{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243100,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243100,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3100","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Gymnasiale Maturit\u00e4t. Den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit einer DYS-St\u00f6rung die Nutzung von Computern erlauben","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p><span style=\"background-color:white;color:#1E1E1E;\">Der Bundesrat wird beauftragt, die Gesetzgebung zu \u00e4ndern oder geeignete Massnahmen zu ergreifen, damit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Legasthenie (Dyslexie) oder mit Lernst\u00f6rungen im weiteren Sinne (Dyslexie, Dysorthographie, Dysphasie, Dyspraxie, Dysgraphie,<strong>&nbsp;</strong>etc.) im Rahmen ihrer gymnasialen Ausbildung einen Computer mit der entsprechenden Software benutzen zu k\u00f6nnen.</span></p>","ReasonText":"<p>Von Lernst\u00f6rungen wie z.&nbsp;B. <span style=\"background-color:white;color:#1E1E1E;\">Dyslexie, Dyspraxie, Dysortographie, Dysphasie</span> (DYS-St\u00f6rungen) sind etwa 8&nbsp;% der Schweizer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler betroffen.</p><p>In der Primarstufe, der Sekundarstufe I und der Hochschulstufe werden betroffenen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern besondere Massnahmen gew\u00e4hrt. So sind beispielsweise Hilfsmittel oder eine besondere Unterst\u00fctzung erlaubt. Die Nutzung eines Computers mit der entsprechenden Software ist folglich zu einem wesentlichen Hilfsmittel f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einer DYS-St\u00f6rung geworden, das ihnen erm\u00f6glicht, die Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind, zu bew\u00e4ltigen und eine Schullaufbahn ohne Diskriminierung gegen\u00fcber anderen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zu absolvieren.</p><p>Die Nutzung eines Computers erm\u00f6glicht es ihnen, die Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden, die mit einer DYS-St\u00f6rung verbunden sind, indem Defizite ausgeglichen werden: Der Computer erm\u00f6glicht es ihnen zu lesen, zu schreiben, zu redigieren etc.&nbsp;Auf diese Weise k\u00f6nnen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ihre tats\u00e4chlichen F\u00e4higkeiten voll entfalten. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einer DYS-St\u00f6rung sind somit nicht st\u00e4rker als andere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler dem Risiko eines Schulversagens ausgesetzt. Dies ist f\u00fcr die Zukunft und f\u00fcr die berufliche und soziale Eingliederung der betroffenen Jugendlichen sehr wichtig.</p><p>Der Einsatz eines Computers f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einer DYS-St\u00f6rung wird als wesentlicher Beitrag \u00fcberall anerkannt, nur nicht in der gymnasialen Bildung. Dadurch werden die Bem\u00fchungen in den anderen Schulstufen massiv verringert. &nbsp;Trotzdem sind die betroffenen Beh\u00f6rden zur\u00fcckhaltend, so hat beispielsweise die Schweizerische Maturit\u00e4tskommission einen Antrag auf einen Computer f\u00fcr Pr\u00fcfungen abgelehnt (siehe Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14.&nbsp;Januar 2020&nbsp;: <a href=\"https://entscheide.weblaw.ch/print.php?link=14-01-2020-B-6394-2019&sel_lang=fr\"><span style=\"color:blue;\">https://entscheide.weblaw.ch/print.php?link=14-01-2020-B-6394-2019&amp;sel_lang=fr</span></a> ).&nbsp;</p><p>Diese Vorbehalte m\u00fcssen der Notwendigkeit weichen, Menschen mit einer DYS-St\u00f6rung einen diskriminierungsfreien Zugang zur Bildung und zum Studium zu erm\u00f6glichen. Das heisst, gleichberechtigt mit anderen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern und unter Einhaltung der Bundesgesetzgebung.