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Information der \u00d6ffentlichkeit und Massnahmen gegen die negativen Folgen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Schweiz ist die Qualit\u00e4t des Trinkwassers stehts gew\u00e4hrleistet. Dennoch gibt es in vielen Kantonen Probleme in Zusammenhang mit der chemischen Zusammensetzung des abgegebenen Wassers, was f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher Kosten in zweistelliger Millionenh\u00f6he zur Folge hat:</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Weiches Wasser, das auch nach der Aufbereitung eine erh\u00f6hte CO\u2082-Restkonzentration aufweist, verursacht Korrosionserscheinungen und -ablagerungen in den privaten Wasserleitungssystemen. Dies ist beispielweise im n\u00f6rdlichen Tessin und im Wallis der Fall.</li><li>Hartes Wasser kann zu Kalkablagerungen und in der Folge zu verstopften Wasserleitungen und Haushaltger\u00e4ten f\u00fchren. Dieses Ph\u00e4nomen ist im s\u00fcdlichen Tessin und im Gebiet des Jurabogens zu beobachten.</li></ul><p>Diese Probleme f\u00fchren zu erheblichen Kosten bei der Instandhaltung und der Sanierung der privaten Wasserleitungssysteme.</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Die Korrosion sowie die Korrosions- und Kalkablagerungen f\u00fchren zu einer fast vollst\u00e4ndigen Verstopfung der privaten Wasserleitungen. Erachtet der Bundesrat vor dem Hintergrund der damit zusammenh\u00e4ngenden Risiken die geltenden Vorschriften auf Bundesebene im Bereich der Trinkwasserbewirtschaftung als ausreichend?</li><li>Wie gedenkt er sicherzustellen, dass die Wasseraufbereitungs- und Wasserversorgungsunternehmen die Verbraucherinnen und Verbraucher umfassend \u00fcber die chemischen Eigenschaften des abgegebenen Trinkwassers und \u00fcber die damit zusammenh\u00e4ngenden Risiken f\u00fcr die privaten Wasserleitungssysteme informieren?</li><li>Ist eine Anpassung der Vorschriften geplant, um die Wasserunternehmen zum Einsatz spezieller Wasseraufbereitungsanlagen zu verpflichten, mit denen die Korrosivit\u00e4t herabgesetzt oder die Wasserh\u00e4rte gesenkt werden kann?</li><li>Welche Massnahmen zur \u00dcberwachung und zur Kontrolle des Trinkwassers in den Verteilnetzen werden heute angewandt, um Transparenz zu gew\u00e4hrleisten und solchen Problemen vorzubeugen?</li><li>K\u00f6nnen die Unternehmen zum Abschluss von Vertr\u00e4gen verpflichtet werden, welche die Bereitstellung detaillierter Informationen f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher und ein pr\u00e4ventives Risikomanagement in Bezug auf die Eigenschaften von Wasser beinhalten?</li><li>Kann der Bundesrat einen aktuellen \u00dcberblick \u00fcber die laufenden Initiativen auf Bundes- und Kantonsebene und \u00fcber die k\u00fcnftigen M\u00f6glichkeiten zur Bew\u00e4ltigung dieses Problems geben?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1. \u2013 3. sowie 5. und 6. Das Lebensmittelgesetz (LMG; SR 817.0) hat zum Ziel, den Gesundheits- und T\u00e4uschungsschutz der Konsumentinnen und Konsumenten zu gew\u00e4hrleisten und ihnen die f\u00fcr den Erwerb von Lebensmitteln oder Gebrauchsgegenst\u00e4nden notwendigen Informationen zur Verf\u00fcgung zu stellen. Der Schutz von Trinkwasserinstallationen und Haushaltsger\u00e4ten ist hingegen kein Ziel des Lebensmittelrechts. </span></p><p><span>In Artikel 5 der Verordnung des EDI \u00fcber Trinkwasser sowie Wasser in \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen B\u00e4dern und Duschanlagen (TBDV; SR 817.022.11) ist die Informationspflicht der Wasserversorgungen festgelegt, die Zwischen- oder Endabnehmerinnen und -abnehmer mindestens einmal j\u00e4hrlich umfassend \u00fcber die Qualit\u00e4t des Trinkwassers zu informieren. Damit wird sichergestellt, dass die notwendigen Informationen vorliegen, um die erforderlichen Massnahmen zur Erhaltung der Trinkwasserinstallationen einleiten zu k\u00f6nnen. Eine Anpassung der Verordnung ist nicht vorgesehen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4. Die Qualit\u00e4t des Trinkwassers muss von den Wasserversorgern im Rahmen ihrer Selbstkontrolle (Art. 26 LMG) \u00fcberwacht und sichergestellt werden. Zudem werden das Trinkwasser und die Trinkwasserversorger durch die kantonalen Lebensmittelrechtsvollzugsorgane regelm\u00e4ssig kontrolliert.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":44,"FederalCouncilProposalText":"Annahme","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1739318400000)\/","SubmittedBy":"Pamini Paolo","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1739374723000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763091401603)\/","SubmissionDate":"\/Date(1734566400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Gesundheit"}}