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Iv.","Title":"F\u00fcr eine gesunde Demokratie. Schluss mit der bezahlten Unterschriftensammlung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Bundesgesetz \u00fcber die politischen Rechte (BPR, SR 161.1) ist dahingehend zu \u00e4ndern, dass es alle Vorgehensweisen verbietet, die darauf abzielen, Einnahmen aus der Sammlung oder Abgabe von Unterschriften zu generieren, die f\u00fcr das Zustandekommen einer Volksinitiative oder eines Referendums erforderlich sind. Von diesem Verbot nicht betroffen sind Sammlungen, die von Personen organisiert oder durchgef\u00fchrt werden, die bei Organisationen angestellt sind, welche zu einem Initiativ- oder Referendumskomitee geh\u00f6ren.</p>","ReasonText":"<p>F\u00fcr das Sammeln von Unterschriften f\u00fcr Initiativen und Referenden zu bezahlen ist gef\u00e4hrlich. Diese offensichtliche Tatsache wurde einmal mehr nach den j\u00fcngsten Erkl\u00e4rungen der Bundesanwaltschaft deutlich, mit denen sie eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Wahlbetrug bei zahlreichen Volksinitiativen angek\u00fcndigt hat. Das Sammeln von Unterschriften zu gewerblichen Zwecken war schon immer problematisch. Besonders problematisch ist es mit dem Scheinargument, man wolle damit mehr Unterschriften gewinnen. Das Ausmass der Betrugsgefahr scheint nach den Erkl\u00e4rungen riesig.</p><p>&nbsp;</p><p>Die F\u00e4lschung von Unterschriften gef\u00e4hrdet unsere Institutionen. Es ist an der Zeit, unsere Demokratie zu st\u00e4rken und diese Praktiken zu verbieten: Unsere Demokratie ist weder k\u00e4uflich noch verk\u00e4uflich.</p><p>&nbsp;</p><p>Einer der kostbarsten Pfeiler in unserem Land ist unsere halbdirekte Demokratie. Initiativen und Referenden sind Instrumente, um die uns viele beneiden.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Leider hat sich in den letzten Jahren das bezahlte Sammeln von Unterschriften enorm verbreitet. Dies hat zu einem regelrechten Unterschriftenmarkt gef\u00fchrt. Gewinnorientierte Organisationen spielen sich dann als Verfechterinnen der Demokratie auf und besch\u00e4ftigen Leute mit der Sammlung von Unterschriften, die pro Unterschrift bezahlt werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Dies hat unter anderem zur Folge, dass vereinfachende oder sogar falsche Argumente verwendet werden, um m\u00f6glichst schnell m\u00f6glichst viele Unterschriften zu sammeln.&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Gr\u00fcne Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758098728000)\/","ResponsibleDepartment":10,"ResponsibleDepartmentName":"Bundeskanzlei","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"BK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4","Category":null,"Modified":"\/Date(1763094234877)\/","SubmissionDate":"\/Date(1725926400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik"}}