{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20241041,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20241041,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.1041","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Wie steht es mit der Beschr\u00e4nkung des Einsatzes von PFAS insbesondere auf den Grossbaustellen der Schweiz?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Auf meine Interpellation <a href=\"https://www.parlament.ch/it/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20234368\">23.4368</a> antwortete der Bundesrat: \"Das Risiko [einer Belastung der Baustellen mit PFAS] kann dadurch reduziert werden, dass von den Herstellern und Lieferanten Erkl\u00e4rungen verlangt werden, dass ihre Produkte keine PFAS enthalten.\" Das Bundesamt f\u00fcr Verkehr (BAV) verlangte eine solche Erkl\u00e4rung erstmals f\u00fcr die Instandsetzungsarbeiten, die nach dem Unfall im August 2023 in der Westr\u00f6hre Faido-Bodio des Gotthard-Basistunnels vorgenommen und k\u00fcrzlich abgeschlossen wurden. Ausserdem h\u00e4lt der Bundesrat in besagter Antwort fest. \"Zudem werden k\u00fcnftig die Baustellenabw\u00e4sser und das Ausbruchmaterial sowie weitere Abf\u00e4lle auf PFAS zu analysieren sein. Bei Projekten haben die Bauherrschaften daf\u00fcr zu sorgen, dass m\u00f6glichst auf PFAS-freie Produkte umgestellt wird. Sie sollen zudem sicherstellen, dass in den Submissionen der Einsatz PFAS-freier Produkte verlangt wird.\" Und dies mit dem Ziel, im Sinne des Vorsorgeprinzips \"den Einsatz von PFAS in der Zukunft auf unverzichtbare Verwendungen (\u00abessential use\u00bb) zu beschr\u00e4nken.\"</p><p>&nbsp;</p><p>Vor diesem Hintergrund wird der Bundesrat um Antwort auf folgende Fragen gebeten:</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Werden von Herstellern und Lieferanten f\u00fcr alle Baustellen, die unter der Aufsicht des BAV stehen und in denen PFAS zur Anwendung gelangen k\u00f6nnten, standardm\u00e4ssig solche Erkl\u00e4rungen verlangt?</li><li>Sind diese Erkl\u00e4rungen auch f\u00fcr andere Projekte erforderlich, die vom Bund bewilligt, beaufsichtigt oder unterst\u00fctzt werden?</li><li>Wie will der Bundesrat konkret sicherstellen, dass \u00f6ffentliche und private Auftraggeber Produkte verwenden, die m\u00f6glichst wenig mit PFAS belastet sind?</li><li>Was versteht der Bundesrat unter \"unverzichtbarer Verwendung\"?</li><li>Wie will der Bundesrat den Einsatz von PFAS auf seinen oder anderen Baustellen einschr\u00e4nken, insbesondere bei Grossprojekten wie dem aktuellen Ausbruch des zweiten Gotthard-Autobahntunnels? Ab wann?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1) und 2</span><a name=\"_Hlk179031081\"><span style=\"font-family:Arial\">)</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> Der Einsatz von PFAS betrifft Bauprojekte verschiedener Bundes\u00e4mter, weshalb ein koordiniertes Vorgehen notwendig ist. Die entsprechenden Arbeiten und Abstimmungen sind aktuell am Laufen. Die betroffenen Bundes\u00e4mter, u.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">a. das Bundesamt f\u00fcr Verkehr (BAV) und das Bundesamt f\u00fcr Strassen (ASTRA) legen die Anforderungen an Hersteller und Lieferanten unter Ber\u00fccksichtigung der jeweiligen Situation fest, damit auf den Baustellen m\u00f6glichst PFAS-freie Bauprodukte verwendet werden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">3) und 5) Auch bei Bauprojekten des Bundes ist das Vorsorgeprinzip zu beachten. Aktuell erfolgt die Minimierung von PFAS in Bauprodukten insbesondere \u00fcber die Anforderungen an Hersteller und Lieferanten im Rahmen von \u00f6ffentlichen Vergaben. Dies wird \u00fcber Eignungs- wie auch Zuschlagskriterien umgesetzt. Die SBB haben die Minimierung von PFAS in Bauprodukten bereits standardm\u00e4ssig in ihre Submissionsbedingungen integriert. </span><a name=\"_Hlk181282307\"><span style=\"font-family:Arial\">F\u00fcr laufende und zuk\u00fcnftige Bauprojekte des Nationalstrassennetzes wird der Einsatz von PFAS-freien Bauprodukten (wie Beton, Spritzbeton, etc.) bis Mitte 2025 empfohlen. </span></a><span style=\"font-family:Arial\">Zudem hat das ASTRA als Sofortmassnahme das Monitoring des Baustellenabwassers bei der zweiten Gotthardr\u00f6hre und bei anderen ausgew\u00e4hlten Grossprojekten um PFAS-Tests erweitert, wobei bis zum heutigen Zeitpunkt keine Auff\u00e4lligkeiten festgestellt werden konnten. Auch die SBB \u00fcberpr\u00fcfen die laufenden Projekte, und es werden Probeentnahmekonzepte erarbeitet. Des Weiteren f\u00fchren sie erste projektunabh\u00e4ngige Analysen bestehender Tunnel- und Gleisanlagen durch. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">\u00dcber die in der EU und der Schweiz bereits regulierten PFAS hinaus sind in der EU Arbeiten im Gange, welche eine breite Beschr\u00e4nkung aller PFAS f\u00fcr alle Anwendungsbereiche zum Ziel haben. Ausnahmen sind f\u00fcr Human- und Tierarzneimittel vorgesehen. Geplant sind ebenso l\u00e4ngere \u00dcbergangsfristen f\u00fcr essentielle Anwendungen, d.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">h. Anwendungen, die f\u00fcr die Gesellschaft unverzichtbar sind und f\u00fcr die ein Ersatz ohne PFAS zurzeit noch fehlt. Die Schweiz wird eine allf\u00e4llige \u00dcbernahme der Regelungen pr\u00fcfen. Von einer entsprechenden Vorschrift w\u00e4ren alle Bauvorhaben \u00f6ffentlicher wie privater Bauherrschaft betroffen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">4) Die Schweiz orientiert sich bei der Definition der \u00abwesentlichen Verwendung\u00bb am entsprechenden Konzept der EU zu \u00ab</span><a href=\"https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/qanda_24_2152\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"font-family:Arial; text-decoration:underline; color:#0000ff\">essential uses</span></a><span style=\"font-family:Arial\">\u00bb. Damit eine Verwendung als wesentlich erachtet wird, m\u00fcssen zwei Voraussetzungen erf\u00fcllt sein: (1) die Verwendung ist f\u00fcr die Gesundheit oder Sicherheit erforderlich oder f\u00fcr das Funktionieren der Gesellschaft kritisch; (2) es gibt keine tragbaren Alternativen. </span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732665600000)\/","SubmittedBy":"Gianini Simone","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1732692218000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763093949540)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727222400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}