{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243120,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243120,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3120","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Agglomerationen. Eine Entwicklung in zwei Geschwindigkeiten vermeiden. Welche Anpassungen m\u00fcssen vorgenommen werden, um die Teilnahme von Agglomerationen unterschiedlicher Gr\u00f6sse am Programm Agglomerationsverkehr zu gew\u00e4hrleisten?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Nachdem das Parlament im vergangenen Jahr den Bundesbeschluss \u00fcber die Verpflichtungskredite ab 2024 verabschiedet hat, werden die Agglomerationsprogramme der 4. Generation nun umgesetzt. Die Liste der Programme ist ver\u00f6ffentlicht. Der Einreichtermin f\u00fcr Agglomerationsprogramme der 5. Generation ist jedoch bereits auf den 31. M\u00e4rz 2025 festgelegt. Diese Frist stellt insbesondere die kleinen und mittelgrossen Agglomerationen vor Herausforderungen in Bezug auf die Organisation und die erforderlichen Ressourcen.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:<br>1. Auf welche Kriterien st\u00fctzt sich der Bundesrat bei der Kategorisierung der Agglomerationen (klein, mittel, gross)? Erm\u00f6glicht es diese Kategorisierung, das Gleichgewicht zwischen den Regionen in Bezug auf deren wirtschaftliche Entwicklung zu gew\u00e4hrleisten?<br>2. Aus welchen Gr\u00fcnden folgen die Agglomerationsprogramme einem Vierjahres-Rhythmus?<br>3. Kann der Bundesrat garantieren, dass der aktuelle Rhythmus und die Anforderungen f\u00fcr die Beitragsgew\u00e4hrung mit der Teilnahme aller interessierten Agglomerationen vereinbar ist?<br>4. Erkennt der Bundesrat Risiken, dass gewisse Regionen bei ihrer Siedlungs- und Verkehrsentwicklung zur\u00fcckbleiben? Was kann er dagegen unternehmen?<br>Ziel der Agglomerationspolitik des Bundes ist eine koh\u00e4rente Verkehrs- und Siedlungsplanung in den Agglomerationen \u00fcber kommunale, kantonale und nationale Grenzen hinweg. Aber nicht alle Verbandsstrukturen k\u00f6nnen dem anspruchsvollen Arbeitsrhythmus folgen, den die Anforderungen der Richtlinien zum Programm Agglomerationsverkehr (RPAV) mit sich bringen.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Raumentwicklung bietet zwar an, dass Agglomerationen, die ihre Programme nicht fristgerecht einreichen k\u00f6nnen, auf den Einreichtermin f\u00fcr die n\u00e4chste Generation ausweichen k\u00f6nnen. Dies w\u00fcrde jedoch zu dem wenig w\u00fcnschenswerten Ergebnis f\u00fchren, dass sich die Regionen in zwei Geschwindigkeiten entwickeln.</p><p>Es muss daher ein Mittelweg gefunden werden, mit dem die Teilnahme aller vom Programm Agglomerationsverkehr betroffenen Agglomerationen gef\u00f6rdert werden kann. Die Finanzierungsgerechtigkeit zwischen kleinen, mittleren und grossen Agglomerationen kann nur erreicht werden, wenn auch die Unterschiede hinsichtlich der Ressourcen und der Wirtschaftskraft ber\u00fccksichtigt werden.</p><p>&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><ol type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:33.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Die Einteilung in die Gr\u00f6ssenklassen klein, mittel und gross erfolgt auf Basis der Anzahl Einwohnerinnen und Einwohner im beitragsberechtigten Perimeter. Diese Einteilung erm\u00f6glicht eine Gleichbehandlung von Agglomerationen \u00e4hnlicher Gr\u00f6sse bei der Pr\u00fcfung der Agglomerationsprogramme. </span></li><li style=\"margin-left:33.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Gem\u00e4ss Artikel 7 des Bundesgesetzes \u00fcber den Fonds f\u00fcr die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr beantragt der Bundesrat in der Regel alle vier Jahre einen Verpflichtungskredit f\u00fcr Beitr\u00e4ge an Massnahmen zur Verbesserung des Agglomerationsverkehrs. Dies erm\u00f6glicht eine Abstimmung zwischen STEP Strasse und Schiene, die in der Regel ebenfalls alle vier Jahre dem Parlament vorgelegt werden. </span></li><li style=\"margin-left:33.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Aus Sicht des Bundesrates hat sich der Vier-Jahres-Rhythmus bew\u00e4hrt. Es ist an den Agglomerationen zu entscheiden, ob sie alle vier Jahre ein Programm einreichen. Um den Aufwand f\u00fcr die Agglomerationen m\u00f6glichst gering zu halten, wurden in der Vergangenheit verschiedene Vereinfachungen und Optimierungen bez\u00fcglich Vorgaben und Inhalten der Agglomerationsprogramme umgesetzt, weitere werden im Hinblick auf die n\u00e4chsten Generationen gepr\u00fcft. So m\u00fcssen beispielsweise nicht alle Teile eines Agglomerationsprogramms alle vier Jahre \u00fcberarbeitet werden, oder eine Agglomeration kann auf ein bestimmtes Thema fokussieren. </span></li><li style=\"margin-left:33.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Der Bundesrat ist nicht der Ansicht, dass kleine Agglomerationen benachteiligt werden. In den bisherigen Generationen haben diese gemessen an der Zahl der Bev\u00f6lkerung sogar \u00fcberproportional von den Bundesbeitr\u00e4gen profitieren k\u00f6nnen. In Zukunft wird der Bund zudem keine Umsetzungsabz\u00fcge am Beitragssatz vornehmen und den Abh\u00e4ngigkeiten zu \u00fcbergeordneten Projekten besser Rechnung tragen. Dies kommt kleineren Agglomerationen entgegen, da sie oft von \u00fcbergeordneten Massnahmen abh\u00e4ngig sind (wie z.B. Bahnprojekten). </span></li></ol></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1714521600000)\/","SubmittedBy":"Roth Pasquier Marie-France","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1774000036000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1774000102497)\/","SubmissionDate":"\/Date(1710115200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}