{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20234518,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20234518,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"23.4518","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Effekt von Stress in der Arbeitswelt auf Familien untersuchen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p><span style=\"color:black;\">Der Bundesrat wird eingeladen, einen Bericht in Auftrag zu geben, welcher den Effekt der aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt (Stress und Ersch\u00f6pfung) f\u00fcr arbeitst\u00e4tige Eltern und auf deren Familien, insbesondere Jugendliche und Kinder erforscht.</span></p>","ReasonText":"<p><span style=\"color:black;\">Die zunehmende Tendenz von arbeitsbedingtem Stress und Ersch\u00f6pfung ist ein besorgniserregendes Ph\u00e4nomen. Etwa 40 Prozent der Arbeitnehmer:innen geben in verschiedenen Umfragen</span><a href=\"applewebdata://1E1897C1-1456-4DF1-A87E-6206A97B6252#_ftn1\"><span style=\"color:black;\"><sup>[1]</sup></span></a><span style=\"color:black;\"> an, dass Ersch\u00f6pfung und Stress zum Arbeitsalltag geh\u00f6ren. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass immer mehr Besch\u00e4ftigte psychische und physische Gesundheitsprobleme entwickeln. Die Ursachen hierf\u00fcr manifestieren sich in l\u00e4ngeren Arbeitszeiten, flexibleren Arbeitsverh\u00e4ltnissen, beschleunigten Arbeitsprozessen sowie der zunehmenden Verschmelzung von Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben.&nbsp;</span><span style=\"color:rgb(0,0,0);\">F\u00fcr \u00fcber 60 Prozent der Arbeitnehmenden geh\u00f6rt regelm\u00e4ssiges Arbeiten in der Freizeit zur Realit\u00e4t. Diese Entwicklung schadet dem Familienleben und wirkt sich auch auf die Kinder aus.&nbsp;</span></p><p><span style=\"color:black;\">Gleichzeitig zeigt die Obsan Gesundheitserhebung aus dem Herbst 2023, dass es auch schlecht um die psychische Gesundheit von jungen Menschen steht.</span><a href=\"applewebdata://4397E522-1773-4F69-A49C-B5E90B4ECE4C#_ftn1\"><span style=\"color:black;\"><sup>[2]</sup></span></a></p><p><span style=\"color:black;\">Der Bildungsbericht Schweiz 2023&nbsp;weist darauf hin, dass die Suizidrate bei Jugendlichen in der Schweiz \u00fcber dem europ\u00e4ischen Durchschnitt liegt.&nbsp;</span></p><p><span style=\"color:black;\">Ein entscheidender Punkt, wenn es um die psychische Gesundheit von Jugendlichen geht, ist die Familie. Es stellt sich die Frage nach dem Zusammenhang und inwiefern sich die Belastung der Erwachsenen auf die psychische Belastung der Kinder auswirkt. Wenn die Eltern gestresst sind aufgrund von Ver\u00e4nderungen in der Arbeitswelt, aufgrund von finanziellen Sorgen (Kaufkraftverlust, Mieten, Krankenkassenpr\u00e4mien), dann verst\u00e4rkt dies die psychische Belastung und kann psychische Probleme verst\u00e4rken. \u00dcber den Effekt von Ver\u00e4nderungen in der Arbeitswelt auf die Eltern und schlussendlich die Familie gibt es sehr wenige Erkenntnisse. Um ein Gesamtbild \u00fcber die Problematik und m\u00f6gliche L\u00f6sungsmassnahmen zu erhalten, muss dieser Aspekt genauer analysiert werden.&nbsp;</span>&nbsp;</p><p><a href=\"applewebdata://1E1897C1-1456-4DF1-A87E-6206A97B6252#_ftnref1\"><sup>[1]</sup></a> <a href=\"https://www.travailsuisse.ch/de/barometer\">https://www.travailsuisse.ch/de/barometer</a></p><p><a href=\"applewebdata://4397E522-1773-4F69-A49C-B5E90B4ECE4C#_ftnref1\"><sup>[2]</sup></a> <a href=\"https://www.obsan.admin.ch/sites/default/files/2023-05/Obsan_03_2023_BERICHT.pdf\">https://www.obsan.admin.ch/sites/default/files/2023-05/Obsan_03_2023_BERICHT.pdf</a><br><br>&nbsp;</p><p><br>&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat anerkennt sowohl die durch Stress und Ersch\u00f6pfung