am st\u00e4rksten betroffen sind. Da die Klimakrise eng mit der Natur- und Biodiversit\u00e4tskrise verbunden ist, braucht es eine enge Verkn\u00fcpfung von Natur- und Klimaschutz, wie sie auch der Weltklimarat IPCC und der Weltbiodiversit\u00e4tsrat IPBES in einem gemeinsamen Bericht empfohlen haben. Auch in der Schweiz sind viele Arten bedroht. Und stehen auf roten Listen. Es sollte versucht werden, die Arten von diesen roten Listen \"wegzusch\u00fctzen\". Dies sollte mit einem Anreizsystem versucht werden, da viele Kantone und Gemeinden aktuell mit der Umsetzung der Massnahmen \u00fcberfordert sind. Artenschutz ist nur \u00fcberkantonal, ja auch international m\u00f6glich und n\u00f6tig. F\u00fcr ein Anreizsystem spricht, dass sich neue Massnahmen ergeben k\u00f6nnten und schneller vorgegangen werden kann. Dies ist dringend n\u00f6tig, der Artenschwund schreitet t\u00e4glich weiter.</span></p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:12pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; font-weight:bold\">1)</span><span style=\"font-family:Arial\"> W\u00e4hrend das Monitoring in vielen Bereichen weitgehend gen\u00fcgend ist, bestehen insbesondere bei den Insekten sowie bei der genetischen Vielfalt der wildlebenden Arten gewisse L\u00fccken. Datenerhebungen zur Biodiversit\u00e4t sind kostenintensiv und erfordern spezialisiertes Personal. Die Monitoringsprogramme zur Biodiversit\u00e4t sind deshalb gezielt auf Komplementarit\u00e4t und Synergien ausgerichtet. Fundierte Aussagen zur Biodiversit\u00e4t erm\u00f6glichen etwa die Steuerung und Kontrolle der Investitionen in F\u00f6rdermassnahmen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; font-weight:bold\">2)</span><span style=\"font-family:Arial\"> Der Bundesrat ist sich der angespannten Situation bewusst. Der Bund unterst\u00fctzt deshalb die Ausarbeitung und Umsetzung einer nationalen Strategie \u00abBildung Artenkenntnisse\u00bb durch Fachhochschulen, Universit\u00e4ten sowie Infospecies.</span><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:spaces\">&#xa0; </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; font-weight:bold\">3)</span><span style=\"font-family:Arial\"> Die Schweiz ist international gut vernetzt und arbeitet in verschiedenen Initiativen mit. Zu erw\u00e4hnen sind z.B. GBIF und GEOBON als international finanzierte Netzwerke, die Dateninfrastrukturen, Biodiversit\u00e4ts- und Monitoringdaten offen zug\u00e4nglich machen. Von dem internationalen Austausch profitiert auch die Schweizer Forschung und Praxis.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; font-weight:bold\">4) </span><span style=\"font-family:Arial\">Mit seinem Gegenvorschlag zur Biodiversit\u00e4tsinitiative will der Bundesrat die Qualit\u00e4t und die Vernetzung der nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume verbessern. Zudem setzt er sich daf\u00fcr ein, dass im Siedlungsraum in angemessenem Umfang Leistungen f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t erbracht werden. Weiter hat der Bundesrat das UVEK beauftragt, die zweite Phase des Aktionsplans Biodiversit\u00e4t 2025-2030 vorzubereiten. Der Aktionsplan kann neue Ans\u00e4tze entwickeln, um die Biodiversit\u00e4t wirksam zu f\u00f6rdern und die bestehenden Instrumente zu erg\u00e4nzen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:10pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; font-weight:bold\">5) </span><span style=\"font-family:Arial\">Der St\u00e4nderat hat am 14. September 2023 auf Antrag des Bundesrates das Postulat Z\u2019graggen (23.3676) \u00fcberwiesen. Dieses will Wege aufzeigen lassen, wie mit Vereinbarungen oder Vertr\u00e4gen zwischen Bund, Kantonen und Dritten ein Mehrwert f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t geschaffen werden kann. Anreizsysteme nach dem Vorbild der Waldreservate oder von Massnahmen in der Landwirtschaft sind Teil der \u00dcberlegungen, welche bei der Erarbeitung des Postulatsberichtes gepr\u00fcft werden.</span><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:spaces\">&#xa0; </span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1700611200000)\/","SubmittedBy":"Trede Aline","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1703243438000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1777995328840)\/","SubmissionDate":"\/Date(1695945600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5122,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}