{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243164,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243164,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3164","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Mehr Verwaltung, weniger Pflege. Welche Folgen hat die unterschiedliche Entwicklung bei den Fachkr\u00e4ften in Spit\u00e4lern auf die Patientinnen und Patienten?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das BFS hat Daten \u00fcber die Entwicklung des Personalbestands in Schweizer Spit\u00e4lern zwischen 2020 und 2021 nach Personalkategorien publiziert. Gesamthaft ist der Personalbestand im Erhebungszeitraum um 28% gewachsen. Die Entwicklung der verschiedenen Berufsgruppen verl\u00e4uft sehr unterschiedlich: die Zunahme beim Pflegepersonal betr\u00e4gt 21%, beim \u00fcbrigen medizinischem Personal 34% und bei der \u00c4rzteschaft 39%. Das gr\u00f6sste Wachstum verzeichnet das Verwaltungspersonal mit einer Zunahme um 45%.</p><p>&nbsp;</p><p>Swiss Nurse Leaders hat im Januar 2024 den CNO-Barometer 2023 publiziert, der mit PwC Schweiz zusammen erstellt wurde. \u00dcber 85% der befragten Pflegedirektorinnen nennen den Fachkr\u00e4ftemangel als Hauptherausforderung. \u00dcber die H\u00e4lfte gab an, in ihrer Organisation habe im Jahr 2022 Pflegepersonal gefehlt, um die Arbeitslast in der gew\u00fcnschten Qualit\u00e4t leisten zu k\u00f6nnen.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Welches sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr das enorme Wachstum des Verwaltungspersonals?</li><li>Wie ist es zu erkl\u00e4ren, dass das gesamte Pflegepersonal nur halb so stark gewachsen ist wie die \u00c4rzteschaft? Welche Folgen hat diese Entwicklung auf die Pflege der Patienten?</li><li>Welche Folgen hat das geringe Wachstum in der Pflege auf die Pflegequalit\u00e4t, die Arbeitsbedingungen, die Berufszufriedenheit und die Berufsverweildauer? Sind die Datendes BFS und von Swiss Nurse Leaders ein Indiz daf\u00fcr, dass die Zahl der Bettenschliessungen in Spit\u00e4lern weiter zunehmen wird? Was sind die Folgen f\u00fcr die Patienten?</li><li>Welche Schlussfolgerungen zieht der Bundesrat aus den Daten im Hinblick auf die Botschaft der zweiten Etappe der Verbesserung der Arbeitsbedingungen?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; font-weight:bold\">1. / 2. / 3.</span><span style=\"font-family:Arial\"> Tats\u00e4chlich zeigen die Daten des Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS), dass die Zahl der in der Administration t\u00e4tigen Personen seit 2010 prozentual st\u00e4rker angestiegen ist als die des Pflegepersonals. Da die Personalpolitik Sache der Arbeitgeber ist, kennt der Bundesrat die konkreten Gr\u00fcnde f\u00fcr den unterschiedlich starken Anstieg in den verschiedenen Besch\u00e4ftigtengruppen jedoch nicht. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Man sollte die Unterschiede beim Wachstum allerdings im Verh\u00e4ltnis zu den absoluten Zahlen betrachten: Im Jahr 2021 machte das Pflegepersonal 40,2% der in Spit\u00e4lern Besch\u00e4ftigten (in Vollzeit\u00e4quivalenten, VZ\u00c4) aus, w\u00e4hrend das administrative Personal 16% ausmachte. In Vollzeit\u00e4quivalenten stieg die Zahl der Besch\u00e4ftigten im Bereich der Pflege (Pflegepersonal mit Abschl\u00fcssen auf Terti\u00e4rstufe und Sekundarstufe II) mit insgesamt rund 13 096 VZ\u00c4</span><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:spaces\">&#xa0; </span><span style=\"font-family:Arial\">zwischen 2010 und 2021 st\u00e4rker an als die des administrativen Personals, wo die Zunahme bei 8 823 VZ\u00c4 lag. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Personalengp\u00e4sse k\u00f6nnen tendenziell durchaus auch zur Schliessung von Betten oder ganzen Abteilungen f\u00fchren. Wie mit solchen Situationen umgegangen wird, liegt aber ebenfalls in der Verantwortung der Spit\u00e4ler und der Kantone. Forschungsergebnisse zeigen, dass die Pflegepersonalausstattung wichtig f\u00fcr die Pflegequalit\u00e4t ist. Es gibt Hinweise, dass eine zu geringe Personaldotation mit negativen Ergebnissen f\u00fcr die Patienten assoziiert ist: unerw\u00fcnschte Ereignisse wie Infektionen, St\u00fcrze oder Medikationsfehler treten vermehrt auf und sowohl das Sterblichkeitsrisiko als auch die Wiedereintrittsraten steigen. Eine zu geringe Personalausstattung kann auch die Arbeitszufriedenheit des Pflegepersonals beeintr\u00e4chtigen, das Burnout-Risiko erh\u00f6hen und letztlich Berufsausstiege beg\u00fcnstigen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; font-weight:bold\">4.</span><span style=\"font-family:Arial\"> Im Bereich der Pflege bestehen zwei Herausforderungen: </span><a name=\"_Hlk163569947\"><span style=\"font-family:Arial\">Einerseits m\u00fcssen die Ausbildungsabschl\u00fcsse, insbesondere in der diplomierten Pflege, erh\u00f6ht werden, andererseits m\u00fcssen die ausgebildeten Personen im Beruf gehalten werden. Mit den Massnahmen der zwei Etappen der Umsetzung der Pflegeinitiative geht der Bundesrat genau diese Punkte an. Die erste Etappe, welche am 1. Juli 2024 in Kraft tritt, strebt die Erh\u00f6hung der ausgebildeten Pflegefachpersonen an.</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> Im neuen Bundesgesetz \u00fcber die Arbeitsbedingungen in der Pflege als Teil der zweiten Etappe, zu dem der Bundesrat am 8. Mai 2024 die Vernahmlassung er\u00f6ffnet hat, werden verschiedene Vorgaben zu den Arbeitsbedingungen gemacht, beispielsweise zur w\u00f6chentlichen Normalarbeitszeit, zur Ank\u00fcndigungsfrist von Dienstpl\u00e4nen sowie Bereitschafts- und Pikettdienst oder zum Ausgleich von Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit. Mit diesen Vorgaben beabsichtigt der Bundesrat, zu einer h\u00f6heren Arbeitszufriedenheit und damit einer l\u00e4ngeren Berufsverweildauer des Pflegepersonals beizutragen und den Pflegeberuf auch f\u00fcr Neueinsteigende attraktiver zu machen.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1715731200000)\/","SubmittedBy":"H\u00e4ssig Patrick","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1773995527000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1773995541167)\/","SubmissionDate":"\/Date(1710288000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}