{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20240089,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20240089,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.089","BusinessType":1,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Bundesrates","BusinessTypeAbbreviation":"BRG","Title":"\u00abJa zum Importverbot f\u00fcr Stopfleber (Stopfleber-Initiative)\u00bb. Volksinitiative","Description":"Botschaft vom 20. November 2024 zur Volksinitiative \u00abJa zum Importverbot f\u00fcr Stopfleber (Stopfleber-Initiative)\u00bb","InitialSituation":"<h2 class=\"Titel_d\"><strong>Medienmitteilung des Bundesrates vom 20.11.2024</strong></h2><p class=\"Standard_d\"><strong>Bundesrat empfiehlt Ablehnung der \u00abStopfleber-Initiative\u00bb</strong></p><p class=\"Standard_d\"><strong>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. November 2024 die Botschaft zur Volksinitiative \u00abJa zum Importverbot f\u00fcr Stopfleber\u00bb verabschiedet. Er empfiehlt dem Parlament, die Initiative ohne direkten Gegenentwurf oder indirekten Gegenvorschlag abzulehnen. Er will dem Anliegen der Initiantinnen und Initianten jedoch Rechnung tragen: Produkte aus der Stopfmast sollen k\u00fcnftig deklariert werden m\u00fcssen, um Transparenz f\u00fcr die Konsumierenden zu schaffen. Dies will der Bundesrat in einer Verordnung regeln.&nbsp;</strong></p><p class=\"Standard_d\">Am 28. Dezember 2023 hat die Alliance Animale Suisse die Volksinitiative \u00abJa zum Importverbot f\u00fcr Stopfleber\u00bb (\u00abStopfleber-Initiative\u00bb) eingereicht. Diese will die Einfuhr von Stopfleber und Stopfleberprodukten mit einer \u00c4nderung der Bundesverfassung verbieten. Betroffen w\u00e4re auch der Import durch Privatpersonen f\u00fcr den Eigengebrauch. An seiner Sitzung vom 20. November 2024 hat der Bundesrat die Botschaft an das Parlament \u00fcberwiesen. Er empfiehlt, die Initiative ohne direkten Gegenentwurf oder indirekten Gegenvorschlag abzulehnen.</p><p>&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Mangelnde Vereinbarkeit mit internationalen Verpflichtungen</p><p class=\"Standard_d\">Die Zwangsern\u00e4hrung von Hausgefl\u00fcgel, das so genannte Stopfen, ist in der Schweiz aufgrund von Tierwohlbedenken seit \u00fcber 40 Jahren verboten. Die Initiative will zus\u00e4tzlich die Einfuhr von Stopfleber und Stopfleberprodukten, wie zum Beispiel Magret oder Confit, unterbinden. Aus Tierschutzsicht erachtet der Bundesrat das Anliegen der Initiative als nachvollziehbar. Ein Importverbot ist jedoch kaum mit den internationalen Vertr\u00e4gen und Abkommen der Schweiz, wie dem Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen der Welthandelsorganisation oder dem Freihandelsabkommen mit der EU, vereinbar. Einfuhrverbote k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich erst dann erlassen werden, wenn mildere Massnahmen, wie etwa Kennzeichnungspflichten, nicht zum Ziel gef\u00fchrt haben. Zudem w\u00fcrde die Annahme der Initiative den Konsum von Stopfleber in der Schweiz verunm\u00f6glichen und dadurch die Wahlfreiheit der Konsumierenden einschr\u00e4nken.</p><p>&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Mehr Transparenz dank Deklarationspflicht</p><p class=\"Standard_d\">Um dem Anliegen der Initiative Rechnung zu tragen und die internationalen Abkommen einzuhalten, will der Bundesrat f\u00fcr Produkte aus der Stopfmast eine Deklarationspflicht einf\u00fchren. Die Konsumierenden sollen erkennen k\u00f6nnen, wie das Produkt hergestellt wurde. Diese Transparenz kann zu einer Sensibilisierung der Konsumierenden f\u00fchren. Die Deklarationspflicht wird in einer Verordnung umgesetzt und voraussichtlich Mitte 2025 in Kraft treten. Gleichzeitig setzt der Bundesrat weitere Kennzeichnungspflichten f\u00fcr die Herstellungsmethode um. So sollen tierische Erzeugnisse k\u00fcnftig deklariert werden m\u00fcssen, wenn sie ohne Schmerzausschaltung gewonnen wurden. Dies kann zum Beispiel bei</p><p class=\"Standard_d\">Froschschenkeln der Fall sein. Damit erf\u00fcllt der Bundesrat die vom Parlament angenommene Motion 20.4267 \u00abDeklaration von in der Schweiz verbotenen Produktionsmethoden\u00bb der WBK-S.