{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243132,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243132,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3132","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie soll die Belastung durch Mikroplastik aus dem Reifenabrieb auf Nationalstrassen verringert werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Laut dem <a href=\"https://www.parlament.ch/centers/eparl/_layouts/15/DocIdRedir.aspx?ID=MAUWFQFXFMCR-2-53620\">Bericht, den der Bundesrat</a> in Beantwortung des <a href=\"https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20193559\">Postulats 19.3559</a> am 23. August 2023 ver\u00f6ffentlicht hat, stellt der Reifenabrieb in der Schweiz ein gravierendes Umweltproblem dar. Die Abriebr\u00fcckst\u00e4nde von Reifen werden weitgehend in der Umwelt verteilt und kontaminieren Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser, B\u00f6den und Luft. Diese Verschmutzung ist mit Risiken f\u00fcr die menschliche Gesundheit und das gesamte \u00d6kosystem verbunden.</p><p>Laut dem oben genannten Bericht gelangen 16 bis 39 Prozent der Reifenabriebr\u00fcckst\u00e4nde in Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser, w\u00e4hrend 36 bis 57 Prozent die B\u00f6den und Strassenr\u00e4nder verunreinigen. Ein Teil der Verunreinigung gelangt sicherlich in die landwirtschaftlich genutzten B\u00f6den und gef\u00e4hrdet die Qualit\u00e4t der Ernte und die Gesundheit der Kulturen. 2006 wurde das Ausbringen von Kl\u00e4rschlamm auf landwirtschaftliche Fl\u00e4chen verboten. Die Landwirtinnen und Landwirte sind aber weiterhin den Auswirkungen der Verschmutzung durch Reifenabrieb ausgesetzt.</p><p>Der Bundesrat hat den dringenden Handlungsbedarf erkannt und Massnahmen vorgeschlagen, um den Reifenabrieb an der Quelle zu reduzieren, die R\u00fcckhaltung von Abriebr\u00fcckst\u00e4nden zu verbessern und die \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr die Problematik zu sensibilisieren.&nbsp;</p><p>Zu den vorgeschlagenen Massnahmen geh\u00f6rt ein Programm zur Sanierung der Entw\u00e4sserungssysteme auf Nationalstrassen, mit dem der Anteil der gesammelten und ordnungsgem\u00e4ss entsorgten Reifenabriebr\u00fcckst\u00e4nde erh\u00f6ht werden soll. Die geplante Methodik besteht darin, <i>die Gebiete zu identifizieren, in denen der Reifenabrieb besonders hoch ist und Sanierungsmassnahmen die gr\u00f6sste Wirkung entfalten k\u00f6nnten</i>. Die Sanierungsmassnahmen werden dann nach Angaben des Bundesrates ohne zus\u00e4tzliche Ausgaben im Rahmen des ordentlichen Budgets f\u00fcr die Instandsetzung der Nationalstrassen umgesetzt.</p><p>Festzulegen, dass die Sanierungsmassnahmen im Rahmen des ordentlichen Budgets durchgef\u00fchrt werden, bevor die wahrscheinlich sehr hohen Kosten dieser Massnahmen abgesch\u00e4tzt worden sind, macht stutzig. Dies erweckt den Eindruck, die Anzahl der durchzuf\u00fchrenden Massnahmen werde anstatt auf der Grundlage von Umwelt- und Gesundheitsschutzzielen auf der Grundlage eines vorgegebenen Budgetrahmens festgelegt.</p><p>&nbsp;</p><p>Angesichts dessen bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>&nbsp;</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Wurde die Identifizierung der sogenannt kritischen Gebiete bereits an die Hand genommen, und wird die Methodik zur Bestimmung der Sanierungskriterien entwickelt? Falls zutreffend, wann werden sie bekannt gegeben?</li><li>Werden die Zielvorgaben f\u00fcr die R\u00fcckgewinnungsraten von Mikroplastik aus Reifenabrieb so festgelegt, dass die Umwelt- und Gesundheitsrisiken auf ein akzeptables Niveau, d. h. auf das niedrigste m\u00f6gliche Niveau, gesenkt werden, oder werden sie ausschliesslich nach finanziellen Kriterien festgelegt?</li><li>Wann plant der Bundesrat, seine Aussage, das geplante Sanierungsprogramm <i>habe keine zus\u00e4tzlichen Ausgaben f\u00fcr den Bundeshaushalt zur Folge</i>, zu best\u00e4tigen oder zu dementieren?</li><li>Kann der Bundesrat in Erwartung des Sanierungsprogramms und seiner Umsetzung sicherstellen, dass die bestehenden Infrastrukturen optimal genutzt werden, um bereits jetzt so viel Mikroplastik wie m\u00f6glich zur\u00fcckzugewinnen, z.B. durch eine angemessene H\u00e4ufigkeit der Reinigung von Strassens\u00e4cken und anderen Absetzanlagen?</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><ul type=\"disc\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:29.6pt; margin-bottom:6pt; text-align:justify; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:6.4pt; font-family:serif; font-size:11pt; -aw-font-family:'Symbol'; -aw-font-weight:normal; -aw-number-format:'\uf0b7'\"><span style=\"font-family:Arial\">Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) hat 2023 in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Strassen (ASTRA) den Bericht \u00abPriorisierung von Massnahmen zur Reduktion des Eintrags von Reifenabrieb in Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser\u00bb erstellt (</span><a href=\"http://www.bafu.admin.ch\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"font-family:Arial; text-decoration:underline; color:#0000ff\">www.bafu.admin.ch</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> &gt; Themen &gt; Thema Wasser &gt; Publikationen und Studien &gt; Studien &gt; externe Studien und Forschungsberichte im Auftrag des BAFU). Diese Studie zeigt, welche Fliessgew\u00e4sserabschnitte in der Schweiz durch den Eintrag von Reifenabrieb potenziell am st\u00e4rksten belastet sind.</span></li><li style=\"margin-left:29.6pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:6.4pt; font-family:serif; font-size:11pt; -aw-font-family:'Symbol'; -aw-font-weight:normal; -aw-number-format:'\uf0b7'\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Zielvorgaben sind noch in Erarbeitung. Die Ergebnisse d\u00fcrften voraussichtlich Mitte 2025 vorliegen.</span></li><li style=\"margin-left:29.6pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:6.4pt; font-family:serif; font-size:11pt; -aw-font-family:'Symbol'; -aw-font-weight:normal; -aw-number-format:'\uf0b7'\"><span style=\"font-family:Arial\">Betrieb, Unterhalt und Ausbau der Nationalstrassen werden durch den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) finanziert. Das Sanierungsprogramm Entw\u00e4sserung \u2013 als Aufgabe des Nationalstrassenunterhalts \u2013 wird vollumf\u00e4nglich durch den NAF finanziert und beansprucht folglich keine Mittel aus dem allgemeinen Bundeshaushalt.</span></li><li style=\"margin-left:29.6pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:6.4pt; font-family:serif; font-size:11pt; -aw-font-family:'Symbol'; -aw-font-weight:normal; -aw-number-format:'\uf0b7'\"><span style=\"font-family:Arial\">Ja. Dies erfolgt mittels den bereits gebauten Strassenabwasser-Behandlungsanlagen (SABA). Sie filtern das Strassenabwasser, bevor es in ein Gew\u00e4sser oder in den Boden gelangt.</span></li></ul></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1715126400000)\/","SubmittedBy":"Vara C\u00e9line","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718042889000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1763096981053)\/","SubmissionDate":"\/Date(1710201600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr|Umwelt"}}