ausgel\u00f6ste psychische Belastung von Arbeitnehmenden als auch die Bedeutung von psychischer Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Allerdings sieht er aktuell keinen Bedarf, einen Bericht betreffend des Effektes von Stress in der Arbeitswelt auf Familien zu erstellen. Dies aus folgenden Gr\u00fcnden:</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1. Die Sensibilit\u00e4t f\u00fcr psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz besteht bereits. Der Arbeitgeber ist im Rahmen des Arbeitsgesetzes (ArG; Art. 6; SR 822.11) f\u00fcr den Schutz der psychosozialen Arbeitsbedingungen zust\u00e4ndig. Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (SECO) stellt im Rahmen des Arbeitsgesetzes im Bereich psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz verschiedene Hilfsmittel f\u00fcr die Pr\u00e4vention zur Verf\u00fcgung, insbesondere Vollzugshilfen f\u00fcr Arbeitsaufsichtsbeh\u00f6rden und spezifische Unterlagen f\u00fcr Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Die Eidgen\u00f6ssischen Koordinationskommission f\u00fcr Arbeitssicherheit (EKAS) greift das Thema der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz in ihren aktuellen Diskussionen auf und \u00fcberpr\u00fcft derzeit, ob das Mandat der EKAS im Bereich der Pr\u00e4vention ausgeweitet werden k\u00f6nnte (siehe 22.3615 Ip. Maillard \u00abBaugewerbe. Gesundheit vor Fristen\u00bb, 23.3046 Po. Feri \u00abReduktion der psychischen Krankheiten dank sicherer und gesunder Arbeitsumgebung\u00bb und 23.3242 Po. Hurni \u00abWie kann die Pr\u00e4vention von arbeitsbedingten Erkrankungen gest\u00e4rkt werden?\u00bb). Die Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz (GFCH) f\u00f6rdert die psychische Gesundheit durch freiwillige Massnahmen in Betrieben. Im Auftrag der bundesr\u00e4tlichen Strategie Gesundheit 2030 untersuchen das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG), das SECO und GFCH welche Gesundheitseffekte effektiv von neuen Arbeitsformen ausgehen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">2. Der Erhalt von psychischer Gesundheit bei Kindern wird auf verschiedenen Ebenen angestrebt, der Handlungsbedarf ist bekannt und wird bearbeitet. So werden Massnahmen zur F\u00f6rderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen umgesetzt. Dies erfolgt im Rahmen der bundesr\u00e4tlichen Strategie Gesundheit 2030 und der Strategie Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) sowie basierend auf dem Bericht \u00abBeabsichtigte Massnahmen zur psychischen Gesundheit in der Schweiz\u00bb (Po. 13.3370 der Kommission f\u00fcr soziale Sicherheit und Gesundheit des St\u00e4nderats (SGK-SR)). Unter anderem setzt GFCH kantonale Aktionsprogramme zur F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit um, mit Fokus auf der Zielgruppe Kinder und Jugendliche und ihre Bezugspersonen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Aufgrund der oben genannten bestehenden Massnahmen, ist der Bundesrat der Auffassung, dass der geforderte Bericht nicht den erw\u00fcnschten Mehrwert in Bezug auf die bereits bekannten Herausforderungen bringen kann. Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist von vielen Faktoren abh\u00e4ngig. Zielf\u00fchrender erscheint der Fokus auf die jeweiligen Zielgruppen und Settings, sowie die Umsetzung der konkret laufenden und geplanten Massnahmen durch die relevanten Akteure.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1708473600000)\/","SubmittedBy":"Brenzikofer Florence","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1766132898000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1766132909520)\/","SubmissionDate":"\/Date(1703203200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5201,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}