</p>","Proceedings":"<h3 class=\"SDA_Meldung_d\">SDA-Meldung</h3><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im Nationalrat, 18.03.2026</strong></h3><p class=\"Standard_d\"><strong>Eine Deklarationspflicht soll den Appetit auf Foie gras senken</strong></p><p class=\"Standard_d\"><strong>Der Nationalrat will Esserinnen und Essern den Appetit auf Stopfleber nehmen. Er will aber kein Einfuhrverbot, sondern er will auf eine Deklarationspflicht und n\u00f6tigenfalls weitere Massnahmen setzen, um die kommerzielle Importmenge zu senken.</strong></p><p class=\"Standard_d\">Manchen gilt Stopfleber als festt\u00e4gliche Delikatesse. F\u00fcr andere hingegen ist sie ein tierqu\u00e4lerisch erzeugtes Produkt. Die von Tiersch\u00fctzerinnen und Tiersch\u00fctzern eingereichte und am Mittwoch im Nationalrat diskutierte Volksinitiative verlangt ein Importverbot f\u00fcr Stopfleber-Produkte.</p><p class=\"Standard_d\">Der Nationalrat empfiehlt das Begehren mit 105 zu 58 Stimmen zur Ablehnung. F\u00fcr die Initiative stimmten vor allem Mitglieder von SP, Gr\u00fcnen und GLP. Allerdings enthielten sich 21 Ratsmitglieder der Stimme.</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">In der Westschweiz und im Tessin beliebt</p><p class=\"Standard_d\">Der Nationalrat will das Anliegen der Initiantinnen und Initianten mit Gesetzesbestimmungen aufgreifen, die auf der bereits geltenden Deklarationspflicht beruhen. Zeigt sich, dass durch diese die gewerblichen Importmengen dennoch nicht zur\u00fcckgehen, braucht es weitere Massnahmen.</p><p class=\"Standard_d\">Mit 96 zu 76 Stimmen sowie mit 12 Enthaltungen hiess der Rat den von seiner zust\u00e4ndigen Kommission ausgearbeiteten indirekten Gegenvorschlag gut, Nein-Stimmen kamen aus der SVP- und der FDP-Fraktion. Nun entscheidet der St\u00e4nderat.</p><p class=\"Standard_d\">\"Stopfen gilt als Tierqu\u00e4lerei\", sagte Andreas Meier (Mitte/AG) namens der Mehrheit. Vor allem an Festtagen und in der gehobenen Gastronomie sei Foie gras beliebt. G\u00e4nse oder Enten werden \u00fcber ein in ihren Schlund gestecktes Metallrohr zwangsgef\u00fcttert, damit sich ihre Leber stark vergr\u00f6ssert und verfettet.</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">\"15 Kilogramm Spaghetti am Tag\"</p><p class=\"Standard_d\">In der Schweiz ist Stopfmast seit \u00fcber 40 Jahren verboten, der Import aber erlaubt. Rund 200 Tonnen Foie gras gelangen j\u00e4hrlich ins Land, vor allem aus Frankreich. Der Anteil des Konsums im Inland wurde im Rat auf ein Prozent des weltweiten Konsums beziffert.</p><p class=\"Standard_d\">\"Mit einem Verbot geht es keiner Gans besser\", sagte Ernst Wandfluh (SVP/BE). Ein Verbot spalte die Gesellschaft, argumentierten die Gegner - Foie gras ist vor allem in der Westschweiz und im Tessin beliebt. Jean-Luc Addor (SVP/VS) pochte auf die Freiheit, essen zu d\u00fcrfen, was man m\u00f6ge und auf das zu verzichten, was man nicht m\u00f6ge.</p><p class=\"Standard_d\">\"Es kann nicht sein, dass der Staat uns immer mehr vorschreibt, was wir essen sollen und was nicht\", sagte Regine Sauter (FDP/ZH). Stopfleber-Produkte m\u00fcssten bereits deklariert werden. Wer sie kaufe, wisse deshalb um die Herstellungsbedingungen.</p><p class=\"Standard_d\">Kilian Baumann (Gr\u00fcne/BE) wollte ein Ja zur Initiative. Er kritisierte, dass mit einer im Inland verbotenen Methode erzeugte Produkte weiterhin importiert werden d\u00fcrften.</p><p class=\"Standard_d\">\"Geht es um Stopfg\u00e4nse, werde ich zum Angry Bird\", sagte Meret Schneider (Gr\u00fcne/ZH). Auf Menschen umgerechnet, entspreche die Gefl\u00fcgel-Zwangsf\u00fctterung etwa 15 Kilogramm Spaghetti am Tag. \"Und das f\u00fcr ein Luxusprodukt\".</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">\"Ein Verbot ist eine Haltung\"</p><p class=\"Standard_d\">Auch aus der SP erhielt die Initiative Zustimmung. Die Schweiz stehe in der Verantwortung, ein tierqu\u00e4lerisches Produkt nicht mehr zu importieren, sagte Anna Rosenwasser (SP/ZH). \"Jede Tradition hat es verdient, hinterfragt zu werden.