{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243219,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243219,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3219","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Nationale Daten zum Verst\u00e4ndnis von Mobbing in der Schule und zum besseren Schutz der Kinder","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der <span style=\"background-color:transparent;color:#000000;\">Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht \u00fcber schulisches Mobbing vorzulegen mit quantitativen und qualitativen Informationen, die die Grundlage bilden k\u00f6nnen f\u00fcr die Entwicklung von Massnahmen gegen wiederkehrende verbale, physische und psychische \u00dcbergriffe und Cybermobbing im schulischen Umfeld.</span></p>","ReasonText":"<p><span style=\"background-color:transparent;color:#000000;\">Mobbing in der Schule ist weit verbreitet und hat schwerwiegende Folgen. Einerseits bedeutet dies f\u00fcr die Mobbingopfer ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Depressionen, f\u00fcr asoziales Verhalten und sogar f\u00fcr Selbstmordgedanken. Andererseits k\u00f6nnen die mobbenden Kinder psychische Probleme haben oder Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen aufweisen.</span></p><p><span style=\"background-color:transparent;color:#000000;\">In seiner Antwort auf die Interpellation <u>20.4178</u> anerkennt der Bundesrat die Problematik und zeigt, dass er sich der Situation bewusst ist. Zurzeit wird eine nationale Plattform \"Jugend und Medien\" zur Sensibilisierung auf Cybermobbing entwickelt. Parallel dazu ist gegen Gewalt und Einsch\u00fcchterungen im schulischen Umfeld vorzugehen.</span></p><p>&nbsp;</p><p><span style=\"background-color:transparent;color:#000000;\">In seiner Antwort auf das Postulat </span><span style=\"background-color:transparent;color:#96607d;\"><u>20.4638</u></span><span style=\"background-color:transparent;color:#000000;\">, beurteilt der Bundesrat den Stand der Dinge als zufriedenstellend. Doch die wenigen Informationen, die aus den Kantonen kommen, strafen den Bundesrat L\u00fcgen. So hat das Wallis eine Studie durchgef\u00fchrt mit der Absicht, in diesem Bereich eine gezieltere Politik einzuf\u00fchren. Auf der Grundlage der in der vergleichenden Erhebung der P\u00e4dagogischen Hochschule Wallis erhobenen Daten hat es seine Massnahmen angepasst. </span></p><p>&nbsp;</p><p><span style=\"background-color:transparent;color:#000000;\">Daten erm\u00f6glichen also effizienteres Arbeiten. Das vorliegende Postulat fordert den Bundesrat auf, seine Lagebeurteilung und seine Politik in Bezug auf Mobbing in der Schule ebenfalls auf statistische Daten zu st\u00fctzen, insbesondere um allf\u00e4llige kantonale Unterschiede einzuordnen. Angesichts der j\u00fcngsten Ereignisse auf internationaler Ebene (insbesondere in Frankreich), des uneinheitlichen Engagements der Kantone und der neuen PISA-Studie, die ebenfalls neue Erkenntnisse bringt, erscheint es mehr als angebracht, sich auf ein verl\u00e4ssliches Bild des Ph\u00e4nomens in der Schweiz st\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus ist die St\u00e4rkung der Datengrundlage auf Bundesebene ein seit Langem bekanntes Ziel. So zumindest der Vorschlag des Bundesrates als Antwort auf die Postulate Leuthard (03.3298), Amherd (06.3646) und Gallad\u00e9 (07.3665).</span></p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">F\u00fcr das Schulwesen sind in erster Linie die Kantone zust\u00e4ndig. Entsprechend ist es Sache der Kantone, gegebenenfalls notwendige quantitative und qualitative Grundlagen f\u00fcr die Entwicklung von Massnahmen gegen Mobbing im schulischen Umfeld bereitzustellen. Die im Postulat erw\u00e4hnte Erhebung, die von der Dienststelle f\u00fcr Unterrichtswesen des Kantons Wallis in Auftrag gegeben wurde, ist ein Beispiel daf\u00fcr. Das Informations- und Dokumen</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xad;</span><span style=\"font-family:Arial\">tationszentrum der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren hat im \u00dcbrigen die Materialiensammlungen der Kantone zu Krisensituationen in den Schulen, namentlich zu Mobbing, Gewaltandrohungen und sexuellen \u00dcbergriffen, zusammengetragen (</span><a href=\"https://edudoc.ch/record/209670?ln=de\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"font-family:Arial; text-decoration:underline; color:#0000ff\">https://edudoc.ch/record/209670?ln=de</span></a><span style=\"font-family:Arial\">).