{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234393,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234393,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4393","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Liste der robusten Rebsorten. Vereinbarkeit von \u00f6kologischer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie wurden die Kriterien festgelegt, anhand derer die Liste der robusten Rebsorten erstellt wurde, f\u00fcr die ein Beitrag an die Pflanzung beantragt werden kann?&nbsp;</p><p>2. Wurde die Branche bei der Festlegung der Kriterien einbezogen?</p><p>3. Warum war die Eignung zur Vermarktung kein Kriterium?&nbsp;</p><p>4. Beabsichtigt der Bundesrat, in Zukunft marktbezogene Kriterien zu ber\u00fccksichtigen? Falls ja, wann?</p><p>5. Wann und von wem k\u00f6nnte diese Liste \u00fcberarbeitet werden?&nbsp;<br>6. F\u00fcr welche Fl\u00e4chen, aufgegliedert nach \u00abrobuster\u00bb Rebsorte, wurde ein Bundesbeitrag an die Pflanzung ausgerichtet?&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Um dazu beizutragen, dass die Umweltziele Landwirtschaft erreicht und die Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Umwelt verringert werden, wird die Pflanzung von robusten Rebsorten \u2013 das heisst, von Rebsorten, die wenig anf\u00e4llig f\u00fcr oder resistent gegen Krankheiten sind \u2013, nun mit Bundesbeitr\u00e4gen f\u00fcr Strukturverbesserungen (Strukturverbesserungsverordnung, SR 913.1) unterst\u00fctzt. &nbsp;</p><p>Bei der Vernehmlassung wurde erkl\u00e4rt, dass die robusten Sorten der Dauerkulturen besonders resistent gegen Krankheiten sein m\u00fcssen, sodass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden k\u00f6nne, doch dass es nicht m\u00f6glich sei, eine Resistenz gegen alle Krankheiten zu erreichen. Das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) plane, die Liste der finanzhilfeberechtigten Sorten laufend zu aktualisieren und zu publizieren, um der jeweils aktuellen Situation Rechnung zu tragen (Auftreten neuer Krankheiten, Rebsorten, die nicht mehr resistent sind). &nbsp;Ausserdem gab das BLW an, dass diese Liste nicht garantiere, dass die entsprechenden Weintrauben und Weine am Markt einen guten Absatz f\u00e4nden, und dass es an der Branche und den Unternehmerinnen und Unternehmern liege, einen entsprechenden Markt zu schaffen.&nbsp;<br>Seit dem Inkrafttreten der Strukturverbesserungsverordnung im Januar 2023 stellen sich viele Fragen, so einerseits, ob die Liste tats\u00e4chlich dazu beitrage, die Umweltziele zu erreichen (z.&nbsp;B. wegen Resistenzen, die durchbrochen werden, wie die Resistenz gegen\u00fcber Mehltau bei Regent). Andererseits geht es darum, ob die Gew\u00e4hrung der Mittel schl\u00fcssig ist, angesichts des schwachen Marktpotenzials einiger dieser Rebsorten und der bereitgestellten Mittel f\u00fcr die Absatzf\u00f6rderung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Zu 1):<br>Das Hauptkriterium f\u00fcr die Aufnahme einer Sorte in die Liste der robusten Rebsorten sind ausreichende Resistenzen gegen\u00fcber den Hauptkrankheiten Echter und Falscher Mehltau, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln signifikant zu reduzieren. Die beitragsberechtigten Sorten m\u00fcssen ausserdem \u00fcber eine offizielle Sortenbeschreibung verf\u00fcgen. F\u00fcr die Beurteilung der Resistenz muss die Sorte unter Schweizer Bedingungen getestet werden. Die Pr\u00fcfung sowie die Auswertung der Ergebnisse werden von Agroscope und dem Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau (FiBL) durchgef\u00fchrt.</p><p>Zu 2):<br>Die Kriterien sowie die Liste der beitragsberechtigen Sorten wurden mit der Branche diskutiert. Ausserdem wurde f\u00fcr die Weiterentwicklung der Liste eine Begleitgruppe aus Vertretern der Branche und Kantone gegr\u00fcndet, welche f\u00fcr die Neuaufnahme und Streichung bestehender Sorten konsultiert wird. Es findet eine Sitzung pro Jahr statt.</p><p>Zu 3):<br>Diese Massnahme wird im Rahmen des Absenkpfads f\u00fcr Pflanzenschutzmittel im Sinne der parlamentarischen Initiative&nbsp;19.475 umgesetzt. Durch die Unterst\u00fctzung der Pflanzung von Rebsorten, die gegen\u00fcber Echtem und Falschem Mehltau resistent sind, soll der Einsatz der zum Schutz des Rebbergs erforderlichen Fungizide reduziert werden. Eine Rebe wird f\u00fcr 25 bis 30&nbsp;Jahre gepflanzt. Die Wahl der Sorte ist ein unternehmerischer Entscheid der Winzerinnen und Winzer. Sie m\u00fcssen beurteilen, wie f\u00fcr eine bestimmte Sorte die Absatzm\u00f6glichkeiten aussehen. Diese h\u00e4ngen unter anderem von der Art des Betriebs und vom lokalen Markt ab. So muss beispielsweise ein Betrieb, der seine Trauben an eine Weinkellerei liefert, bei der Sortenwahl auch deren Meinung ber\u00fccksichtigen, w\u00e4hrend selbsteinkellernde Weinbauerinnen und Weinbauern ihre Wahl je nach Weinsorte treffen, die sie produzieren wollen.</p><p>Zu 4):<br>Der Bundesrat hat nicht vor, die Zahl der beitragsberechtigten resistenten Rebsorten aufgrund von bestimmten Marktkriterien zu reduzieren. Dies h\u00e4ngt vom Markt und allenfalls von der Branchenorganisation ab. Um den Winzerinnen und Winzern die Wahl zu erleichtern, unterst\u00fctzt das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft verschiedene Projekte, die Informationen zu den agronomischen und \u00f6nologischen Eigenschaften der neuen Rebsorten liefern sollen.</p><p>Zu 5):<br>Die Liste wird vom Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft erstellt. Grunds\u00e4tzlich wird sie j\u00e4hrlich aktualisiert, und zwar anhand der verf\u00fcgbaren Daten \u00fcber die neuen Sorten aus den Sortenversuchen von Agroscope und des FiBL. Die in Antwort&nbsp;2 erw\u00e4hnte Begleitgruppe wird jeweils vorg\u00e4ngig konsultiert.</p><p>Zu 6):<br>Es wurden Beitr\u00e4ge f\u00fcr folgende Rebsorten und Fl\u00e4chen (in Hektaren) gew\u00e4hrt: Souvignier gris&nbsp;6,2&nbsp;ha, Divico&nbsp;4,4&nbsp;ha, Sauvignac 3,9 ha, Johanniter 1,9&nbsp;ha, Solaris 1,7&nbsp;ha, Muscaris 1,7&nbsp;ha, Satin Noir 1,4&nbsp;ha, Divona 0,6&nbsp;ha, Cabernet Jura 0,5&nbsp;ha, Seyval Blanc 0,3&nbsp;ha, Pinot Iskra 0,2 ha, Cabernet Blanc 0,2&nbsp;ha, L\u00e9on Millot 0,1&nbsp;ha. Insgesamt wurden 2023 f\u00fcr 23,1&nbsp;Hektaren an Pflanzungen robuster Rebsorten Bundesbeitr\u00e4ge ausbezahlt.</p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1707868800000)\/","SubmittedBy":"de Montmollin Simone","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1710509358000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763098194750)\/","SubmissionDate":"\/Date(1702944000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5201,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}