\" - \"Eine Deklaration ist ein Hinweis, ein Verbot eine Haltung\", f\u00fcgte Gabriela Suter (SP/AG) bei.</p><p class=\"Standard_d\">Die Mehrheit war angesichts der internationalen Verpflichtungen der Schweiz gegen ein Verbot und f\u00fcr den Gegenvorschlag. SP, Gr\u00fcne und GLP w\u00fcnschten erfolglos griffigere Bestimmungen. Im Gesetz wollten sie ausdr\u00fccklich verankert wissen, dass die Einfuhrmengen \"merklich\" zur\u00fcckgehen m\u00fcssen, damit es keine weiteren Massnahmen braucht.</p><p class=\"Standard_d\">SVP und FDP wollten keinen Gegenvorschlag. Ernst Wandfluh (SVP/BE) warnte vor Einkaufstourismus im Ausland, sollten Gewerbebetriebe die Stopfleber nicht mehr einf\u00fchren k\u00f6nnen. Mit dem Gegenvorschlag \u00fcberwache der Staat die Eink\u00e4ufe und den Konsum, f\u00fcgte Simone de Montmollin (FDP/GE) hinzu.</p><p class=\"Standard_d\">Auch der Bundesrat lehnt den Gegenvorschlag ab. Die Forderung k\u00f6nne mit den geltenden Gesetzen erreicht werden, machte Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider geltend. Importbeschr\u00e4nkungen und -verbote von Tierprodukten aufgrund des Tierschutzes seien bereits m\u00f6glich. Baume-Schneider gab zu bedenken, dass ein Verbot nur als letzter Weg in Frage komme, wenn mildere Massnahmen zu wenig bewirkten.</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><h3 class=\"SDA_Meldung_d\">SDA-Meldung</h3><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im St\u00e4nderat, 08.06.2026</strong></h3><p class=\"Standard_d\"><strong>Parlament zimmert Gegenvorschlag zu Stopfleber-Initiative</strong></p><p class=\"Standard_d\"><strong>Die Einfuhr von Stopfleber in die Schweiz soll nicht verboten werden. Das finden die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te. Sie wollen aber mit einem indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative f\u00fcr ein Stopfleber-Importverbot erreichen, dass in der Schweiz je l\u00e4nger, je weniger \"Fois gras\" gegessen wird.</strong></p><p class=\"Standard_d\">Nach dem Nationalrat hat am Montag auch der St\u00e4nderat mit einigen Erg\u00e4nzungen den entsprechenden Entwurf einer Nationalratskommission gutgeheissen. Der indirekte Gegenvorschlag zur Stopfleberinitiative basiert auf der im Juli 2025 vom Bund eingef\u00fchrten Deklarationspflicht von Stopfleberprodukten.</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Hinweis wird Pflicht</p><p class=\"Standard_d\">Diese m\u00fcssen sp\u00e4testens nach der \u00dcbergangsfrist von zwei Jahren einen Hinweis tragen, dass sie unter f\u00fcr die Tiere schmerzhaften Bedingungen erzeugt wurden. Die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te wollen nun schauen, wie sich diese Deklarationspflicht auswirkt.</p><p class=\"Standard_d\">Mit dem indirekten Gegenvorschlag soll die Bundesverwaltung dar\u00fcber hinaus den Auftrag erhalten, die eingef\u00fchrten Mengen zu beobachten und dem Bundesrat alle f\u00fcnf Jahre \u00fcber die Entwicklung zu berichten.</p><p class=\"Standard_d\">Gehen die Mengen nicht zur\u00fcck, muss die Verwaltung Vorschl\u00e4ge zur Reduktion der Mengen machen. So wollen National- und St\u00e4nderat das Tierschutz- und das Lebensmittelgesetz anpassen. Die bisher in einer Verordnung enthaltene Deklarationspflicht soll im Lebensmittelgesetz verankert werden.</p><p class=\"Standard_d\">Noch ist der Gegenvorschlag von National- und St\u00e4nderat nicht fertig gezimmert: Der St\u00e4nderat nahm Erg\u00e4nzungen seiner vorberatenden Kommission sowie zwei Einzelantr\u00e4ge an, so dass der Erlassesentwurf zur Differenzbereinigung wieder in den Nationalrat muss. Im Grossen und Ganzen sind sich die beiden R\u00e4te aber einig.</p><p class=\"Standard_d\">Seit \u00fcber 40 Jahren ist die Produktion von Stopfleber in der Schweiz verboten. Insbesondere in der Westschweiz essen aber viele Menschen an Festtagen Stopfleberprodukte von Gans und Ente. Gem\u00e4ss der Alliance Animale Suisse sind in den letzten Jahren zwischen rund 180 bis 260 Tonnen Stopfleber in die Schweiz importiert worden.