</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bund f\u00fchrt keine eigenen Statistiken zu Mobbing in der Schule. Die PISA-Studie 2022, bei der in der Schweiz 6829</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Alter von 15</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Jahren aus 260</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Schulen befragt wurden, hat indessen aufgezeigt, dass die Jugendlichen in der Schweiz gegen\u00fcber PISA 2018 weniger Mobbing erlebt haben und dass das positive Gef\u00fchl der Zugeh\u00f6rigkeit zur Schule zugenommen hat. Die Daten der OECD-Studie, die sich auch mit der Rolle der Schule als Lern- und Erfahrungsraum befasst, wurden in einem nationalen Bericht zusammengefasst (\u00abPISA 2022. Die Schweiz im Fokus\u00bb, Universit\u00e4t Bern, 2022. </span><a href=\"http://www.pisa-schweiz.ch\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"font-family:Arial; text-decoration:underline; color:#0000ff\">https://www.pisa-schweiz.ch/</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> &gt; Publikationen). Die Teilnahme an PISA ist ein gemeinsames Projekt von Bund und Kantonen im Rahmen des Bildungsmonitorings, dessen Ergebnisse auch im \u00abBildungsbericht</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Schweiz 2023\u00bb (insbesondere S.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">17ff. und 97ff., </span><a href=\"http://www.skbf-csre.ch\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"font-family:Arial; text-decoration:underline; color:#0000ff\">www.skbf-csre.ch</span></a><span style=\"font-family:Arial\">) analysiert wurden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">In den Bereichen, in denen er zust\u00e4ndig ist, trifft der Bund Massnahmen, die auch der Bek\u00e4mpfung von Mobbing in der Schule dienen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung </span><span style=\"font-family:Arial; font-style:italic\">Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz</span><span style=\"font-family:Arial\"> finanziert das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit das </span><span style=\"font-family:Arial; font-style:italic\">Schulnetz21.</span><span style=\"font-family:Arial\"> Dieses unterst\u00fctzt Schulen bei der Gesundheitsf\u00f6rderung und der Schaffung eines guten Schulklimas, was zur Verhinderung jeglicher Form von Gewalt beitr\u00e4gt. Die nationale Plattform </span><span style=\"font-family:Arial; font-style:italic\">Jugend und Medien</span><span style=\"font-family:Arial\"> des Bundesamts f\u00fcr Sozialversicherungen bietet Informationen und Beratung zu Cybermobbing. Von April bis Juni 2024 f\u00fchrt sie zum zweiten Mal eine nationale Social-Media-Kampagne durch, um Jugendliche f\u00fcr das Thema zu sensibilisieren. Der Bundesrat hatte jedoch bereits in seinem Bericht in Erf\u00fcllung des Postulats</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">21.3969 der Kommission f\u00fcr Rechtsfragen des Nationalrats Vorbehalte in Bezug auf eine Aufnahme von Bestimmungen zu Mobbing und Cybermobbing in das Strafgesetzbuch ge\u00e4ussert.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Angesichts der kantonalen Schulhoheit und der vom Bund in seinem Zust\u00e4ndigkeitsbereich bereits ergriffenen Massnahmen sieht der Bundesrat keinen Bedarf f\u00fcr einen zus\u00e4tzlichen Bericht.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1715126400000)\/","SubmittedBy":"Porchet L\u00e9onore","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1727359696000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1763096644550)\/","SubmissionDate":"\/Date(1710374400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung"}}