</p><p>Es wird daher gefordert, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einer DYS-St\u00f6rung im Rahmen ihrer gymnasialen Ausbildung und bei Pr\u00fcfungen einen Computer mit der entsprechenden Software nutzen k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:3pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:12pt\"><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">In seiner Antwort auf die </span><a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223616\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt; color:#000000\">Interpellation</span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt; color:#0000ff\"> </span></a><a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223616\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt; text-decoration:underline; letter-spacing:0.55pt; color:#0000ff\">22.3616</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> </span><span style=\"line-height:150%; font-family:Arial; font-size:11pt\">hat der Bundesrat zur Situation von Dyslexie und Dyskalkulie in der Schweiz und zu deren Erfassung Stellung genommen. Er hat dabei auf die ausschliessliche Zust\u00e4ndigkeit der Kantone in diesem Bereich verwiesen (Art. 62 Abs. 3 der Bundesverfassung und Art. 20 des Behindertengleichstellungsgesetzes [BehiG; SR 151.3]). Diese umfasst auch die Rechtsetzung und Verabschiedung von Massnahmen betreffend den Nachteilsausgleich an Gymnasien. Der Bund erl\u00e4sst entsprechend keine Vorgaben in diesem Bereich.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:3pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Den Zugang zu den universit\u00e4ren Hochschulen und die gesamtschweizerische Anerkennung von gymnasialen Maturit\u00e4tszeugnissen regeln Bund und Kantone gemeinsam. Der Bundesrat und die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) erlassen zu diesem Zweck die Maturit\u00e4tsanerkennungsverordnung (MAV; SR 413.11) und das gleichlautende Maturit\u00e4tsanerkennungsreglement (MAR, </span><a href=\"https://www.edk.ch/de\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"font-family:Arial; text-decoration:underline; color:#0000ff\">www.edk.ch</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> &gt; Themen &gt; Gymnasium &gt; Rechtsgrundlagen und Liste der anerkannten Maturit\u00e4tsschulen). Koordinationsfragen sowie die gemeinsamen Organe regeln Bundesrat und EDK in der Verwaltungsvereinbarung vom 28. Juni 2023 \u00fcber die Zusammenarbeit im Bereich der gymnasialen Maturit\u00e4t (SR 413.18; fortan: Verwaltungsvereinbarung).</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">In Artikel 32 der im Rahmen des Projekts \u00abWeiterentwicklung der gymnasialen Maturit\u00e4t\u00bb im Juni 2023 beschlossenen Totalrevision von MAV respektive MAR werden die Kantone verpflichtet, geeignete Massnahmen zur F\u00f6rderung der Chancengerechtigkeit zu ergreifen. Artikel 4 Absatz 3 Buchstabe f der Verwaltungsvereinbarung sieht zudem die Kompetenz der Schweizerischen Maturit\u00e4tskommission (SMK) vor, gesamtschweizerische Richtlinien und Empfehlungen f\u00fcr den Nachteilsausgleich im gymnasialen Bereich zu erlassen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Nachdem die SMK bereits im September 2022 eine Empfehung an die Kantone zur Harmonisierung des Nachteilsausgleichs bei Abschlusspr\u00fcfungen abgegeben hatte, erarbeitet sie zurzeit aufgrund der neuen Richtlinienkompetenz eine gesamtschweizerisch verbindliche Vorgabe. Darin sollen im Sinne von Mindestanforderungen prim\u00e4r allgemeing\u00fcltige Grunds\u00e4tze f\u00fcr den Nachteilsausgleich festgelegt und prozessuale Fragen gekl\u00e4rt werden. Weiter sollen grundlegende Begriffe erl\u00e4utert, Systemzusammenh\u00e4nge dargestellt, Rollen gekl\u00e4rt und bew\u00e4hrte Praxisbeispiele aufgef\u00fchrt werden. Vollzugsfragen wie der konkrete Einsatz von Computern werden voraussichtlich nicht behandelt. Die Publikation ist noch im laufenden Jahr geplant.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1715731200000)\/","SubmittedBy":"Kamerzin Sidney","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1772552757000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1772639173280)\/","SubmissionDate":"\/Date(1709683200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung"}}