</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Nicht-Eintretensantrag scheiterte</p><p class=\"Standard_d\">Eine Minderheit der vorberatenden Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur des St\u00e4nderats (WBK-S) beantragte zu Beginn der Debatte erfolglos Nichteintreten auf den Entwurf der Nationalratskommission. Ihr Sprecher Hannes Germann (SVP/SH) sagte, der Gegenvorschlag wolle ein Problem l\u00f6sen, ohne zu sagen wie.</p><p class=\"Standard_d\">\"Der Staat muss nicht jede moralische Debatte in ein neues Gesetz giessen. Wir sind doch kein globales Ern\u00e4hrungsgericht\", sagte Germann. Er sprach auch vom Versuch einer Steuerung ausl\u00e4ndischer Produktionsmethoden durch Schweizer Recht.</p><p class=\"Standard_d\">Auch Bundesr\u00e4tin Elisabeth Baume-Schneider warb f\u00fcr Nicht-Eintreten auf den indirekten Gegenvorschlag. Ein solcher Vorschlag k\u00f6nnte zu juristischen Auseinandersetzungen mit den L\u00e4ndern f\u00fchren, aus welchen Stopfleberprodukte stammten.</p><p class=\"Standard_d\">Der Sprecher der WBK-S-Mehrheit, Benedikt W\u00fcrth (Mitte/SG), sagte, der indirekte Gegenvorschlag mit dem Einbau von administrativen H\u00fcrden stelle f\u00fcr die Mehrheit der Kommission einen Weg dar, welche den administrativen Aufwand der Verwaltung in Grenzen halten w\u00fcrde.</p><p class=\"Standard_d\">In der Gesamtabstimmung nahm der St\u00e4nderat den indirekten Gegenvorschlag mit den st\u00e4nder\u00e4tlichen Erg\u00e4nzungen mit 24 zu 15 Stimmen bei drei Enthaltungen an.</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Abstimmungsempfehlung folgt noch</p><p class=\"Standard_d\">Noch keinen formellen Entscheid getroffen hat der St\u00e4nderat zur 2023 von der Alliance Animale Suisse eingereichte Volksinitiative f\u00fcr ein Importverbot von Stopfleber. Er hat die Diskussion des entsprechenden Bundesbeschlusses aufgeschoben, bis der indirekte Gegenvorschlag bereinigt ist.</p><p class=\"Standard_d\">Der Bundesrat beantragt dem Parlament, die Volksinitiative zur Ablehnung zu empfehlen. Es gibt allerdings einen Antrag von Mathias Zopfi (Gr\u00fcne/GL), das Begehren dem Volk zur Zustimmung zu empfehlen. Der St\u00e4nderat diskutierte aber \u00fcber die Volksinitiative.</p><p class=\"Standard_d\">Wiederholt hiess es, ein Importverbot ginge zu weit und verletzte das Freihandelsabkommen mit der EU. Benedikt W\u00fcrth sagte im Namen der Mehrheit, ein Einfuhrverbot zu erlassen ohne die Wirkung der letztes Jahr eingef\u00fchrten Deklarationspflicht zu kennen, w\u00e4re verfr\u00fcht und nicht verh\u00e4ltnism\u00e4ssig.</p><p class=\"Standard_d\">Der Nationalrat empfiehlt das Begehren mit 105 zu 58 Stimmen zur Ablehnung. Die R\u00e4te sprachen sich schon im September 2023 gegen ein Importverbot f\u00fcr Stopfleber aus, aufgrund einer Motion.</p><p>&nbsp;</p><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im Nationalrat, 17.06.2026</strong></h3><p class=\"Standard_d\"><strong>25.404 Pa.Iv. Indirekter Gegenentwurf zur Stopfleber-Initiative</strong></p><p class=\"Standard_d\">Abweichung</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><h2 class=\"Titel_d\"><strong>Ausk\u00fcnfte</strong></h2><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\">Sekretariat der Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK)</p><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\"><a href=\"mailto:wbk.csec@parl.admin.ch\">wbk.csec@parl.admin.ch</a></p><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\"><a href=\"https://www.parlament.ch/de/organe/kommissionen/sachbereichskommissionen/kommissionen-wbk\">Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK)</a></p>","DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":207,"BusinessStatusText":"In St\u00e4nderat geplant","BusinessStatusDate":"\/Date(1780910841000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52","Category":"I/IIIa","Modified":"\/Date(1781773262053)\/","SubmissionDate":"\/Date(1731542400000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt"}}